Der Dolch des Tut-Ench-Amun

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Ein krypto-archäologisches Artefakt im Ägyptischen Museum in Kairo

(bb) Bisweilen können einem konventionelle Altertumsforscher, Orientalisten und Ägyptologen schon Leid tun. Da geben sich diese "ernsthaften" und "nüchternen" Gelehrten seit Jahrzehnten die größte Mühe uns weiszumachen, sie hätten die Geschichte des Pharaonen-Reiches bereits mehr oder weniger vollständig enträtselt [1], um dann durch die Ergebnisse ihrer eigenen Forschung immer wieder ad absurdum geführt zu werden. Zu den archäologischen Fundstücken, die uns dies besonders augenfällig machen, gehört der 'Dolch des Tu-Ench-Amun'. (Abb. 1)

Tut Dolch II.jpg

Abb. 1 Dieser Stahl-Dolch (oben) gehörte zu den Grabbeigaben für den Pharao Tut-Ench-Amun. Heute ist diese archäologische Anomalie im Ägyptischen Museum in Kairo ausgestellt.

Der Paläo-SETI-Autor Klaus Ullrich Groth stellt uns dieses Objekt vor: "Ohne Katalognummer findet sich in der Zentralvitrine im Hauptraum für Grabschätze des Tut-Ench-Amun ein rostfreier Edelstahldolch von einer hohen Legierungsqualität [2] wie wir sie selbst heute nur unter Vakuumbedingungen herstellen können. Der Dolch liegt - vom Eingang aus gesehen - in der rechten Querseite der Zentralvitrine vorne links unten neben einem goldenen Dolch. Letzterer ist im Spezialkatalog von Munro und Boltin [3] als Nr. 41 verzeichnet. Der Edelstahldolch findet sich aber weder dort noch im offiziellen Museumskatalog." [4]

Groths Begründung dafür ist durchaus naheliegend: "Aufmerksamkeit möchte man dafür nicht erregen, paßt er doch nicht zur klassischen Lehrmeinung, nach der die alten Ägypter nicht einmal Eisen kannten und erst recht nicht verstanden, Eisenerz zu Edelstahl zu verarbeiten. Stellt sich die Frage: Warum wird der Dolch überhaupt ausgestellt? Man wird wohl von einer Panne ausgehen können. Oder sollte es daran liegen, daß Fundstücke aus dem Grab des Tut-Ench-Amun einfach nicht zu verheimlichen sind?" [5]

Tatsächlich sprengt der Stahl-Dolch im Ägyptischen Museum, wir sehen werden, nicht nur das liebevoll gepflegte Bild des frühen Pharaonen-Reichs, sondern er legt eindringlich nahe, dass die überkommene Vorstellung der Prähistoriker UNRICHTIG ist, es habe nacheinander verlaufende und klar zu trennende "Stein-", "Kupfer-" "Bronze-" und "Eisen-Zeiten" gegeben. (In dieser 'fixen Idee' der Fachwissenschaftler scheint sich lediglich ihre Fiktion einer linear verlaufenden Menschheits- und Zivilisations-Entwicklung widerzuspiegeln.)

Wenn wir uns an diesem Konstrukt orientieren, dann ist besagter Dolch in Kairo nämlich ein 'Ding der Unmöglichkeit', ein Paradoxon, etwas, das nicht existieren dürfte, denn, wie der nonkonformistische Alternativ-Historiker und Katastrophist Hans-Joachim Zillmer lakonisch feststellt: "Die Eisengewinnung soll 1200 v. Chr. im Hethiterreich (Ostanatolien) begonnen und danach den östlichen Mittelmeerraum erreicht haben." Diese Auffassung lässt sich jedoch unmöglich mit dem allgemein angenommenen Todeszeitpunkt Tut-Ench-Amuns in Übereinstimmung bringen: "Dieser Pharao soll 1337 v. Chr. gestorben sein. Wie konnte er VOR BEGINN der Eisenzeit einen hervorragend gearbeiteten Dolch aus Stahl besitzen?" [6]

Nun könnte man spekulieren, die angebliche Schwelle zwischen der "Bronze-" und der "Eisen-Zeit" sei von den Wissenschaftlern bisher lediglich etwa 150 oder 200 Jahre zu spät angesetzt worden und müsse nur etwas korrigiert werden. Doch so einfach ist die Sache nicht. Schließlich ist Tut-Ench-Amuns Dolch keine krude Schmiedearbeit aus der Frühzeit einer Eisen bearbeiten-den Kultur, sondern ein handwerkliches Meisterwerk: "Es muss dem eine Entwicklung vorausgegangen sein, denn man stellt nicht von einem Tag auf den anderen DÜNNE Klnge her - erst recht nicht aus Metall, das nach 3300 Jahren noch GLÄNZT. Sicherlich müssen wir unsere Vorstellung nicht nur von der Vorzeit einer gründlichen Revision unterziehen." [7]


Anmerkungen und Quellen

  1. Zum Gegenbeweis siehe bei Atlantisforschung.de: Reinhard Prahl, "Chronologie in der Ägyptologie: Fragestellungen zum Alten Reich (I)" (2011)
  2. Anmerkung von K.-U. Groth: "Eine offizielle Expertise gibt es nicht. Die Information stammt jedoch von einem dem Verfasser persönlich bekannten und im Nationalmuseum tätigen Ägyptologen, der nicht genannt werden möchte, um in Kollegenkreisen nicht diskreditiert zu werden. Klärungsbedürftig wären allerdings einige deutlich sichtbare Einschlüsse, die allein vom optischen Eindruck her nicht zu definieren sind." --- Red. Anmerkung: Im populärwissenschaftlichen Magzin P.M. heißt es: "Manfred Sachse, Meisterschmied aus Deutschland und Präsident der Damaszener-Stahl-Forschungsgesellschaft, hat sich intensiv mit dem Fund beschäftigt. Doch aus welchem Material der Dolch besteht, weiß auch er nicht – niemand weiß es: »Dr. Lukas, der die Funde damals untersucht hat, hat die Zusammensetzung des Eisens nicht analysiert, und das ist bis heute nicht geschehen.« Die Verwaltung des Ägyptischen Museums in Kairo verweigert die Herausgabe des Dolches zu Untersuchungszwecken. Alle Behauptungen über die verwendeten Legierungen sind daher frei erfunden." (Quelle: Nicolai Schirawski, 7 Dinge, die es nicht geben dürfte - oder?, Teil 3; in: P.M. WELT DES WISSENS)
  3. Anmerkung von K.-U. Groth: P. Munro und L. Boltin, "Tutanchamun", 1980
  4. Quelle: Klaus-Ulrich Groth, "Präastronautische Artefakte im Ägyptischen Museum von Kairo, Der Edelstahldolch des Tut-Ench-Amun", in: Erich von Däniken (Herausgeber), "Das Erbe der Götter - Auf >kosmischen Spuren< rund um die Welt", Goldmann, 1997, S. 276, 277
  5. Quelle: ebd.
  6. Quelle: Hans-Joachim Zillmer, "Irrtümer der Erdgeschichte", Langen Müller, 2001, S. 201
  7. Quelle: ebd., S. 202


Bild-Quelle

(1) http://www.inetsonic.com/kate/tut/layers/b_256k.html (Nicht mehr online; Bildbearbeitung durch Atlantisforschung.de)