Die Afro-Olmeken kamen aus dem Land der Mende in Westafrika

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Schwarze Zivilisationen Alt-Amerikas (Muu-Lan) und Mexikos (Xi) Teil V

von Paul A. Barton

Abb. 11 Bronzekopf eines alten Seekönigs aus Benin, West-Afrika.

Obwohl Archäologen den Name "Olmeken" verwendeten, um die schwarzen Gründer der ersten alt-mexikanischen Zivilisationen zu bezeichnen, haben jüngere Entdeckungen bewiesen, dass diese Afro-Olmeken Westafrikaner der Mende-Sprach- und Kulturgruppe waren. Inschriften die man auf alten Monumenten in Teilen Mexikos gefunden hat, zwigen, dass die Schrift, die von den alten Olmeken verwendet wurde, identisch mit derjenigen waren, welche die alten und modernen mendesprachigen Völker Westafrikas benutzten. Rassisch gesehen, sind die kolossalen Steinköpfe in der Form identisch mit Westafrikanern und der Sprache, die man auf olmekischen Monumenten entziffert hat, ist identisch mit der Mende-Sprache Westafrikas. [1]

Der Begriff "Olmeken" wurde von Archäologen aufgebracht, da die gigantischen Steinköpfe mit den Charakterzügen westafrikanischer negritischer Menschen in einem Teil von Mexiko mit einer Fülle von Kautschukbäume entdeckt wurden. Das Maya-Wort für Kautschuk war "olli", und so wurde der Name "Olmek" verwendet, um die afrikoiden negritischen Menschen einzuordnen, die auf den Gesichtbildnissen und Steinköpfen abgebildet sind, und die auf Hunderten von Terrakotta-Figürchen in der ganzen Region gefunden wurden.

Nun, dank der wissenschaftlichen Arbeit der Übersetzer und Linguisten, wurde herausgefunden, dass die alten Schwarzen Mexikos, die als Olmeken bekannt sind, sich selber das 'Xi (She)-Volk' nannten. Abgesehen von den gigantischen Steinköpfen aus Basalt wurden während der vergangenen hundert Jahre auch hunderte von Terrakotta-Figürchen und Köpfe von Menschen mit negritisch-afrikanischen Rassemerkmalen in Mexiko und anderen Teilen Mesoamerikas gefunden. Es gab sie aber auch in den alten, im Besitz von Schwarzen befindlichen Ländern der südlichen USA (Washitaw-Gebiet, Texas, Louisiana, Mississippi, Oklahoma, Arkansas), Südamerikas San-Agustin-Kultur (in Kolumbien, Costa Rica und anderen Gebieten) das "Louisiana Purchase"-Land, das südöstliche Königreich der schwarzen Jamassee, und an anderen Plätzen, darunter Haiti (wie das Magazin Ancient American berichtet).

Abb. 12 Kollosaler Kopf eines afro-olmekischen Krieger-Königs, circa 1100 v. Chr.

Verschiedene kulturelle Hinweise und Zeichen, die eindeutig aus Afrika stammen, gibt es noch bis in unsere Tage hinein, ebenso wie die lebenden Nachkommen prähistorischer und antiker afrikanischer Einwanderer nach Amerika. Die Washitaw Nation Louisianas ist eine solche Gruppe [2], die Garifuna oder 'Schwarzen Caribs' der Karibik und Mittelmerikas sind eine weitere, die Abkömmlinge der Jamasse, die in Georgia und den umgebenden Staaten stellen eine andere Gruppe dar. Es gibt aber noch weitere, wie die schwarzen Kalifornier der Königin Calafia (der schwarzen Amazonenkönigin, die Mitte des 16. Jahrhunderts in dem Buch "Journey to Esplandian" von Ordonez de Montalvo erwähnt wird).

