Ad

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Abb. 1 Der Koran spricht an insgesamt vierzehn Stellen vom mächtigen vorzeitlichen Volk der 'Ad'.

(red) Bei den Ad handelt es sich um ein, Koran an insgesamt 14 Stellen erwähntes Volk der Vorzeit, das erstmals 1977 von dem Alternativ-Historiker und Atlantologen Uwe Topper mit den Atlantern identifiziert wurde. [1] In der heiligen Schrift der Muslime werden sie auch als die >ersten Ad< bezeichnet (Sure 53, Vers 50), die niemand außer Allah kennt (14,9), denn nichts blieb von ihnen übrig (69,8) als ihre Wohnungen (29,38). Sie waren Riesen (7,69) und hatten auf allen Höhen >Zeichen< (vermutl. Türme) errichtet, wohnten in Bur- gen und herrschten als Tyrannen (26, 128-130).

Die Ad waren reich an Vieh und Rindern, Gärten und Quellen. So herrliche Gebäude wie die ihren wurden nie mehr im Lande gebaut (89,8). In Sure 7, Vers 69 heißt es, die Ad seien die Nachfolger jener gewesen, die später Noahs Volk wurden. Die Koran-Sure 46 heißt nach der Beschreibung des Landes der Ad >El Ahqaf<, das sind Hügel öder Dünen in der Form eines Buckels. In Vers 26 dieser Sure wird das außergewöhnliche Wissen der Ad mit den Worten geschildert: >Wir (der Herrgott) haben sie in Dingen ermächtigt, in denen wir euch (die späteren Völker) nicht ermächtigt haben.<

Sie sollen zu ihrer Zeit das mächtigste Volk der Welt gewesen sein, was sie ungerecht, stolz und überheblich machte: "Wer ist mächtiger als wir?" (41,15) Das Motiv des Untergangs der Ad - ein selbstverschuldetes, göttliches Strafgericht wegen Überheblichkeit - entspricht dem in der Atlantida genannten, doch die Beschreibung der Katastrophe weicht davon ab. Im Koran ist von einem Hitze-Sturm die Rede, der in Gestalt einer großen Regenwolke heranzog und sieben Nächte und acht Tage (69,6 und 7) wütete, die Menschen wie hohe Palmstämme niederwarf und alles in Asche verwandelte (51,41 und 42).


Anmerkungen und Quellen

Fußnote:

  1. Siehe: Uwe Topper, Das Erbe der Giganten, Olten 1977

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