„Willkommen im bosnischen Tal der Pyramiden“ – Atlantisforschung

„Willkommen im bosnischen Tal der Pyramiden“

Eine Zusammenfassung des Vortrags von Dr. Semir 'Sam' Osmanagić, auf dem Zweiten Kongress für Grenzwissenschaften am 1. März 2014 in Saarbrücken-Brebach unter Zuhilfenahme der dort verteilten Info-Broschüre „Welcome to The Bosnian Valley Of The Pyramids.“

Abb. 1 Das offizielle Plakat des zweiten Kongresses für Grenzwissenschaften in Saarbrücken (ausgerichtet vom Hesper Verlag), auf dem Dr. Semir 'Sam' Osmanagić einen höchst bemerkenswerten Vortrag hielt
Abb. 1 Das offizielle Plakat des zweiten Kongresses für Grenzwissenschaften in Saarbrücken (ausgerichtet vom Hesper Verlag), auf dem Dr. Semir 'Sam' Osmanagić einen höchst bemerkenswerten Vortrag hielt

(rmh) Obwohl auf dem oben genannten Kongress auch andere Referenten - wie etwa Klaus Dona aus Wien - Interessantes zu berichten hatten, stach für mich der Vortrag des Entdeckers der bosnischen Pyramiden deutlich heraus. Während ich seinen Thesen gegenüber vorher eher skeptisch eingestellt war, konnte mich der Anthropologe [1] und Pyramidenforscher nun überzeugen.

Semir Osmanagić sprach über das Tal der Pyramiden bei Visoko, Bosnien-Herzegowina, das den größten Komplex von pyramidalen Strukturen in der Welt bildet. Es enthält die Bosnische Sonnenpyramide, die mit über 220 Metern größer als die Große Pyramide von Giseh ist, die bosnische Mondpyramide, die immerhin 190 Meter aufweist und die Pyramide des bosnischen Drachen, die 90 Meter hoch ist. Zudem gehören der Tempel der Mutter Erde und die Pyramide der Liebe zu dem Komplex.

Die erstgenannten drei Pyramiden bilden ein perfektes gleichseitiges Dreieck mit einer Entfernung von 2.170 Metern zwischen ihren Spitzen. Sie alle sind, wie die Große Pyramide in Gizeh auch, in Richtung Nordpol ausgerichtet. 55 führende Wissenschaftler aus 13 Ländern stellten während der „First International Scientific Conference on Bosniens Valley“ im August 2008 eine archäologisches Phänomen fest und äußerten sich dahingehend, dass weitere wissenschaftliche Untersuchungen von Nöten sein würden. Die „Second Scientific Conference“ vom September 2011 führte zu dem Schluss, dass die Geschichtsbücher aufgrund der Existenz des Alters und des Zweckes des Komplexes neu geschrieben werden müssten. [2]

Mit Hilfe von Georadar und Wärme-Analysen konnte die Existenz von Gängen und Kammern innerhalb der Pyramiden festgestellt werden. Analysen von Proben rechteckiger Blöcke der bosnischen Sonnenpyramide, die in Bosnien, Italien und Frankreich durchgeführt worden waren, bestätigten, dass die Pyramiden aufgrund ihrer Qualität menschengemacht sein müssten. Mit Hilfe der C-14 Methode (2011 in Polen) und bodenkundlichen Untersuchungen (Bosnien, 2006) stellte sich heraus, dass die Pyramiden vor mindestens 12.000 Jahren (möglicherweise bis hin zu vor 15.000 Jahren) erbaut worden sein müssen.

Abb. 2 Dr. sci. Semir Osmanagić, Entdecker der Bosnischen Pyramiden
Abb. 2 Dr. sci. Semir Osmanagić, Entdecker der Bosnischen Pyramiden

Das unterirdische Labyrinth des Komplexes ist zehn Kilometer lang und besteht aus Gängen, Kammern und künstliche angelegten Seen. Die Entfernung vom Eingang zu der Bosnischen Pyramide der Sonne beträgt 2,9 Kilometer, und in den Schächten ist die Luftzirkulation perfekt. Die Neigung liegt bei 1,5 Grad – die gleiche Steigung, die wir heute für das Anlegen guter Wasserdrainagen verwenden. Die Konzentration von negativen Ionen ist tausendmal höher als der Durchschnitts-Wert, was die Atmosphäre von Bakterien und Viren befreien würde, Osmanagić nimmt an, dass dieser Komplex zur (Haut)-Verjüngung und Heilung verwendet wurde.

Schatten der Bosnischen Pyramide der Sonne verdecken während der Sommermonate die bosnische Mondpyramide genau zur Zeit des Sonnenuntergangs. Diese Pyramide ist bedeckt von Erde und Vegetation wie hunderte Pyramiden in China, Mexiko und Guatemala. Dem Federal Institute of Pedology zufolge sind Erdschichten, die die Pyramide bedecken über 12.000 Jahre alt. Demzufolge sind die Pyramiden mehr als 12.000 Jahre alt.

Auch die Mondpyramide konnte auf mit der Radiokarbonmethode auf ein Alter von 12.000 Jahren datiert werden. Die zahlreichen unterirdischen Tunnel wurden durch Deutsche Geophysiker im Jahr 2007 entdeckt. Analysen von Beton-Proben, die im Jahr 2009 von französischen Wissenschaftlern durchgeführt wurden, beweisen, dass dort Zement als Bindemittel verwendet worden ist. [3]

Abb. 3 Der Tumulus von Vratnica stellt einen weiteren Teil des uralten Komplexes dar.
Abb. 3 Der Tumulus von Vratnica stellt einen weiteren Teil des uralten Komplexes dar.

Osmanagić belegte seine These mit zahlreichen beeindruckenden Bildern. Der Anthropologe bedauerte, dass es trotz dieser Fakten weltweit Leute gibt, die der Meinung sind, dass die Pyramiden natürlich entstandene Hügel seien, und dass sogar behauptet wird, diese Hügel seien bewusst so bearbeitet worden, dass sie wie Pyramiden aussehen! Dabei wurde ein Bild des Bostoner Geologen Robert M. Schoch gezeigt. Tatsächlich schreibt Schoch auf seiner Homepage: „I maintain my conviction that there are NO pyramids at Visoko, Bosnia. Rather, all the so-called pyramids are the result of natural geological processes and phenomena that are currently being ‘excavated’ (i.e., modified) to look like pyramids.[4] Wie der sonst so verdienstvolle Geologe (man denke an seine Meriten bezüglich des Rückdatierung des Großen Sphinx in Ägypten auf 5000-7000 v. Chr.) zu dieser Einschätzung und diesem Verdacht kommt, liegt jenseits meines Verständishorizonts.

Dr. Osmanagić berichtete weiter über den „Vratnica-Grabhügel(Abb. 3), einen kegelförmigen künstlichen Hügel, der unter der Verwendung von zweilagigen Blöcken, Lehm und Beton angelegt wurde. Dieser Grabhügel überragt die Straße um 32 Meter, und die Megalith-Blöcke erreichen ein Gewicht von über zehn Tonnen.

Osmanagić kündigte an, dass der pflanzliche Bewuchs der Außenfläche der Bosnischen Pyramide der Sonne mit der Zeit abgetragen werden soll, und dass der Hügel dann (wieder) als echte Pyramide zu erkennen sein werde. Dazu zeigte er anhand eines Bildes, wie die von Vegetation befreite Pyramide aussehen wird. Der Forscher stellte zudem fest, dass die ältesten Bestandteile des Komplexes etwa 29.000 Jahre alt sind.

Abb. 4 Eine künstlerische Darstellung des starken Energiestrahls, der aus der bosnischen Pyramide der Somne austritt.
Abb. 4 Eine künstlerische Darstellung des starken Energiestrahls, der aus der bosnischen Pyramide der Somne austritt.