Kulturelle Artefakte, welche die alten Schwarzen Amerikas mit Afrika verbinden, gibt es viele. Einige dieser Ähnlichkeiten kann man an den Stein- und Terrakotta-Arbeiten der alten Schwarzen Amerikas erkennen. So ist beispielsweise die afrikanische Haartracht deutlich auf einigen Stein- und Terrakotta-Arbeiten zu sehen, wobei 'Cornrows', 'Afro-Look', flacher 'Mohawk-Stil', ähnlich wie in Afrika vorkommende Typ, 'Dreadlocks', geflochtenes Haar und auch einfach krauses Haar vorkommen.

Abb. 13 Im Museum von Dallas, Texas, befindet sich diese Steintafel mit olmekischen Glyphen, die aus dem Zeitraum zwischen 900 und 500 v. Chr. stammen soll.

Der afrikanische Haarstil ist deutlich an einem schönen Steinkopf aus Veracruz in Mexiko erkennbar, der zwischen 600 v. Chr. und 400 v. Chr. hergestellt wurde, der klassischen Periode der olmekischen Zivilisation. [...] Ein anderer Kopf von etwa 12 Inch weist nicht nur negroide Formen auf, sondern auch die Haartracht ist authentisch westafrikanisch. Er wird im Nationalmuseum von Mexiko ausgestellt. Dieser afrikoide Terrakotta-Kopf trägt zudem auch die üblichen scheibenförmigen Ohr-Stecker, wie sie in Teilen Afrikas auch heute noch bei Stämmen wie den Dinka und Shilluk verbreitet sind.

Einer der beeindruckendsten Beweise, die eine direkte Beziehung zwischen den schwarzen Olmek- oder Xi-Leuten Mexikos und Westafrikanern aufzeigen, ist das Vorkommen von Schmucknarben auf einigen olmekischen Terrakotta-Skulpturen. Diese Schmucknarben indizieren deutlich eine Präsenz der westafrikanischen Mandinka (Mende) im prähistorischen und antiken Mesoamerika. Das rituelle Verabfolgen von Narben wird auch jetzt noch in Teilen Afrikas und unter den Völkern der Schwarzen des Südpazifik praktiziert, wobei die olmekischen Schmucknarben nicht südpazifischen oder melanesisch-schwarzen Ursprungs sind, da die Muster, die auf den alten Olmeken-Skulpturen verwendet wurden, auch heute noch in Teilen Afrikas üblich sind.

Dieser Stil von Narben-Tätowierung wird gegenwärtig noch von den Nuba und anderen sudanesisch-afrikanischen Völkern praktiziert. Tatsächlich sind die keloiden ['wulstigen'; d. Red.] Schmucknarben auf dem Gesicht eines jungen Mädchens identisch mit den absolut gleichartigen keloiden Tatoos auf dem Gesicht eines antiken olmekischen Terrakotta-Kopfes aus dem alten Mexiko. Ähnliche keloide Tätowierungen tauchen auch auf den Armen eines Sudanesen auf und sind identisch mit vergleichbaren keloiden Narben auf den Armen einiger alter olmekischer Tonfiguren und Terrakotta-Figürchen negroider Völker des alten Mexiko.


Fortsetzung:


Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von Paul A. Barton © wurde online unter dem Originaltitel "BLACK CIVILIZATIONS OF ANCIENT AMERICA (MUU-LAN), MEXICO (XI) - Gigantic stone head of Negritic African during the Olmec (Xi) Civilization" erstveröffentlicht. Er erscheint hier in einer leicht gekürzten und redaktionell bearbeiteten Fassung erstmalig in deutscher Sprache. Übersetzung aus dem Englischen durch Atlantisforschung.de.

Fußnoten:

  1. Vergl.: Clyde A. Winter´s Webseite "search", unter http://homepages.luc.edu/~cwinter/ (nicht mehr online!; d. Red.)
  2. Vergl.: http://www.hotep.org/

Bild-Quellen:

11) Paul A. Barton, BLACK CIVILIZATIONS OF ANCIENT AMERICA (MUU-LAN), MEXICO (XI)
12) Paul A. Barton, BLACK CIVILIZATIONS OF ANCIENT AMERICA (MUU-LAN), MEXICO (XI)
13) http://www.bluewater.de/summertime.htm (nicht mehr online!)