Atlantis - Teil II

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von William H. Babcock (1922)

(Fortsetzung)

Beweise aus der Flora und Fauna für eine Verbindung zwischen Europa und Afrika

Abb. 1 Die Insel-Gruppe der Azoren stellt nach Prof. Schuchert den Überrest eines versunkenen, westlichen Ausläufers des afrikanischen Kontinents dar.

Professor Schuchert stimmt bei seiner Besprechung von Termiers Arbeit teilweise zu, widerspricht ihm zum Teil aber auch. Er sagt: "Die Azoren sind echte Vulkan- und Meeresinseln, und es ist annähernd sicher, dass sie niemals eine Landverbindung mit den Kontinenten auf irgendeiner Seite des Atlantik hatten. Wenn es eine Wahrheit in Platons ergreifender Beschreibung gibt, dann müssen wir an der Westküste Afrikas nach Atlantis suchen, und hier finden wir, dass fünf der Kapverdischen Inseln, und drei der Kanaren, Felsen aufweisen, die unverwechselbar denjenigen gleichen, wie sie auf den Kontinenten üblich sind. [1]

Wenn wir auch die auf diesen Inseln lebenden Pflanzen und Tiere in Betracht ziehen, von denen viele europäisch-mediterrane Verwandte aus der Zeit des späten Tertiär sind, dann sehen wir, dass die Evidenzen deutlich nahelegen, dass Cap Verde und die Kanaren-Inseln Fragmente eines größeren Afrika sind... Welche Evidenzen es geben könnte, um aufzuzeigen, dass diese Frakturierung und das Zusammenbrechen West-Afrikas so plötzlich stattfanden, wie bei Platon berichtet, oder dass sich dies vor etwa 10 000 Jahren ereignete, ist den Geologen bislang unbekannt." [2]

Termier zieht als Evidenzen auch die biologische Untermauerung durch die Forschungen Louis Germains heran, speziell zu den Mollusken, die ihn vom kontinentalen Ursprung dieser Fauna auf den vier Archipelen der Azoren, Madeiras, der Kanaren und Cap Verdes überzeugt haben. Zudem stellt er fest, dass einige Spezies jetzt noch auf den Azoren und den Kanaren leben, obwohl sie in Europa ausgestorben, aber in Portugal als Fossilien in pliozänem Fels entdeckt worden sind. Für diese Verbindung zwischen den Inseln und der iberischen Halbinsel leitet er einen Zeitraum während des Pliozäns ab. [3]

Dr. Scharff hat ähnlichen Erwägungen einigen Platz und seine gewissenhaften Bemühungen eingeräumt. Er bespricht die insulare Flora und Fauna, wobei er hervorhebt, dass ein Teil der Formen, die auf den Inseln - zumindest auf einigen - häufig vorkommen, schwerlich auf dem Seeweg von einem weit entfernten Kontinent dorthin gelangt sein könnten. Er kommt zu folgender Schlussfolgerung: "Ich glaube, dass sie [die Inseln; d. Ü.] noch in früh-pleistozäner Zeit mit den Kontinenten Europas und Afrikas verbunden waren, zu einer Zeit, als der Mensch gerade in Westeuropa aufgetaucht und in der Lage war, diese Inseln über Land zu erreichen." [4]

Abb. 2 Die Portugiesen benannten die Azoreninsel Pico, die sie im 15. Jahrhundert wiederentdeckten, nach der höchsten Erhebung auf ihr, dem gleichnamigen Vulkan.

Er betont zudem, dass die Azoreninseln zunächst wegen ihrer Falken bekannt waren und nach ihnen benannt wurden, welche sich hauptsächlich von Klein-Säugern ernährten, die vorzugsweise über Land gekommen sein müssten. Auserdem zeigt er auf, dass diese Inseln auf alten italienischen Karten als Kaninchen-Inseln, Ziegen-Inseln etc. bezeichnet wurden, bevor die Portugiesen sie im 15. Jahrhundert wiederentdeckten. [5] Diese Namen (auf verschiedenen Karten heißt St. Mary Louo, Lovo oder Luovo, [d.h.] Wolfsinsel, cf. Portugiesisch: lobo) sind mit Sicherheit interessant, aber [die Inseln] haben ihre Namen möglicherweise aufgrund mutmaßlicher Ähnlichkeiten ihrer Küstenlinien [mit Tieren] oder durch andere Launen erhalten.

Es gibt [jedoch] etwas, das für Dr. Scharffs Annahme spricht: der Name Corvo scheint in seiner ursprünglichen Form Corvis Marinis ('Insel der See-Krähen') durch den Überfluss an Vögeln einer bestimmten Spezies - möglicherweise Kormorane, eventuell auch Black Skimmer [Rynchops Niger; d. Red.] - und nicht durch irgendeine typische Vogelart der Insel verursacht worden zu sein. Auch Pico (Abb. 2), heute nach ihrem Gipfel benannt, wurde Insel der Tauben genannt und wilde Tauben [...] gibt es, wie es heißt, immer noch reichlich auf dem Berg. Doch wenn wir im Analogie-Schluss annehmen, dass Li Conigi (Kaninchen-Insel) und Capraria (Ziegen-Insel) wegen der prä-portugiesischen Wild-Kaninchen und -Ziegen so genannt wurden, so könnten diese auch die Hinterlassenschaft früherer Besucher oder Siedler gewesen sein – Italier, Karthager, oder irgendwer.

Wir können nicht ernsthaft daran glauben, dass Wölfe absichtlich von Menschen nach Lovo, heute St. Mary´s, gebracht worden sind; doch es könnte hier ein Fehler unterlaufen sein, wie [eine Verwechslung] mit wilden Hunden, oder es gab ein irritierendes Natur-Phänomen, wie zuvor angenommen. Jedenfalls sind diese archaischen Insel-Namen weit davon entfernt, überzeugende Beweise für eine vormalige Landverbindung mit irgendeinem Kontinent darzustellen, noch weniger für die vormalige Existenz der Atlantis-Insel vor 12 000 Jahren. In jüngerer Zeit hat Navarro in einer hauptsächlich geologischen Argumentation, mit den selben Implikationen wie seine Vorgänger [6], die Aufmerksamkeit auf den kontinentalen Charakter einiger Arten der Fauna und Flora auf den westatlantischen Inseln gelenkt. [...]


Evidenzen für den Untergang

Die große, finale Katastrophe würde sicherlich ihre Spuren in den Felsen sowohl des Meeresbodens als auch der kontinentalen Landmassen hinterlassen haben. Am Meeresboden wäre sie die natürliche Fundstätte für glasartige und andere Gesteins-Produkte vulkanischer oder seismischer Aktivität, die sich darüber ereignen. Termier erwähnt, was er als äußerst signifikante Indikation erachtet, einen Punkt 500 Meilen nördlich der Azoren in einer Tiefe von 1700 Faden, wo die Greif-Eisen eines Kabelleger-Schiffes mehrere Tage lang über eine gebirgige Oberfläche von Gipfeln und Spitzen schleiften, wobei sie "kleine Mineral-Splitter" nach oben holten, die offensichtlich "von blankem Fels abgelöst waren, einem scharfkantigen und gratigen Vorsprung".

Abb. 3 Das "Beben von Lissabon" im Jahre 1775 gehört zu den vermutlich folgenschwersten tektonischen Erschütterungen der jüngeren Geschichte. Seine Auswirkungen konnten praktisch in ganz Europa beobachtet werden.

Diese Fragmente bestanden alle aus nicht-kristalliner, Tachylit genannter, vitriöser Lava, die sich "in dieser Form nur unter atmosphärischem Druck verfestigen konnte". Er folgert, dass das betreffende Gebiet von Lava-Strömen bedeckt wurde, als es sich noch über Wasser befand und in der Folge auf seine gegenwärtige Tiefe absank; [er folgert] auch aus dem generellen Zustand der Oberfläche des Gesteins, dass die Einbuchtung schnell auf den Lava-Ausstoß folgte, und dass dieser Kollaps plötzlich stattfand. Er meint daher, "dass die gesamte Region nördlich der Azoren und möglicherweise der gesamte Azoren-Raum, von dem diese womöglich nur die sichtbaren Ruinen darstellen, erst in [erdgeschichtlich] allerjüngster Zeit überflutet wurde, vermutlich während der Epoche, welche die Geologen als Gegenwart bezeichnen." Er glaubt auch, dass eine "detaillierte Ausbaggerung im Süden und Südwesten dieser Inseln" vergleichbare Ergebnisse zeitigen würden. [7]

Es ist festzustellen, dass diese dieses sehr verlockende [Gedanken-]Gebäude insgesamt auf der erklärten Unmöglichkeit aufbaut, dass Tachylit sich am Meeresgrund unter starkem Druck bildet. Professor Schuchert insistiert jedoch darauf, dass es "weniger der Druck als die schnelle Reduktion der Temperatur ist, welche die glasige Struktur der Lava bewirkt. Mit anderen Worten kann glasige Lava sowohl in den Tiefen des Meeres als auch zu Lande erfolgen. Was die Kabel-Leger fanden, war vermutlich die an der Oberfläche glasige Kruste anzunehmender unterirdischer Lavaströme." [8]

Andererseits ist es wohlbekannt, dass Vulkanausbrüche und Erdbeben bei den Inseln der ost-atlantischen Archipele, besonders den Kanaren und den niederen und mittleren Gruppen der Azoren, auch in moderner Zeit ziemlich häufig und alarmierend gewesen sind. In einigen Fällen hat auch das am nächsten liegende Festland Schaden genommen, wie namentlich am Tag des "Bebens von Lissabon" (Abb. 3) und anlässlich vieler Vorkommnisse, die von Navarro zitiert werden. Auch gibt es den bemerkenswerten Fall einer kleinen Insel, die in Sichtweite der Crew eines Schiffs der britischen Flotte aus den Tiefen nach oben getrieben wurde und mehrere Tage lang zu sehen war.

Veränderungen mit deutlich nicht-vulkanischem Charakter haben sich ebenfalls ereignet, wie etwa als ein nennenswerter Teil der Felswände der Insel Flores und versank, was eine große Flutwelle verursachte, die Schäden anrichtete, wobei auf der etwa neun Meilen entfernten Insel Corvo Menschen ums Leben kamen [vergl. dazu auch Zeitbombe La Palma - Erdrutsch auf der Kanareninsel mit katastrophalen Folgen?; d. Red.]. Zudem war Corvo einst merklich größer, als es heute im Vergleich mit seinem Nachbarn Flores (oder Li Conigi) ist, wenn wir dem generellen Zeugnis der Karten des vierzehnten und fünfzehnten Jahrhunderts vertrauen wollen.

All diese Umschichtungen und Transformationen über einen langen Zeitraum hinweg waren jedoch lokal und ziemlich niederschwellig. Daraus folgt nicht, dass keine Absenkungen oder Anhebungen größeren Ausmaßes in der Zeit stattgefunden haben, bevor Menschen regelmäßig permanente Aufzeichnungen dazu machten; doch es ist festzuhalten, dass die Annahme eines sehr großen versunkenen Atlantis keine direkte Stützung durch das erfährt, was wir jetzt über vulkanische seismische Aktivitäten in jener Region während historischer Zeiten wissen.


Das Verhältis der unterseeischen Bänke des Nordatlantik zu unserem Problem

Abb. 4 Ein Taucher an der Gorringe Bank des Gettysburg-Seamount. Mitten im Atlantik erhebt sich dort ein gewaltiges Unterwasser-Gebirge, das vor mehr als 11 000 Jahren noch in seinen oberen Teilen über der Meeres-Oberfläche gelegen haben dürfte. (Foto: © 2002 José Augusto Silva)

Erwähnenswert bleibt dort noch ein Areal unterseeischer Insel-Objekte, welche für unsere Untersuchung hilfreich zu sein scheinen. Sir John Murray sagt uns dazu: "Eine andere bemerkenswerte Struktur des Nord-Atlantik ist die Reihe überfluteter Kegel oder ozeanischer Untiefen, die vor der Nordwest-Küste Afrikas zwischen den Kanarischen Inseln und der spanischen Halbinsel bekannt geworden sind, und von denen wir [folgende] erwähnen: der >Coral Patch< auf lat. 34° 57' N., und long. 11° 57' W, von 302 Faden [Wasser] bedeckt; die >Dacia Bank< auf lat. 31° 9' N., long. 13° 34' W., bedeckt von 47 Faden; die >Seine Bank< auf lat. 33° 47' N., long. 14° 1' W., bedeckt von 81 Faden; die >Conception Bank< auf lat. 30° N. und long. 13° W., bedeckt von 88 Faden; die >Josephine Bank< auf lat. 37° N., long. 14° W., bedeckt von 82 Faden; die >Gettysburg Bank< auf lat. 36° N., long. 12 [°?; d. Ü.] W., von 34 Faden bedeckt." [9]

All diese unterseeischen Berggipfel-Gebiete oder verborgene, angehobene Plateaus liegen deutlich näher an der Meeresoberfläche als in den wirklichen Meeres-Tiefen - so viel näher, dass sie unweigerlich den Verdacht erregen, dass sie noch während der Erfahrung und den Erinnerungen der Menschen an der Oberfläche lagen. Es ist allgemein bekannt, dass Küsten auf der ganzen Welt durch etwas aufsteigen und absinken, was man als normale non-spasmodische Aktivität der Strata bezeichnen könnte, und manchmal haben die Bewegungen - aufwärts und abwärts - Jahrhunderte lang angehalten.

Wenn wir annehmen, dass die Gettysburg Bank (Abb. 4) kontinuierlich mit der nicht außergewöhnlichen Rate von zwei Fuß pro Jahrhundert abgesunken ist, dann war sie noch etwa in jener Periode, mit der sich die Priester zu Saïs beschäftigten, eine beachtliche, über Wasser befindliche, Insel. Augenscheinlich war das Aufsteigen von Labrador und Neufundland seit dem jüngsten Rückzug und der Dispersion des großen Eis-Schilds noch gravierender.