Interessant ist bezüglich der bosnischen Sonnenpyramide, dass italienische Physiker in den Jahren 2011 - 2012) die Existenz eines Energiestrahls (Abb. 4) entdeckt haben, der vertikal durch die Spitze der Pyramide führt. Sie maßen Ultraschall, Infraschall und elektromagnetische Felder oberhalb der Spitze. [5] Im Jahr 2010 entdeckte ein Team aus kroatischen Physikern ein elektromagnetisches Phänomen im Vratnica-Grabhügel – Ein Energiestrahl von 28 Hertz an der Spitze des Hügels. In diesem Zusammenhang erinnerte Osmanagić an den Entdecker der freien Energie, Nikola Tesla, und verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass irgendwann freie Energie einst für die gesamte Erde genutzt werden würde. Osmanagić spielte eine aus diesem Energiestrahl erstellte Sounddatei vor und kam zur Erkenntnis, dass die Pyramiden leben und mit uns kommunizieren wollen.

Lassen Sie mich zum Schluss noch eine Anmerkung machen: Möglicherweise ist es übertrieben zu sagen, dass die Pyramiden „leben“, doch wenn wir die Begriffe „Energiestrahl“, „elektromagnetisches Phänomen“, „Ultraschall“ und „Infraschall“ hören, lässt das an die These des Journalisten und Forschers John A. Keel denken, nach der Intelligenzen aus Energie existieren, die weit über unseren Wahrnehmungsbereich hinausgehen würden und aus Energie bestünden und die wirklichen Verursacher eines Teils des UFO-Phänomens und anderer Erscheinungen seien – die sogenannten Ultrairdischen. [6] Vielleicht sind es ja Energiefelder wie jene im bosnischen Pyramiden-Komplex, durch die diese „Ultrairdischen“ mit uns zu kommunizieren versuchen…


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Red. Anmerkung: Dr. Osmanagić hat eine Professur an der American University in Bosnia-Herzegovina inne, wo er Anthropologie lehrt und insbesondere Vorlesungen zu megalithischen Fundstätten in Bosnien-Herzegowina hält.
  2. Siehe auch: Nenad Michael Djurdjević, "The Mythological Significance of the Bosnian Pyramids", ICBP 2011, online bei: academia.eu (abgerufen: 03.03.2014)
  3. Red. Anmerkung: Siehe dazu bei Atlantisforschung.de: "Steinblöcke der bosnischen Pyramiden aus Uralt-Beton!" (piramidasunca.ba)
  4. Quelle: Robert M. Schoch, The Official Website of Robert Schoch, unter: The Bosnian Pyramid Phenomenon (abgerufen: 03.03.2014); Übersetzung durch rmh: “Ich behalte meine Überzeugung bei, dass es bei Visoko, Bosnien KEINE Pyramiden gibt. Eher sind die sogenannten Pyramiden das Ergebnis von geologischen Prozessen und Erscheinungen, die gegenwärtig ‚ausgehoben’ (d. h. modifiziert) wurden, um wie Pyramiden auszusehen.
  5. Siehe dazu auch: o.A., "GreWi-Exklusiv: Italienischer Wissenschaftler bestätigt aktiven Energiestrahl aus pyramidenförmigem Berg und gewaltige verborgene "Maschine" in Bosnien-Herzegowina", bei: grenz|wissenschaft-aktuell, 6. November 2012 (abgerufen: 03.03.2014)
  6. Anmerkung des Verfassers: In meinem Buch „John A. Keel und der Stein der Weisen“ berichte ich ausführlich über diese Theorie.

Bild-Quellen:

1) Hesper Verlag, unter: 2. Kongress für Grenzwissenschaften
2) Dr.sci Sam Semir Osmanagich, PhD.
3) bosnianpyramids.org, unter: The Tumulus in Vratnica
4) Ingomar Schwelz, ">Sonnenpyramide< als Freie-Energie-Maschine?", bei: sein.de