Ulrich Hofmann

Aus Atlantisforschung
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Forscher- und Autorenportrait

Abb. 1 Ulrich Hofmann, Platons Insel Atlantis, BoD – Books on Demand, 2004

(red) Ulrich Hofmann wurde 1967 in Kronberg/Ts. geboren und wuchs in Hofheim am Taunus auf. Nach Erlangung seines Abiturs im Jahr 1987 studierte er Physik an der Universität Marburg. Seit 1994 ist Hofmann als Wissenschaftler an einem Forschungsinstitut angestellt und arbeitet dort an der Entwicklung neuer Produkte im Bereich der Mikrosystemtechnik. Neben seiner beruflichen Tätigkeit setzt er sich seit 1996 wissenschaftlich mit dem Thema Atlantis und der Geschichte Ägyptens auseinander. [1]

Zu diesem Themenkomplex veröffentlichte Ulrich Hofmann 2004 als Beitrag zu Lösung des 2400 Jahre alten Atlantis-Problems sein Buch Platons Insel Atlantis (Abb. 1), in dem er die Ergebnisse seiner mehr als achtjähigen Studien in Sachen Atlantis präsentiert. Darin vertritt er die Auffassung, die Hauptstadt von des legendären Reiches habe während der Bronzezeit in Nordafrika im Schott el Hodna gelegen, auf dem Gebied des heutigen Staates Algerien. (Abb. 2) Bei den, im Atlantisbericht erwähnten, Säulen des Herakles habe es sich, wie er meint, nicht um die Straße von Gibraltar, sondern um den einstigen Zugang zu einem vormaligen nordafrikanischen Binnenmeer - nach Hofmann: Platons 'Atlantischer Ozean' - im Golf von Gabès (an der Mittelmeerküste Tunesiens) gehandelt.

In einer Beschreibung des Buches heißt es über Hofmanns Werk: "Von der Annahme ausgehend, daß es sich bei Platons Atlantis-Erzählung nicht, wie häufig angenommen, um eine verfälschte, sondern im Gegenteil äußerst präzise Schilderung handelt, verfolgt Hofmann konsequent die zahlreichen geographischen und topographischen Hinweise der Erzählung. Auf diese Weise gelingt es ihm, das im Westen gelegene, heute unbefahrbare Binnenmeer zu entdecken, welches in Platons Dialogen als das "Atlantische Meer" bezeichnet wird. Mit einem mal ist völlig klar, was unter der Insel Atlantis zu verstehen war.

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Abb. 2 Die Lage der Ebene und Metropolis von Atlantis nach U. Hofmann.

Es scheint als habe Platon in jedem Detail stets die Wahrheit berichtet, denn auch die weiteren Hinweise, etwa die ringsum von hohen Bergen umgebene große Ebene von Atlantis oder die dort beheimateten Elefanten stellen nun eine völlig korrekte Schilderung dar. Die Details der Erzählung sind sogar derart präzise, daß es Hofmann offenbar gelingt, auch die Metropole von Atlantis zu lokalisieren. Doch die geographische Atlantis-Lokalisierung von Atlantis stellt nur den ersten Teil des Buches dar. In der zweiten Hälfte des Buches geht Hofmann daran, das Volk der Atlanter zu identifizieren und den Zeitpunkt der von Platon überlieferten kriegerischen Ereignisse zu ermitteln." [2]


Externa:

Ulrich Hofmann, Was Atlantis a Bronze Age Metropolis in Northafrica?, in: Stavros P. Papamarinopoulos (editor), The Atlantis Hypothesis – Searching for a Lost Land, Book of Proceedings of the International Conference Atlantis 2005, Heliotopos Publications, Santorini/Greece 2007, pp. 361-377. Online bei: Atlantis-Scout.de (PDF-Datei, 2,4 MB)

Thorwald C. Franke, Eine “heiße” Atlantis-Hypothese. Würdigung und Widerlegung, bei Mysteria 3000 - Alternative und interdisziplinäre Archäologie im Fokus, Ausgabe 11 (1/2005)

Tony O’Connell, Hofmann, Ulrich (l), bei: Atlantipedia.ie


Anmerkungen und Quellen

  1. Quelle: Weltbild.de, unter: Autorenportrait von Ulrich Hofmann (abgerufen: 01.07.2012)
  2. Quelle: Weltbild.de, unter: Produkt-Beschreibung zu: Platons Insel Atlantis (abgerufen: 01.07.2012)


Bild-Quellen

(1) Bild-Archiv Atlantisforschung.de

(2) Thorwald C. Franke, Eine “heiße” Atlantis-Hypothese. Würdigung und Widerlegung, bei: Mysteria 3000, 2005