Harold Augustin Calahan

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Forscher- und Autorenportrait

Abb. 1 Links: Das Frontcover des American Mercury vom November 1946, in dem H.A. Calahan seine Überlegungen zum Atlantis-Problem erstveröffentlichte

(red) Harold Augustin Calahan - kurz: H.A. Calahan - (* 7. November 1889 in Brooklyn, New York City; + 25. November 1965 in Port Chester, New York) war ein US-amerikanischer Marine-Offizier (Lieutenant Commander in der United States Navy) und Schriftsteller.

Über Calahans Leben sind ansonsten nur bruchstückhafte Informationen bekannt: Seine akademische Ausbildung erhielt er an der Columbia University, wo er zum B.S. und M.S. graduerte und auch einen juristischen Grad erwarb. Im Jahr 1917 war er bei einer Annoncen-Expedition tätig, und später heiratete er Gladys Britton. Seine letzte Ruhestätte fand Harold Augustin Calahan auf dem Nationalfriedhof Arlington. [1]

Als Autor verfasste H.A. Calahan mindestens acht Bücher über Seefahrt und das Segeln, zwei Romane und ein Werk über Kriegsführung mit dem Titel "What Makes a War End? [2]. Sein mit Abstand erfolgreichstes Buch war der 1935 veröffentlichte Roman "Back to Treasure Island", eine Fortsetzung von Robert Louis Stevensons Klassiker "Die Schatzinsel".

Wenig bekannt ist, dass Calahan sich auch mit dem Atlantis-Problem beschäftigte. Seine diesbezüglichen Überlegungen fasste er in dem Essay "Atlantis: The Lost Continent" zusammen, das in der Ausgabe vom November 1946 des Magazins The American Mercury (Abb. 1, links) erschien. [3] Darin kommt er angesichts der von ihm vorgestellten Argumente zu dem vorsichtigen Schluss: "Wir können daher die Legende von Atlantis nicht mit irgendeiner Überzeugung insgsamt als Mythos abqualifizieren." (Orig: "We therefore cannot with any conviction dismiss the Atlantis legend as entirely a myth.") Als wahrscheinlichste Lokalität für Platons Atlantis betrachtete er den 'Dolphin's Ridge' (Mittelatlantischer Rücken). [4]


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: Stelios Grant Pavlou, "Harold Augustin Calahan", (jüngste Bearbeitung), bei atlantipedia.com (abgerufen: 25. April 2017)
  2. Quelle: The American Mercury, November 1946, S. 623 (digitalisierte Online-Version bei UNZ.org - Periodicals, Books, and Authors)
  3. Siehe: H.A. Calahan, "Atlantis: The Lost Continent", in: The American Mercury, November 1946, S. 623-628; Anmerkung: Wie dort angegeben, war der Artikel auch als ein Kapitel in Calahans nachfolgend erschienenem Buch "Geography for Grown-Ups" (Harper & Brothers, 1946) vorgesehen.
  4. Quelle: H.A. Calahan, op. cit. (1946, digitalisierte Online-Version bei UNZ.org - Periodicals, Books, and Authors

Bild-Quellen:

1) Links: UNZ.org - Periodicals, Books, and Authors, unter: "The American Mercury, November 1946 Issue" (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.e)
1) Rechts: Bild-Archiv Atlantisforschung.de