Hier fehlen zwar exakte Vergleichs-Elemente zu Zeitraum und Umständen; nichtsdestotrotz ist die berichtete Anhebung von mehr als 500 Fuß in einem Bereich, und fast 700 in einem anderen, beeindruckend, da sie zeigt, was die alte Erde in stetiger Anstrengung auszurichten vermag. Man sollte sich auch vor Augen halten, dass sich in solch einem seismisch derart aktiven Gebiet jederzeit eine plötzliche Beschleunigung des Absinkens der Gettysburg Bank und ihrer Konsorten ereignet haben kann. Wenn wir all dies bedenken, so erscheint es keineswegs unmöglich, dass einige dieser Bänke zur einer Zeit sichtbar und sogar bewohnbar gewesen sein könnten, als der Mensch bereits einen moderaten Zivilisationsgrad erreicht hatte. Sie wären jedoch nicht von einer riesigen Ausdehnung gewesen.


Fakten und Legenden zu in historischer Zeit versunkenen Gebieten

Westropp hat interessante und wichtige Aussagen über die Legenden von versunkenen Landstrichen mit Dörfern, Kirchen etc. um die Küste Irlands herum getroffen. In einigen Fällen wird geglaubt, dass sie unter bestimmten Umständen über der Oberfläche auf magische Weise sichtbar würden; in anderen Fällen soll man bisweilen, wie gesagt wird, die Turmspitzen und Mauern einer schönen Stadt durch das klare Wasser hindurch sehen.

Annähernd, wenn nicht in gänzlich, stehen sie alle in Verbindung mit einer Untiefe oder einer Sandbank in geringer Tiefe, aufragenden Felsklippen, oder einem öden Inselrest – möglicherweise den Überresten von etwas Auffälligerem, Ausgedehnterem und Faszinierenderem. Westropp bemerkt: "Wenn wir den Meeresboden untersuchen, dann sehen wir, dass es nicht unmöglich ist (außer bei Brasilien und dem Land zwischen Teelin und den 'Stagen von Broadhaven'), dass es an allen vermuteten Stellen in den überlieferten Erinnerungen Inseln gegeben hat." [10]

Abb. 5 An den Atlantik-Küsten gibt es viele Legenden von versunkenen Landstrichen mit Dörfern, Schlössern und Kirchen. Diese verlorenen Städte sollen, wie z.B. das verwunschene Ys (Bild), bisweilen an die Meeresoberfläche emporsteigen, oder von dort aus zu sehen sein. (Gemälde von Stephanie Law, 1998)

In einigen Fällen weiß man ganz genau über beachtliche Einbrüche des Meeres Bescheid, die sich in vergleichsweise kurz zurückliegenden Zeiten ereignet haben. Das selbe gilt in großem Maße sicherlich für Holland - Zeugen dafür sind der See von Haarlem und die Zuydersee. Andere Länder, vielleicht sogar die meisten, können auch als Zeugen herangezogen werden. Bei diesen Betrachtungen bekannter Fakten und Legenden, die heute noch wiedergegeben werden, beschäftigen wir uns hauptsächlich mit den Ereignissen aus Perioden, die nicht allzu weit zurückliegen, aber die selben Regeln müssen auch für selbige Phänomene in früheren Millennien zur Anwendung kommen.

Wenn es Menschen gegeben hat, um das zu beobachten, so würde dem Untergang eine Legende folgen; und Phönizier oder andere Reisende würden sie natürlich zurück in den östlichen Mittelmeer-Raum tragen, zu Platon oder den Quellen, aus denen Platon sie bezog. In jedem solchen Fall wurde die Überflutung höchst wahrscheinlich übertrieben und zu einer großen Katastrophe gemacht werden, aber es gäbe besondere Gründe, warum die Übertreibung in dieser speziellen Geschichte so enorm wäre. Es ist die Aufgabe eines Mythos, Erklärungen zu geben. Wir bemerken, dass man den Atlantischen Ozean zu Platons Zeit, wenigstens in Teilen, für unbefahrbar hielt, und mit einigen Modifikationen hat sich diese Vorstellung bis weit hinein ins Mittelalter gehalten, wozu zumindest auch die Überzeugung gehörte, es gäbe dort anomale Hindernisse, die kaum zu überwinden seien.

Kritias´ Bericht lautet: "Seit jener Zeit ist das Meer in diesen Gebieten unbefahrbar; Schiffe können dort wegen des Schlamms nicht durchkommen, der sich über der Stätte der untergegangenen Insel ausbreitet." Dieser Gegenstand unterscheidet sich in sofern von den anderen Eigentümlichkeiten der Erzählung, die Platon ihm in den Mund legt, dass er sich auf einen gegenwärtigen und anhaltenden Zustand und in gewisser Weise auch auf die in Frage stehenden Untersuchungen bezieht. Es sollte einleuchtend sein, dass Platon dies nicht geschrieben hätte, hätte er sich nicht auf eine etablierte, generelle Meinung über diesen Teil des Ozeans bezüglich der Schwierigkeiten seiner Befahrbarkeit verlassen.


