Quasiwissenschaft

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Definition

(red) Der Terminus 'Quasiwissenschaft' stellt typologisch ebenso wie "Metawissenschaft" einen quasi 'übergeordneten' Wissenschaftsbegriff dar. Unter diesem Oberbegriff lassen sich alle im Diskurs befindlichen Modelle (Theorie) und Ausformungen (Praxis) des 'Wissen produzierenden Systems' Wissenschaft - namentlich: "Schulwissenschaft", "Protowissenschaft", "Grenzwissenschaft", "Parawissenschaft", "Populärwissenschaft" - ungeachtet jeweiliger definitorischer Unschärfen zusammenfassen.

Vorgeschlagen wurde der Begriff 1997 von dem Wissenschaftshistoriker Dr. Horst Friedrich, der im Rahmen einer kritischen Betrachtung der Begriffe "Parawissenschaft" und "Pseudowissenschaft" anregte, ersatzweise "den Begriff von >Quasiwissenschaften< einzuführen. Nach dem DUDEN [1] drückt nämlich die Vorsilbe >Quasi-< aus, dass eine Sache etwas nahezu, beinahe, in gewissem Sinne, aber nicht ganz wirklich so, ist." [2]


Anmerkungen und Quellen

  1. Siehe: DUDEN Deutsches Universalwörterbuch, 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Ausgabe, Mannheim/Wien/Zürich 1989
  2. Quelle: Dr. Horst Friedrich, „Parawissenschaften“?, EFODON-Synesis, Nr. 23/1997; online auch bei Atlantisforschung.de