Bis zu 13 000 Jahre alte Skelett-Reste in Unterwasser-Höhlen vor Yucatan entdeckt

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von unserem Gastautor Dr. Greg Little

Abb. 1 Einige der heute z.T. unter Wasser liegenden höhlen von Yucatan (hier eine Aufnahme aus den Loltun-Höhlen) wurden offenbar schon vor mindestens 13 000 Jahren von Menschen genutzt.

10. September 2004. Auf dem internationalen "Early Man in America Seminar", am 9. September 2004 in Mexico City, berichtete ein Archäologen-Team vom mexikanischen National Institute of Anthropology and History über einen der bedeutendsten Funde, die je in der Archäologie-Geschichte Amerikas gemacht wurden.

Drei wohlerhaltene Skelette wurden 2001 und 2002 bei Tauchgängen in Unterwasser-Höhlen vor der karibischen Küste Yucatáns entdeckt. Die Skelette wurden in einer Wassertiefe von 65 Fuß gefunden. Die University of California in Riverside erstellte Carbon-Datierungen mit einem Alter von 13 000 Kalender-Jahren - 11 000 v.Chr - von Holzkohle-Proben, die bei einem der Skelette gefunden worden waren. Der Fund stellt die älteste Carbon-Datierung im Zusammenhang mit menschlichen Knochenfunden aus Amerika dar. Der mexikanische Archäologe Arturo Gonzalez leitete das Taucher-Team.

Gonzalez bemerkte, dass die Meeresspiegel während der jüngsten Eiszeit viel niedriger lagen, doch, wie wir in unserem Buch und der Video-Dokumentation "The ARE's Search for Atlantis" berichteten, haben Archäologen vom Underwater Archaeology Department der Florida State University (FSU) herausgefunden, dass im Gebiet "der Bahamas um 10 500 v. Chr. die Wasser-Pegel etwa 100 Fuß niedriger als heute lagen. Areale mit menschlicher Besiedlung tendieren an diesen alten Küsten dazu, in Tiefen im Bereich des 45-Fuß Levels gehäuft aufzutreten."

Die neue Entdeckung der Relikte von Yucatán, die auf 11 000 v.Chr. datiert wurden, erfolgte während der Fertigstellung unserer Video-Dokumentation "The Yucatan Hall of Records", die zur Veröffentlichung auf der jährlichen "Annual Ancient Mysteries Conference" der A.R.E. vorgesehen ist. Die Entdeckung ist in das Video aufgenommen worden und bestätigt mehrere Statements von Andrew Collins, die er während eines auf Video aufgenommenen Interviews für die Dokumention abgab. Collins, Autor des Bestsellers "Gateway to Atlantis", erzählt die Geschichte von Votan, der Guatemala-Hochland-Version von Itzamná. In den beiden Geschichten von Itzamná und Votan, die in Maya-Codices erwähnt werden, hieß es über den Gründer der Maya-Kultur, er sei von einer Insel im Osten gekommen. Collins konstatierte, dass substanzielle Forschungen gezeigt haben, dass Votans Ursprungsort definitiv Kuba war. Sowohl Itzamná als auch Votan führten schriftliche Aufzeichnungen mit sich. Collins zufolge landete Votan an den Küsten Yucatáns und zog schrittweise nach Norden. Wir nehmen an, dass die Insel Cerritos, die wir im August 2004 besucht haben, der ursprüngliche Landeplatz von Iltar / Itzamná / Votan gewesen sein könnte.


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Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von Dr. Greg Little © wurde den Webseiten von Peter Marsh, "Polynesian Pathways" (Kapitel: "Ancient America, Underwater caves off Yucatan yield three old skeletons-remains date to 13,000 years ago" entnommen. Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de nach http://users.on.net/~mkfenn/page9.htm

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