Berichte über Behinderung der Seefahrt in frühen Zeiten

Mehr Licht auf das Problem [nautischer] Behinderung wirft der Periplus des Scylax von Caryanda, dessen größerer Teil bereits vor der Zeit Alexanders des Großen verfasst worden sein muss. Vermutlich dürfen wir die [betreffende] Passage [aus dem Periplus; d. Ü.] der Zeit Platons zuordnen. Sie beginnt an der europäischen Küste an der Straße von Gibraltar, schlägt einen Bogen um das Mittelmeer und endet bei Cerne, einer Insel an der afrikanischen Küste, "welches Eiland, wie angegeben wird, zwölf Tagesreisen an der Küste entlang hinter den Säulen des Herkules liegt, wo die Gegend wegen Untiefen, Schlamm und Seegras nicht länger befahrbar ist." [11]"Das Seegras hat die Breite von Palmen und ist von seiner Spitze bis ans Ende scharf."[12]

Ähnlicherweise stieß Himilco, als er sich von Hanno trennte und etwa 500 v. Chr. auf dem Atlantik nach Norden segelte, dem Poeten Avienus zufolge, der dessen Bericht viel später wiedergab, auf [See-]Gras, Untiefen, Flauten und Gefahren. Avienus wird bei Nansen zitiert, der diese Annahmen ablehnt, voller Zweifel daran, dies akzeptieren zu können.

Abb. 6 Die Hellenen verfügten über wenig authentisches Wissen über die nautischen Probleme von Atlantik-Fahrten. Ihre Informationen dazu stammte meistens aus zweiter und dritter Hand, z.B. aus offenen phönizischen Quellen, wie dem Bericht über die Expedition der Admirale Himilco und Hanno (ca. 500. v. Chr.)

Dort heißt es: "Keine Brise treibt das Schiff voran, so tot ist der träge Wind dieser müßigen See. Er (Himilko) fügt noch hinzu, dass es da viel Seegras zwischen den Wellen gibt, und dass es das Schiff häufig wie Büsche zurückhält. Trotz alledem, so sagt er, habe die See keine große Tiefe, und dass die Erdoberfläche kaum von Wasser bedeckt sei. See-Ungeheuer bewegen sich ständig hierhin und dorthin, und wilde Bestien schwimmen zwischen den müde und langsam dahinkriechenden Schiffen." [13]

Bei Avienus finden wir auch folgendes: "Weiter im Westen dieser Säulen erstreckt sich ein grenzenloses Meer. Himilco berichtet, ... dass noch nie jemand mit einem Schiff über dieses Meer gesegelt sei, da es an vorantreibenden Winden mangele ... gleichsam, weil ein Dunkel das Tageslicht mit einer Art Mantel abschirmt, und weil stets ein Nebel die See verhüllt." [14]

Aristoteles sagt uns, wie bei Nansen zitiert, in seiner Meteorologica, dass die See jenseits der Säulen des Hercules schlammig und flach war, und kaum von den Winden bewegt wurde. [15] In jüngeren Jahren war Aristoteles ein Schüler Platons, und es ist, obwohl er später eine weitgehend andere Methode und Betrachtungsweise entwickelte, wahrscheinlich, dass sie über gemeinsame Informationen zu diesem Gegenstand verfügten, die möglicherweise von Phöniziern und anderen Seeleuten geliefert wurden.

In der zitierten Passage von Scylax und in dem ersten Auszug von Avienus liegen die Kursrichtungen, auf die Bezug genommen wird, augenscheinlich zu nahe an der Küste des [europäischen] Festlands, um jener erstaunlichen Ansammlung von, aus Totwasser stammenden, Gräsern [...] nahezukommen, die [...] einem großen Gebiet des Mittel-Atlantik den Namen Sargasso-See gegeben hat. Sie zeigen aber, dass gewaltige Seegras-Ballungen von seemännisch denkenden Geistern und dem Volksmund schon sehr früh als Hindernis betrachtet wurden.

Vielleicht mochten sie Flachwasser als notwendigen Nährboden für einem solch enormen Ausstoß von Vegetation betrachtet haben. Es würde den frühen seefahrenden Beobachtern schwer verständlich sein, dass die größten dieser umschlingenden Geschöpfe massenhaft ziemlich frei herumtrieben, obwohl wir heute wissen, das dies so ist. Es ist jedenfalls evident, dass irgendein unvollständiges Wissen über die Bedingungen weit westlich der Säulen des Hercules seinen Weg zu den Griechen gefunden hatte. Irgendwo in diesem Ozean des Obskuren und Rätselhaften gab es eine gewaltige, tote und stehende, vermutlich flache See, eine See, die gemieden werden sollte. Das gigantische, alles umschlingende Seegras und die sich herumtreibenden, weit verbreiteten Seeungeheuer wurden zu den [damals] bestehenden Schrecken des Atlantik gezählt.


Die Sargasso-See und das alte Atlantis

Es wäre müßig und ermüdend, solchen Äußerungen durch die recht zahlreichen Jahrhunderte, die seit diesen frühen Zeiten verlaufen sind, zu folgen. Als, Edrisi zufolge, die Magurin oder irregeleitete Forschungsreisende aus Lissabon während einer nicht näher bestimmten Zeit zwischen dem frühen achten Jahrhundert und der Mitte des zwölften versuchten, die große westliche See der Dunkelheit zu überqueren, stießen sie auf eine unpassierbare Seestrecke und mussten ihren Kurs ändern, wodurch sie offenbar auf eine der Kanaren-Inseln stießen.

Abb. 7 Die westatlantische Sargasso-See wurde nach Edrisi bereits zwischen dem achten und zwölften Jahrhundert von portugiesischen Seefahrern entdeckt.

Später erhebt die Karte der Gebrüder Pizigani von 1376 [16] in Worten und mit einem warnenden Heiligenbild einen ernsten Protest gegen die Befahrung der unschiffbaren Gebiete jenseits der Azoren. Wie man auf modernen Karten sehen kann, beinhaltet dieses Gebiet den riesigen Raum des Sargasso - einer Masse von Gras, das seine Grenzen mit den Jahreszeiten verändert [...] - eine der permanent auffälligen Strukturen der Erdoberfläche. [17] Von einem Autor der Encyclopaedia Britannica wird sie als annähernd gleich groß wie Europa beschrieben; eine Stellungnahme, die kaum gewährleistet ist, sofern man nicht alle Ausläufer und frei treibenden Rand-Zonen des Golf-Grases mit einbezieht. [18]

Das ist eine der Fragen, die zu Übertreibungen und Missverständnissen verleiten und stets verleitet haben. Dieser Effekt auf einen hellen Kopf [...] zeigt sich in Janvier´s "In the Sargasso Sea", einer Erzählung, die in ihrer eigenen und abweichenden Weise fast so extravagant ist wie Platons Atlantisbericht. Eine der moderateren, einleitenden Passagen soll hier zitiert werden: "Und zu selbigem Orte, so fügte er hinzu, trugen die Fluten alles, was in ihrer Strömung gefangen ward - wie Sparren und Planken, die an uns vorbeitrieben, sodass die See mit einem dicken Gemenge von Gras bedeckt war, in dem große Fragmente von Wracks, über Bord gespülter Dinge und Holz steckten, die von weit im Süden liegenden Küsten getrieben wurden, bis die MASSE ZUM ZENTRUM HIN SO DICHT WURDE, DASS KEIN SCHIFF HINDURCH SEGELN UND KEIN DAMPFER ES WEGEN DER BLOCKIERUNG SEINER SCHRAUBEN DURCHQUEREN KONNTE." [19]

Er räumt ein, dass diese Theorie zu ihrer Bildung nicht akkurat sei, doch bezieht er sich später auf "das dichte, mit Wracks gefüllte Zentrum der Sargasso-See" und läßt seinen schiffbrüchigen Helden erklären: "Was ich erblickte, war eine Masse abgewrackter Schiffe, ein Unrat der Wellen und Stürme, der sich über Jahrhunderte hinweg langsam angesammelt hatte und noch langsamer in den zentralen Ballungen der Sargasso-See verschwindet." [20] Sir John Murray gibt natürlich eine moderatere und wissenschaftlichere Stellungnahme ab, indem er erklärt: "Die berühmte Golf-Gras-Charakteristik der Sargasso-See des Nord-Atlantik gehört zu den Braunalgen. Sie heißen Sargassum bacciferum, und man erkennt sie leicht an ihren kleinen, beerenartigen Bläschen. ... Man nimmt an, dass die älteren Stücke graduell ihre Fähigkeit zu treiben verlieren, und durch Absinken in tieferes Wasser vergehen. ... Man glaubt, dass die treibenden Massen von Golf-Gras kontinuierlich durch zusätzliche Zufuhr ergänzt werden, die durch die Wellen von den Küsten gerissen und von den Strömungen fortgetragen werden, bis sie sich in dem großen Atlantik-Wirbel ansammeln, der die Sargasso-See umrundet.

Abb. 8 Das massierte Auftreten solcher Teppiche aus Seegras in Sargasso-Meer könnte die vermutete, transatlantische Seefahrt zu vor- und früh-geschichtlichen Zeiten in der Tat massiv behindert haben.

Sie werden von weißen Flecken aus polyzoa und serpulae bedeckt und eine ganze Menge anderer Tiere (kleine Fische, Krabben, Garnelen, Mollusken, etc.), die alle eine bemerkenswerte adaptive Färbung aufweisen, lebt in der Sargasso See auf diesen Gras-Massen, auch wenn [diese Tiere] eigentlich alle nicht ins offene Meer gehören." [21]

Schließlich haben wir da noch eine offizielle seemännische und wissenschaftliche Stellungnahme des Hydrogaphic Office zu der Angelegenheit. In dem kleinen Traktat, das wir bereits erwähnt haben, verrät uns Lieutenant Soley, dass der südöstliche Bereich des Golf-Stroms "in Richtung auf die Azoren verläuft, wo er von dem kalten aufsteigenden Strom aus dem Norden abgelenkt wird und ins Zentrum des Atlantik-Beckens fließt, wo er sich in den Tot-Wassern der Sargasso-See verläuft." [22] Dazu bemerkt das Büro: "Durch die dynamischen, aus der die Erdrotation erwachsenden, Kräfte, welche in der nördlichen Hemisphäre eine Ablenkung der bewegten Massen rechter Hand ihres Weges verursachen, finden die im Golfstrom der Tropen-Meere geborenen Algen ihren Weg zum inneren Rand der umlaufenden Drift, die sich im Urzeigersinn um den zentralen Bereich des nordatlantischen Ozeans bewegt.

In diesem zentralen Bereich verläuft der Fluss von Oberflächen-Gewässern nicht stetig in einer Richtung, und somit tendiert das treibende Seegras dazu, sich dort anzusammeln. Diese Akkumulation lässt sich vermutlich am besten im Dreieck-Gebiet zwischen den Azoren, den Kanaren und den Kapverdischen Inseln beobachten, aber viel Seegras ist auch westlich des mittleren Teils dieser Region in einem langgezogenen Gebiet zu finden, das sich bis zum 70ten Meridian erstreckt. Der Überfluss an Seegras im Sargasso-Meer fluktuiert stark mit den Veränderungen der Agenzien, die für sein Vorhandensein sorgen, aber dieses Büro verfügt über keine authentischen Aufzeichnungen, die anzeigen, dass es jemals Schiffe wesentlich behindert hat." [23]

Vielleicht sind diese Stellungnahmen von den gegenwärtigen oder jüngeren Bedingungen beeinflusst. Es ist offensichtlich, dass gigantische bandartige Seegräser die Galeeren-Ruder ganz enorm behindern würden, auf die antike und mittelalterliche Seefahrer bei Flaute hauptsächlich vertrauten. Auch ist kaum anzunehmen, dass kleine Segelschiffe sie bei gewöhnlichem Wind unbehindert passieren könnten. Wenn die Gräser so unproblematisch waren, wieso gab es dann all diese Klagen und Warnungen aus jüngeren Jahrhunderten? In den Tagen mächtiger Dampfschiffe, und nachdem die Seefahrer gelernt hatten, welche Seegebiete man am besten meiden sollte, könnten formelle Berichte über Behinderungen ausgeblieben sein; aber es sieht sicherlich so aus, als habe es eine Basis für den lange etablierten, schlechten Ruf der Sargasso-See gegeben.


Zusammenfassung

Für eine Entstehungs-Geschichte von Atlantis können wir uns zunächst einmal an den großen idealistischen Philosophen Platon halten, der beabsichtigte, einen lehrreichen pseudohistorischen Roman über Staatsmännertum und Krieg zu konstruieren [...]; und zum zweiten an die fragmentarischen Hinweise und suggestiven Daten, die er durch Überlieferungen und aus Seemannsgarn, vielleicht zum Teil auch von Solon und seinen zwischenzeitlichen Übermittlern erhielt, und die zum Teil auch ganz direkt von ihm selber stammen.

Aus diesem Material sollten wir zuerst jene vage Kenntnis von riesigen unzugänglichen Regionen im Atlantik nennen, die man für seicht hielt, und die einer physikalischen Erklärung bedürfen; dann die Gerüchte über Kataklysmen und versunkene Inseln im selben Ozean; dann die Legenden über uralte Feindseligkeiten zwischen Bewohnern [der Gegend] jenseits der Säulen des Hercules und den Mittelmeer-Völkern; und schließlich die Spiegelung der Perserkriege auf die im Dunklen liegende, ferne Vergangenheit von Athen - Athen, der Verteidigerin und Siegerin, Athen, der Königin der See.

Jedwede Lösung des Atlantis-Problems muss auf Vermutungen beruhend sein. Das oben Angeführte wird schlicht als beste Spekulation angeboten, die ich auf meine Weise sehe.


Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von Willam H. Babcock (Atlantis Teil I und II) ist seinem Buch "Legendary Islands of The Atlantic - A Study in Medieval Geography" entnommen (Kapitel II, S. 11-33), das 1922 von der American Geographical Society veröffentlicht wurde. Bei Atlantisforschung.de erscheint er in einer unwesentlich gekürzten und illustrierten Online-Fassung. Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de.

  1. Red. Anmerkung: Klaus Aschenbrenner verweist in "Das neue Bild von Atlantis" (2001) auch auf die südatlantische Insel Ascension, wo sich Blöcke aus basischem Granit, einem typischen Kontinentalgestein, finden.
  2. Quelle: Geogr. Rev., Vol. 3, 1917, S. 65
  3. Quelle: Termier, pp. 321 und 232
  4. Quelle: R.F. Scharff, Some Remarks on the Atlantis problem, Proc. Royal Irish Acad., Vol. 24, Section B, 1903, pp. 268 - 302, Referenz auf S. 297
  5. Quelle: Idem, European Animals - Their Geological History and Geographical Distribution, London and New York, 1907, pp. 102 und 104
  6. Quelle: L.F. Navarro, Nuevas consideraciones sobre el problema de la Atlantis, Madrid, 1917, pp. 6 und 15 (Extrakt)
  7. Quelle: Termier, pp. 226 und 227
  8. Quelle: Geogr. Rev., Vol 3, 1917, S. 66
  9. Quelle: Sir John Murray, The Ocean: A General Account of the Science of the Sea (Home University Library of Modern Knowledge, No. 76), New York, 1913, S. 33
  10. Quelle: T.J. Westropp, Brasil and the Legendary Islands of the North Atlantic - Their History and Fable, Proc. Royal Irish Acad., Vol. 30, Section C, 1912-1913, pp. 223-260; reference on p. 249
  11. Quelle: E.L. Stevenson, Portolan Charts, Publs. Hispanic Soc. of Amer. No. 82, New York, 1911, pp. 5-6
  12. Quelle: A.E. Nordenskiold, Periplus, An Essay on the Early History of Charts and Sailing-Directions, transl. by F.A. Bather, Stockholm, 1897, p. 8
  13. Quelle: Fridjof Nansen, In Northern Mists: Arctic Exploration in Early Times, transl. by A.G. Chater, 2 vols., New York, 1911; reference in Vol. I, p. 38
  14. Quelle: ebd., pp. 40-41
  15. Quelle: Nansen, In Northern Mists, p. 41
  16. Quelle: [E.F.] Jomard, Les monuments de la géographie, ou recueil d´anciennes cartes européennes et orientales ..., Paris, [1842-62], Pl X, 1
  17. Quelle: J.C. Soley, Circulation of the Northern Atlantic in February and in August [sheet of text with charts on the reverse]. Supplement to the Pilot. Chart of the North Atlantic Ocean for 1912, Hydrographic Office, Washington D.C.; Otto Krümmel, Die nordatlantische Sargasso-See, Petermanns Mitt., Vol. 37, 1891, pp. 129-141, with map; Gerhard Schott, Geographie des Atlantischen Ozeans, Hamburg, 1912, pp. 162-164 und 268-29, Pls. 16 and 26
  18. Anmerkung d. urspr. Herausgebers: Krümmel [paper cited in footnote 26] suggests applying the name Sargasso Sea to the area limited by the curve of 5 per cent probability of occurrence on this map [...]. This area amounts to 4.500.000 square kilometers, or somewhat less than half the area of Europe. Schott (see footnote 26), p. 140, gives 8.635.000 square kilometers as the area of his natural region Sargasso Sea, which is based not only on the occurrence of gulfweed but also on the prevailing absence of currents and on the relatively high temperature of the water in all depths - EDIT. NOTE
  19. Quelle: T.A. Janvier, In the Sargasso Sea, New York, 1896, S. 26
  20. Quelle: Ibid., p. 27
  21. Quelle: Murray, pp. 140-141
  22. Quelle: Soley, column 2, lines 3-5
  23. Quelle: Reprint of Hydrographic Information: Question and Answers, No. 2, 2. Juni 1910, Hydrographic Office, Washington D.C., S. 17


Bild-Quellen

(1) Holt, Rinehart, Winston - World Atlas, unter: http://go.hrw.com/atlas/span_map/azores.gif

(1) Hans Hörmann, unter: http://www.hoermann-bc.de/palma_bilder/Pico%20de%20la%20Nieve.jpg

(3) Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V., unter: http://www.zum.de/wiki/images/thumb/5/57/390px-Lissabon-3.jpg

(4) geocities.com, unter: http://www.geocities.com/joseaugustosilva/worldaround/mAS27g.html

(5) SDEN, unter: http://www.sden.org/jdr/arsmag/alliances/ys/ys.jpg

(6) http://home.hawaii.rr.com/historia/images/grkshp17.gif (nicht mehr online)

(7) Jim Loy's Home Page, unter: http://www.jimloy.com/biology/sargasso.gif

(8) Bigelow Laboratory for Ocean Sciences, unter: http://www.bigelow.org/bacteria/teach/images/open_orgs/sargassum.jpg