Die Riesen aus dem Henry County

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Menschliche Giganten im präkolumbischen Indiana

(bb) Im 19. Jahrhundert wurden auf dem nordamerikanischen Kontinent bei Grabungen immer wieder Skelette und Knochen gewaltiger Menschenwesen entdeckt, die man mit Fug und Recht als 'Riesen' bezeichnen kann. Diese zum Teil erstaunlich gut dokumentierten [1], Funde nicht-amerinder Präkolumbier legen zudem die Annahme nahe, dass dort in prähistorischen Epochen keineswegs nur der 'Rote Mann' lebte.

Abb. 1 Der Sonnentempel-Komplex, nördlich von New Castle, ist auch heute noch eine der großartigsten prähistorischen Stätten in Indiana. (Karte aus: "Pre- historic Antiquities")

Auch Mythen und Legenden der amerinden Ureinwohner Amerikas (siehe: Riesen in den Legenden nordamerikanischer Indianer) nähren die immer dringendere Vermutung, dass in der Neuen Welt bereits in präkolumbischer Zeit, also vor dem Eintreffen der neuzeitlich-europäischen Invasoren, ethnisch völlig unterschiedliche Bevölkerungsgruppen koexistierten. Innerhalb der vermutlich nicht-amerindischen Ethnien, die etwa zur Zeit des europäischen Neolithikum in Nordamerika ansässig waren, hat es anscheinend auch wirkliche 'Riesen' gegeben. Eines der metropolitanen Zentren solcher nicht indigener Früh-Amerikaner und Giganten befand sich offenbar im Ohio-Tal, auf dem Gebiet des heutigen Henry County.

Der Begriff "gigantisch" ist natürlich recht unbestimmt, aber wir wissen aus der historischen Literatur (siehe: Riesen im prähistorischen Nordamerika - Indizien und Belege), dass damit in den USA sein Anfang des 19. Jahrhunderts Funde bezeichnet wurden, deren geschätzte oder berechnete Körpergröße zu ihren Lebzeiten zwischen 7 Fuß (ca. 2,13 m) und erstaunlichen 12 Fuß (ca 3,66 m) gelegen haben soll. Eine nicht geringe Anzahl der beschriebenen Specimen wies nicht nur diesen anomalen Hochwuchs sondern offenbar auch (mindestens) eine weitere anatomische Variation auf, die sie vom physischen Standard-Muster eines Homo sapiens sapiens unterschied: Sowohl im Ober- als auch im Unterkiefer ihres massiven Schädels verfügten sie häufig über komplette, doppelt angelegte Zahnreihen!

Möglicherweise hat es diesen Typus eines "Homo sapiens gigantus duplodontialis" auch in Indiana und im Henry County gegeben, aber nach den systematischen Verwüstungen und Ausplünderungen des Areals durch Siedler, Grabräuber und Wissenschaftler lässt sich darüber nur noch spekulieren - zumindest solange keine weiteren Indizien und Evidenzen dafür ans Tageslicht kommen. Ein Großteil des evidenten Fund-Materials, das die These von der einstigen Existenz nicht-indianischer Präkolumbier und das Auftreten amerikanischer Riesen hätte stützen können, ist leider unwiederbringlich verloren gegangen.

Vieles wäre damals zu retten gewesen, hätten die Wissenschaftler in Museen, Instituten und Universitäten der USA nicht eine traditionell gestörtes Verhältnis zu den Tatsachen, wenn es um die Besiedlungsgeschichte Amerikas im allgemeinen (vergl.: Farewell, Clovis! - Vom langsamen Sterben eines Paradigma), und insbesondere um das Phänomen menschlicher Giganten in der "Neuen" Welt geht (vergl.: Riesen in Nordamerika: (K)ein Streitpunkt für Archäologen?). Verheerend wirkte sich hier vor allem ein skurriles Dogma der "rein paläo-indianischen" Besiedlung Amerikas vor der Ankunft der Europäer aus, das sich in der US-amerikanischen Ethnologie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durchzusetzen begann (vergl.: Geschichte des Niedergangs der Diffusions- und Migrations-Theorien von Michael Arbuthnot).

Abb. 2 Dieser Mound im Henry County mit seinen dazugehörigen Erdwerken wurde lange dadurch vor Grabungen bewahrt, dass er sich auf dem Gelände einer Nerven-Heilanstalt befand. Als das Hospital schloss, begann die Universität damit, ihn umzugraben. (Photo: Eli Lilly, "Prehistoric Antiquities")

Diese Lehrmeinung verdrängte die Annahme eines polyethnischen Ur-Amerika, die zuvor während der ersten, von Privatforschern getragenen, Phase der Mound-Forschung formuliert worden war, bevor die akademische Welt derartige Überlegungen aus ideologischen Gründen fallen liess. [2] Noch 1871 traf Elwood Pleas in A brief History of the County from 1821 to 1871 folgende Feststellung für den Landkreis Henry: "Es gibt viele Evidenzen in diesem County dafür, dass es die Heimstätte einer oder mehrerer Rassen von Völ- kern gewesen ist, die längst dahingegangen sind. Zahlreiche Mounds und Erdwerke oder Befestigungen sind im Landkreis gefunden worden, und Pfeil- sowie Speer-Spitzen aus Flint hat man fast überall in der Nachbarschaft entdeckt, man könnte sagen, auf fast jeder Farm im County. Stein-Fäustlinge, Hämmer, Tomahawks oder Beile und andere Gerätschaften und Schmucksachen findet man in [weiten] Teilen des Landkreises. Ob sie der Rasse des 'Roten Mannes' zuzurechnen sind, welche direkt den Weißen vorausging, oder einem Volk, das sie vertrieben hatten, ist womöglich eine offene Frage [...]" [3]

