Captain Newton H. Chittenden und die Riesen

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von Jim Vieira

Der heutige Daily Giant ist die Fortsetzung eines früheren Posts [1] aus der Washington Post vom 16. Januar 1910. Captain Newton H. Chittenden (1840-1925) (Abb. 1), der berühmte Ethnologe, Archäologe und Entdecker, steht im Mittelpunkt dieser Geschichte.

Abb. 1 Ein Foto von Captain Newton H. Chittenden (rechts) mit Richard Maynard, aufgenommen kurz nach beider Rückkehr von ihrer ersten Expedition zu den Queen Charlotte Islands, ca. 1875. (BCA c-08862)

Chittenden erlangte damit Bekanntheit, dass er sich 20 Jahre lang der ethnologischen Forschung widmete, zum Nutzen von Regierungen, der Gesellschaft im Allgemeinen und der historischen Akkuratesse. Hier zunächst etwas Biographisches über Chittenden: "Captain Newton Chittenden war der erste weiße Mann, der das Innere der Queen Charlotte Islands erforschte. [2] Er war ein amerikanischer Anwalt und Vortragsredner, der sowohl Berichte für das Publikum als auch für die Regierung schrieb. Während des Bürgerkriegs war er Offizier in einem Kavallerie-Regiment der Union. Er war am Obersten Gerichtshof als Anwalt zugelassen und stellte Relikte der Indianer und Inuit in Europa aus, die er während seiner 3400 Meilen langen Reise auf Eseln und zu Fuß durch den Südwesten, die Nordwestküste und die Central Plains gesammelt hatte."

Während seiner Erkundungen für die Regierung sammelte Chittenden den kolossalen Schädel eines Riesen ein. Der Artikel besagt, dass er diesen "lange als unbezahlbaren Besitz geschätzt hat" und dass der Schädel "von großem Interesse für die europäischen Anthropologen war, welche ihn untersuchten". Chittenden wurden große Summen angeboten, um sich von diesem Schädel zu trennen, aber letztendlich übergab er ihn der Smithsonian Institution. Hrdlicka, [damals dort; d.Ü.] stellvertretender Direktor der Anthropologie, sagte, als ihm der Schädel übergeben wurde, dass dieser jeden zuvor in der Institution [vorhandenen] übertreffe. Wir finden ihn im Jahresbericht der Smithsonian Institution von 1911 erwähnt, wo er auf Seite 82 in ihrer Liste von Beitritten aufgeführt ist: "Chittenden, Captain Newton H., Brooklyn NY, Schädel eines Flathead-Indianers, zwei Kopfabflachungs-Kissen und das Jagdhemd eines Halbblut-Cree-Indianers (51082)." Dies ist der massive Schädel des fraglichen riesigen Skeletts, der von der Smithsonian Institution in Empfang genommen wurde. [3]

Sieben Jahre zuvor wurde in [der Zeitung] San Francisco Call vom 31. Dezember 1903, Seite 6 [4] folgendes berichtet: "Captain Newton W. Chittenden, der Entdecker und Vortragsredner, hat die Theorie bewiesen, die er seit einiger Zeit vertritt, [nämlich] dass diese Gegend früher die Heimat von Riesen war, indem er die Knochen eines [Exemplars] dieser Art fand ... Die von Captain Chittenden entdeckten Knochen machen fast ein komplettes Skelett aus ... Die Oberschenkelknochen sind groß und, gemessen an den heutigen Standards, zeigen sie an, dass der ihr Besitzer ein mindestens acht Fuß [ca. 2,44 m; d.Ü.] großer Mann gewesen sein muss Der halbe Schädel ist weg, aber die Hälfte, die übrig geblieben ist, zeigt, dass der Kopf etwa doppelt so viele Gehirn enthalten hat wie der eines modernen Mannes. Der Schädel ist wie jener, der vor einigen Jahren in West-Berkeley bei Ausschachtungen für ein Gebäude gefunden wurde [5]. »Ich habe keinen Zweifel«, sagte Captain Chittenden, »dass vor langer Zeit Riesen durch dieses Land gewandert sind. Dieser Mann war keine Monstrosität, wie sie heute gelegentlich vorkommt, sondern ein perfekt geformter Mann, der große intellektuelle Kräfte besaß. Ich hoffe, meine Untersuchungen in der Hoffnung fortzusetzen, mehr von den Knochen unserer Vorfahren zu finden.« Captain Chittenden wird das Skelett der Berkeley High School präsentieren." Ein ziemlich erdrückendes Beweisstück für die Smithsonian Institution, die bis heute behauptet, dass Riesen nur ein Mythos sind...


Anmerkungen und Quellen

Dieser Artikel von Jim Vieira (©) wurde seiner Kolumne Your Daily Giant - 6/28/2013 entnommen. Übersetzung ins Deutsche und redaktionelle Bearbeitung durch Atlantisforschung.de im Dezember 2017.

Fußnoten:

  1. Red. Anmerkung: Gemeint ist Jim Vieiras "Daily Giant 3/10/2013", erneut gepostet am 6. März 2014 auf Stone Builders, Mound Builders and the Giants of Ancient America. Genau genommen ist obiger Beitrag keine Fortsetzung, sondern eine erweiterte Neufassung dieses Artikels.
  2. (Red. Anmerkung) Siehe dazu: Newton H. Chittenden, "Official Report of the Exploration of the Queen Charlotte Islands for the Government of British Columbia", Library of Alexandria, 1884
  3. Red. Anmerkung: Die Tatsache, dass dort die 'Riesengröße' des Schädels mit keinem Wort erwähnt wird, welche doch die herausragende Besonderheit dieses Specimens darstellt, betrachten wir als typisch für die traditionelle 'Politik' (verschweigen, abstreiten & ignorieren) der Smithsonian Institution dem Phänomen der Existenz präkolumbischer Riesen in Nordamerika gegenüber.
  4. Red. Anmerkung: Hier der Link zu einer digitale Kopie des Original-Artikels aus unserem Archiv. Unsere Übersetzung des vollständigen Textes ist hier zu finden: Bernhard Beier, "Riesenfunde - in Kalifornien", Teil III
  5. Red. Anmerkung: Über einen weiteren, ganz in der Nähe von West Berkeley, bei Emeryville - zwischen Oakland und Berkeley gelegen - erfolgten Riesenfund von Captain Chittenden berichtete die Zeitung Los Angeles Herald in ihrer Ausgabe vom 1. Januar 1904. In diesem Artikel mit der Überschrift "REMAINS OF ANCIENT MAN ARE FOUND AT EMERYVILLE Skeleton Shows the Man to Have Measured Seven Feet" wird über seine Entdeckung der halbwegs vollständigen Überreste eines "gut sieben Fuß [mehr als 2,13 m; d.Ü.] großen Mannes" in einem Muschel-Mound berichtet. Auch der Schädel dieses Exemplars war nur noch zur Hälfte vorhanden. Noch erkennbar war jedoch, dass er eine besonders flache (orig.: "straight") Stirnpartie aufwies.

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