Das neue Bild von Atlantis

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Beweise für die erste Hochkultur der Menschheit

Klaus Aschenbrenner:
Das neue Bild von Atlantis
König Communications, Greiz 2001
ISBN: 3-934673-17-1
Preis: 19,80.€
215 Seiten, Pp., 64 s/w-Abb.

(rmh) Klaus Aschenbrenner ist überzeugt davon, dass Atlantis wirklich existierte und im Atlantischen Ozean lag. Er glaubt, dass diese von ihm als "Erste Hochzivilisation der Menschheit" bezeichnete Kultur vor 11 500 Jahren einem Kometeneinschlag zum Opfer fiel und dass überlebende Atlanter bzw. Antilliden hinterher ihr Wissen zu verschiedenen Kulturen brachten (Südamerika, Megalithkultur usw.). Die Sintfluterzählungen bringt der Autor mit diesem Kometen-Einschlag in Verbindung.

Der Autor beschäftigt sich mit der Piri-Reis-Karte aus dem Jahr 1531, die neben der angeblich eisfreien Antarktis auch eine Insel namens "Antillia" zeigt. Weiter geht er auf ähnliche Karten ein, die möglicherweise auf ältere Vorlagen zurückgehen.

Aschenbrenner beschäftigt sich auch mit dem Alten Ägypten und geht auf in Giseh gefundenes rotes Granit ein, das aus dem sechshundert Kilometer entfernten Assuan stammen muss. Er fragt sich, wie der unter einer Lehmschicht begrabe Granit in sechzehn Meter Tiefe vor dem Sphinx-Tempel gelangte und spielt mit dem Gedanken, dass der vor dem Sphinx-Tempel vorhandene Steinabfall vor Jahrtausenden die Begrenzung eines Hafens und der Granit Teil einer Schiffsladung gewesen sein könnte. Weiter beschreibt Aschenbrenner ein Objekt, das in einem Grab des Prinzen Sabu gefunden wurde und an eine Schiffsschraube erinnert.

Der Autor beschreibt Funde von Metallstücken in Russland, die zum Teil aus Wolfram mit geringen Beimengungen von Molybdän bestehen. Dies erinnert den Autor an Glühbirnen, deren Glühfäden aus eben diesem Material bestehen und untersuchte einige Glühfäden moderner Glühlampen unter dem Mikroskop mit dem Ergebnis: "Die Übereinstimmung zwischen dem Glühfaden eine 60 Watt-Krypton-Birne und den Drahtstücken aus russischen Funden ist verblüffend."

Am interessantesten ist das Kapitel "An Beweisen fehlt es nicht" mit dem mutigen Untertitel: "Auch Geologen können sich irren". Hier führt der Autor bspw. an, dass man auf zahlreichen Gipfeln des atlantischen Rückens auf Ablagerungen von typischen Flachwasserlebenwesen wie etwa Korallen stoße. Korallen gedeihen jedoch nur bis zu einer Wassertiefe von vierzig Metern, und so stellt sich die Frage: Wie kommen die Korallenstücke in jene große Tiefe?

Aschenbrenner glaubt, dass das Absinken des Meeresbodens um etwa zwei Kilometer die sinnvollste Erklärung sei. Genau in dieser Tiefe befindet sich auch das Azorenplateau. "Lag diese unterseeische Hochfläche einst über Wasser?", fragt sich der Autor.

Aschenbrenner bringt einige plausible Belege für die These an, dass Atlantis tatsächlich einst in der Azorengegend existierte. Wer sich für das Thema "Alte Hochkulturen" und die Atlantik-Thematik interessiert, sollte dieses Buch gelesen haben.