Riesenfunde - in Colorado

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Abb. 1 Die geographische Lage de Staates Colorado in Nordamerika

(bb) Der US-Bundesstaat Colorado (Abb. 1) liegt zu einem nicht geringen Teil im Bereich jener ominösen, von Norden nach Süden verlaufenden und in etwa mit dem Gebiet der Great Plains identischen Zone, die - im Gegensatz zu allen anderen Regionen Nordamerikas - weitgehend frei von Funden 'gigantischer' Human-Relikte (Skelette, Mumien, Knochen etc.) sowie riesenhafter Waffen oder Werkzeuge ist. [1]

Abb. 2 Die Überschrift des Artikels aus der New York Times

Insofern wird es nicht weiter verwundern, dass uns von dort bisher nur drei historische Fundberichte vorliegen, von denen einer zudem nicht gerade zu jener Kategorie von Reports zu zählen ist, welchen man eine besonders hohe Glaubwürdigkeit zubilligen darf. Gemeint ist der folgende kurze, auf einer Meldung der Denver Tribune beruhende Artikel, der am 17. Oktober 1881 in der New York Times erschien.

Abb. 3 Die Fundmeldung aus dem Fort Collins Weekly Courier vom 7. Dezember 1904

"Es mag für den Paläontologen von Interesse sein zu wissen, dass Jacob Daniels, der am Running Creek lebt, 45 Meilen von der Stadt [Denver; d.Ü.] entfernt, als er vor einigen Tagen in der Erde grub, einen kurios geformten Stein fand, der im Aussehen der Brust und dem Unterleib des menschlichen Körpers gleicht.

Mr. Daniels, dessen Neugier, dem Artikel [in der Denver Tribune; d.Ü.] zufolge, geweckt wurde, machte sich daran, das gesamte Stück auszugraben. Als er dies tat, entdeckte er, dass als die großen Stein-Teile in der richtigen Weise zusammengesetzt wurden, die exakte Form eines menschlichen Wesens von 13 Fuß [ca. 3,96 m; d.Ü.] Länge zum Vorschein kam." [2]

Abb. 4 Karte zur Lage des El Paso County in Colorado, wo 1907 das Skelett eines "riesenhaften" Ur-Amerikaners entdeckt wurde.

Weitaus glaubwürdiger als diese Story erscheint eine Fundmeldung (Abb. 3) aus dem Weld County, die der Fort Collins Weekly Courier in seiner Ausgabe vom 7. Dezember 1904 veröffentlichte:

"Greeley, Colorado, 30. November - Beim Begradigen eines flachen Hügels auf seiner Farm, fünf Meilen östlich dieser Stadt, grub John Smith vor ein paar Tagen einen Teil eines menschlichen Schädels aus. Weitere Nachforschung enthüllte Teile von vier verschiedenen Skeletten in einem Bereich von nicht mehr als sechs mal vier Fuß [ca. 1,83 m mal 1,22 m; d.Ü.].

Ein Femur - der Knochen des oberen Teils des Beins -, der gefunden wurde, maß in der Länge zweieinhalb Fuß [ca. 0,76 m; d.Ü.], was zeigt, dass der Mann, als er noch am Leben war, annähernd acht Fuß [ca. 2,44 m; d.Ü.] groß gewesen sein muss. Ein Schädelknochen war massiv, ohne Schädelnaht und Fuge, und von ungewöhnlicher Dicke." [3]

Ebenfalls keineswegs Misstrauen erregend ist eine Fundmeldung, die am 21. Juni 1907 in der Zeitung The Springfield Herald erschien und eine zufällige Entdeckung bei Colorado Springs im El Paso County (Abb. 4) an den östlichen Ausläufern der Rocky Mountains behandelt: "Arbeiter, die Grabungen an einen See vornahmen, der im Zusammenhang mit dem 'Shoot the Chutes' am Zoo in der Nähe von Colorado Springs genutzt werden soll, haben in einer Tiefe von etwa zehn Fuß [ca. 3 m; d.Ü.] die Skelette eines riesenhaften Indianers und eines Pferdes freigelegt. Bei dem Skelett [des Mannes] wurden die Überreste von Pfeil und Bogen sowie ein halb verwittertes Stück einer Decke gefunden. Es wird angenommen, dass der Indianer ein Cheyenne war, der bei einem Erdrutsch von den Kliffs hinabgerissen wurde." [4]

Das Vorandensein eines Pferdesskeletts an der letzten Ruhestätte des "riesenhaften Indianers" lässt natürlich zunächst die Vermutung aufkommen, dass es sich bei ihm um einen postkolumbischen Bewohner Colorados handelte. Eine solche Auslegung basiert auf der gängigen schulwissenschaftlichen Lehrmeinung, das am Ende der jüngsten Eiszeit in Amerika ausgestorbene Pferd sei erst bei Ankunft der modenen Spanier durch diese in die 'Neue Welt' reimportiert worden - was allerdings angeweifelt werden kann. [5] Weitere Detailinformationen (z.B. bezüglich der aufgefundenen Pfeile) zur anthropologischen und chronologischen Einordnung des menschlichen Skeletts liegen leiden nicht vor.


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Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Anmerkung:
    Riesenfunde-Fundfreie Zone & Great Plains.jpg
    Hier zur Illustration eine graphische Darstellung (Abb. 5) der - aus gigantologischer Sicht - 'fundfreien Zone' (oben) und des Gebiets der heutigen Great Plains (unten)
  2. Quelle: o.A., "A PETRIFIED COLORADO GIANT", in: The New York Times, 17. Oktober 1881; nach OOPARTS, unter: Evolution; The Stones Cry Out; Part 2 (Petrification) ... Page 59 (abgerufen: 06.06.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  3. Quelle: o.A,, "FIND BONES OF GIANT ON GREELEY FARM", in: Fort Collins Weekly Courier, 7. Dezember 1904; nach: Colorado Historic Newspapers Collection, unter: Fort Collins Weekly Courier (Fort Collins, Larimer County), Wednesday, December 07, 1904, p. 10 (abgerufen: 16. Aug. 2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  4. Quelle: o.A. "COLORADO NEWS ITEMS" (Rubrik), 21. Juni 1907, in The Springfield Herald (Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de nach der digitalisierten Version der Zeitung bei CHRONICLING AMERICA - Historical American Newspapers)
  5. Siehe: Bernhard Beier, "Paradigmen-Killer auf vier Hufen - Pferde im präkolumbischen Nordamerika"

Bild-Quellen:

1) TUBS bei Wikimedia Commons, unter: File:Colorado in United States.svg
2) OOPARTS, unter: Evolution; The Stones Cry Out; Part 2 (Petrification) ... Page 59
3) Colorado Historic Newspapers Collection, unter: Fort Collins Weekly Courier (Fort Collins, Larimer County), Wednesday, December 07, 1904, p. 10 (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
4:) David Benbennick (Urheber) bei Wikimedia Commons, unter: File:Map of Colorado highlighting El Paso County.svg
5) Oben: Google Earth / Cecilia Hall; unten: Swid bei Wikimedia Commons, unter: Map of Great Plains