Constantine Samuel Rafinesque

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Historisches Forscherportrait

von Tony O’Connell

Abb. 1 Constantine Samuel Rafinesque (1783-1840)

Constantine Samuel Rafinesque (Abb.1) (1783-1840) wurde im damaligen Konstantinopel als Sohn französisch-deutschen Eltern geboren. Er war ein Universalgelehrter mit hoch entwickelten Vorstellungen in einer Reihe von Disziplinen, wobei er ein besonderes Interesse am präkolumbischen Amerika zeigte. Er war einer der ersten Forscher, die das Zahlensystem der Maya zumindest teilweise entschlüsselten.

Auch Atlantis schloss er nicht von seinen weitreichenden Studien aus und behauptete, dass verschiedene atlantischen Inseln, wie die Azoren, Kanaren, Madeira usw. Teile von Atlantis waren, und er bezog auch den amerikanischen Doppelkontinent mit ein, den er als ‘Megalantodos’ oder als die ‘Große Atlantis’ bezeichnete. Zudem befürwortete er, dass die 9000 Jahre, die, wie Platon bzw. Solon gesagt hatte, seit dem Untergang von Atlantis verstrichen waren, als Jahreszeiten [Saisonjahre; d.Ü.] zu verstehen seien, von denen es drei im ägyptischen Sonnenjahr gab. Weiter behauptete er, dass es eine Gibraltar-Landbrücke gab, die 654 Jahre nach Noahs Flut zerstört wurde. Diese Angaben finden sich in Kapitel 14 des zweiten Bandes seines Werks "The American Nations", welches 1836 veröffentlicht wurde. Dieser Band kann jetzt kostenlos im Web heruntergeladen werden. [1]





Anmerkungen und Quellen

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Dieser Beitrag von Tony O’Connell (©) wurde seiner Webseite Atlantipedia.ie - An A-Z Guide To The Search For Plato's Atlantis entnommen, wo er am 9. Dez. 2010 unter dem Titel "Rafinesque, Constantine Samuel" erstveröffentlicht wurde. Übersetzung ins Deutsche und redaktionelle Bearbeitung durch Atlantisforschung.de.

Fußnote:

Bild-Quelle: