Paul Misraki

Aus Atlantisforschung.de
Wechseln zu:Navigation, Suche

Forscher- und Autorenportrait

Abb. 1 Paul Misraki (1908-1998)

(red) Paul Misraki (Abb. 1) (* 28 Januar 1908 als Paul Misrach in Konstantinopel, Osmanisches Reich; † 29. Oktober 1998 in Paris) war ein französischer Komponist. Im Verlauf von mehr als 60 Jahren komponierte er u.a. die Musik zu 130 Filmen bekannter Regisseure, wie Jean Renoir, Claude Chabrol, Jacques Becker, Jean-Pierre Melville, Jean-Luc Godard, Henri-Georges Clouzot, Orson Welles, Luis Buñuel und Roger Vadim. In Anerkennung seines musikalischen Lebenswerks wurde er zum Chevalier der Ehrenlegion ernannt. [1]

Nur wenig bekannt ist, dass Paul Misraki, der sich auch für Ufologie, außerirdisches Leben und Religion interessierte, zu den Pionieren der Prä-Astronautik bzw. Paläo-SETI-These gehörte. Dazu heißt es in der englischsprachigen Wikipedia: "1962 veröffentlichte Misraki in Frankreich sein Buch 'Les Extraterrestres', das dann im Jahr 1965 auf Englisch unter dem Titel 'Flying Saucers Through The Ages' neu aufgelegt wurde. [2] Er veröffentlichte das Buch zuerst unter dem Pseudonym Paul Thomas, da er glaubte, dass sein Ruf als Musiker Schaden nehmen könne, wenn seine wahre Identität offenbart würde; doch später enthüllte er seine Identität, und eine Anzahl amerikanischer Ausgaben des Buches wurde unter seinem wirklichen Namen veröffentlicht. In dem Buch behauptete Misraki, dass die Engel aus der Bibel Außerirdische seien, dass die Bibel und andere alte Texte voll mit [Beschreibungen von] UFO-Sichtungen [...] seien, und dass in der gesamten Menschheitsgeschichte Interventionen von außerirdischer Fremder stattfanden. Misraki war auch einer der ersten Autoren, die vorschlugen, dass Geister-Erscheinungen womöglich UFO-verwandte Phänomene sind." [3]


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: Wikipedia - The Free Encylopedia, unter: "Paul Misraki" (abgerufen: 03. August 2017)
  2. Siehe: Paul Misraki (Paul Thomas), "Flying Saucers Through the Ages", Spearman, 1966 (?); sowie Neuauflage: Tandem, 1973, ISBN 978-0-426-12722-2
  3. Quelle: Wikipedia - The Free Encylopedia, unter: "Paul Misraki"; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de

Bild-Quelle: