Cusco, Sacsayhuamán und Atlantis

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von R. Cedric Leonard

Abb. 1 Fragment einer erdbebensicheren Zyklopenmauer in Sacsayhuamán. Ob sie von den Inka errichtet wurde, wie allgemein angenommen wird, ist in Frage zu stellen.

Cusco war die Hauptstadt des Inka-Reiches und Sacsayhuamán scheint ein Zufluchtsort gewesen zu sein, als sich die Inka zurückzogen. Das Inkareich hatte nur etwa hundert Jahre vor der spanischen Eroberung bestanden; Also, was könnten diese Ruinen mit Atlantis zu tun haben?

Megalithsteine ​​sind dort aufwendig in einem komplexen polygonalen Stil geschnitten. (Abb. 1) Die meisten Archäologen, sowohl US-Amerikaner als auch Peruaner, stimmen darin überein, dass, während es sich bei den Quadersteinen um klassische Inka-Produkte handelt, die größeren, komplexeren polygonalen Blöcke zu einer früheren, undatierten "megalithischen" Kultur gehören. Die archäologische Datierung der polygonalen Komponente dieser Konstruktionen 'hängt in der Luft' [1].

Es sind die megalithische Teile von Cuzco, Sacsahuaman und anderen sogenannten "Inka"-Stätten, die hier von Interesse sind. Details zu den Konstruktionen wurden nie veröffentlicht, daher tauchen sie sie in letzter Zeit wie 'Johnny-come-latelies' auf. Die meisten Inka-Quader wiegen nur 2-3 Tonnen. Der größte megalithische Stein in Sacsahuaman wird auf 300 Tonnen geschätzt! Ein menschliches Wesen wirkt in der Nähe eines dieser zyklopischen Giganten zwergenhaft.

Abb. 2 Polygonales Megalith-Mauerwerk in Cusco. Auch hier stellt sie die Frage nach den Erbauern sowie nach den von ihnen verwendeten Mitteln und Methoden.

Eine weitere eindrucksvolle Tatsache zum Bau im 'Inka'-Stil sind die sehr unregelmäßigen Formen, welche die megalithischen Bauleute wählten. Es ist unglaublich, dass ein sehr großer Stein hat insgesamt 32 verschiedene Winkel hat, aber zu den Steinen um ihn herum auf allen Seiten so perfekt passt, dass keine Klinge in die Fugen geschoben werden kann [2]. Und es sieht nicht danach aus, dass Mörtel verwendet wurde. Wie konnte jemand einen 32-seitigen Block dieser Größe behauen und erwarten, dass er später perfekt passt? Ein 100-Tonnen-Block kann nicht verändert und weiter verändert werden, bis er schließlich passt. Wenn er er erst einmal verlegt ist, DANN LIEGT ER! Ich denke, unsere modernen Ingenieure hätten bei einem so schwieriges Projekt ihre Mühe. Wir wissen, dass die Inka keine modernen Kräne und Maschinen wie wir heute haben, aber über das technologische Know-how dieser "undatierten" Zivilisation wissen wir nichts.

Alle Steine ​​sind leicht konvex, haben also eine leichte Wölbung [...] Sie wurden präzise geschnitten und geformt, um perfekt in alle möglichen Winkel zu passen, und das aus einem sehr guten Grund. Die Anden-Region ist für ihre heftigen Erdbeben bekannt, und diese seltsam geformten Blöcke machen die Wände praktisch erdbebensicher, obwohl viele von ihnen 60 Fuß [ca. 18,29 m; d.Ü.] hoch sind (das sind sechs Stockwerke!).

Erneut haben wir es hier mit den mysteriösen Eigentümlichkeiten eines kolossalen Steinbruch- und Transport-Wesens zu tun [3]. Und wir stehen gleichermaßen vor dem Problem zu verstehen, wie jemand ohne Kräne, Kraftmaschinen (mit Dampf oder auch anders betrieben), ohne Stahlseile und Umlenkrollen - mit anderen Worten: ohne moderne Technologie - Steinblöcke, die oft über hundert Tonnen wiegen, mit solch extremer Präzision zerlegen, transportieren, formen und verlegen konnte [4]. Offensichtlich bewegte sich diese Technologie jenseits jeder bekannten südamerikanischen Kultur.


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Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von R. Cedric Leonard (©) erschien erstmals unter dem Titel "ARCHEOLOGICAL PERSPECTIVES - Enigmas and Mysteries", Abschnitt "CUZCO AND SACSAHUAMAN", auf seiner Webseite QUEST FOR ATLANTIS (www.atlantisquest.com; nicht mehr online). Übersetzung ins Deutsche und redaktionelle Bearbeitung durch Atlantisforschung.de nach der am 10. Januar 2016 archivierten Version des Artikels bei Archive.com / WaybackMachine.

Fußnoten:

  1. Quelle: J. Alden Mason, "The Ancient Civilizations of Peru", Middlesex (Penguin Books), 1968
  2. Quelle: ebd.
  3. Quelle: John Hemming, "Discovery of Lost Worlds," Edited by Joseph J. Thorndike Jr., New York (Simon & Schuster), 1979
  4. Siehe: J. Alden Mason, op. cit. (1968)

Bild-Quellen:

1) Xauxa bei Wikimedia Commons, unter: File:Sacsahuaman masonry3.jpg (Lizenz: Creative-Commons, „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert")


2) Alexander Fiebrandt bei Wikimedia Commons, unter: Bild:Inka mauern cuzco.jpg (Lizenz: Creative-Commons, „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“)