Wir müssen immer wieder betonen, dass gerade in den Staaten Indiana und Ohio, wo während des 19. Jahrhunderts eine Vielzahl von Riesen-Funden gemacht wurden, ihre Dokumentation und Publikation den "Kirchturm-Historikern" aus den Historical Societies und engagierten Einzel-Personen zu verdanken ist - und NICHT den Profi-Archäologen und -Historikern, die sich von Berufs wegen damit hätten beschäftigen sollen. Noch in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts hätten gerade im Henry County noch viele Pretiosen eines unschätzbar kostbaren Kulturerbes der Menschheit gerettet werden können, die überraschende, aber offenbar unerwünschte Antworten auf viele Fragen zur nordamerikanischen Prähistorie geben konnten. Andere Evidenzen wurden noch im 20. Jahrhundert vernichtet. Bisweilen gespenstisch erscheinen heute all die zeitgenössischen Fund-Meldungen [4], die vor wenig mehr als 120 Jahren von der vormaligen Existenz ungeheu- er komplexer Anlagen berichteten, von denen heute nur noch kleine Bruchteile existieren und erforscht werden können.

Abb. 3 Altertumsforschung nach Cowboy-Art: Archäologen der Ball State University zerstören bei ihrer Ausgrabung den oben gezeigten Mound bei New Castle im Henry-County. Ein Archäologe (links im Bild, mit weißen Hosen) kommandiert Sträflinge aus dem örtlichen Gefängnis New Castle. (Foto: Indianapolis Star Magazine, Okt. 1969).

Pleas schrieb damals: "Die bemerkenswertesten Erdwerke des County sind vielleicht diejenigen auf dem >Hudelson Place<, vormals die >Allen Shepherd Farm<. Hier befinden sich Befestigungen, die den Angriffen des 'Zahns der Zeit', soweit wir wissen, für ein Jahrhundert getrotzt haben, und halb so lange den Pflugscharen. Noch jetzt sind sie in einigen Fällen vom Boden bis zum Graben an der Oberseite der Aufschüttung noch vier bis sechs Fuß hoch, in der Regel jedoch viel niedriger. Mehrere von ihnen umfassen nahezu einen halben Morgen [Land] und generell befindet sich im Zentrum ein Mound, der einst vermutlich viel höher als die umgebende Aufschüttung war, und als eine Art Observatorium diente und zudem vielleicht auch als Ruhe- stätte für die Toten. Es gibt auch ein oder zwei Mounds ohne die umgebenden Gräben und Aufschüttungen. Einer der bemerkenswertesten misst an der Basis etwa zwei Stangen im Durchmesser und nahezu fünf Fuß in der Höhe, obwohl einige Leichen-Fledderer ihre frevlerischen Spaten hineingegraben hatten, ohne dass wir das Ergebnis davon kennen..." [5]

Das Archiv des Indiana Historical Bureau verwahrt eine Korrespondenz aus den Jahren 1928 bis 1929, in welcher z.B. zwei enorme Mounds zwei Meilen nordöstlich von Lewisville [6] sowie nordöstlich von Shirley [7] beschrieben werden, von denen inzwischen ebenfalls keine Spur mehr zu finden ist. Nicht zuletzt die Anhäufung solch großer Grab-Mounds in dieser Gegend legt nahe, dass das Henry-County - vermutlich vor und während der Adena-Periode [8] - ein wichtiges und dicht besiedeltes Zentrum der dort lebenden Kulturen gewesen sein muss.

Immerhin wies bereits Pleas unmissverständlich darauf hin, dass die Anlagen im Henry-County keine reine Nekropole darstellten, sondern dass hier höchst unterschiedliche Typen von Erdwerken zu finden waren. Die dort lebenden Mound-Bauer, "diese aboriginalen Ingenieure, schienen es zu bevorzugen, den Graben auf der Innenseite der Aufschüttung zu haben, die vermutlich ebenso als ein Hindernis zum Einsperren des Viehbestands diente, als auch zur Verteidigung nach außen.

Eine Reihe von Einfriedungen scheint einmal kreisförmig gewesen zu sein, andere viereckig, einer achteckig und einige von unregelmäßger Form, wo- bei ihr exakter Status aufgrund der Zerstörung der Wälle nicht einfach zu bestimmen ist. Einige der Wälle waren in früheren Zeiten wahrscheinlich acht oder mehr Fuß hoch und es wird berichtet, dass einige von ihnen noch vor viel weniger als fünfzig Jahren von den Resten einer Palisade gekrönt wurden." [9]

In Artisans and Artifacts of Vanished Races, erschienen 1915, war z.B. von einem Mound in diesem Landkreis die Rede, der sich über fünf Morgen (!) Land erstreckt haben soll. In solchen Monumental-Mounds fanden sich nicht selten die sterblichen Überreste Tausender von Menschen, die manchmal sogar in regelrechten Massen-Begräbnissen gleichzeitig bestattet worden zu sein schienen. In diesem zyklopischen Grabmal, das ein paar Meilen nördlich der Gemeinde Kennert lag, wurden, wie es dort hieß, auch "gigantische Skelette mit Elfenbein-Perlen" entdeckt. [10]

Abb. 4 Bei moundbuilders.org suchte und fand man die Stelle, an der sich der Mound befand, bevor die Archäologen dort vor wenigen Jahrzehnten "ganze Arbeit" geleistet haben: Von der Anlage blieb kaum eine Spur zurück.

Ein anderer Giganten-Fund aus dem County war bereits 1862 beim Indiana Geological Survey aktenkundig: "Etwa sieben oder acht Meilen westlich von New Castle; beim Bau einer Maut-Stelle wurde eine Anzahl Indianer-Skelette freigelegt; und etwa in der selben Entfernung wurden südlich der Stadt, zusammen mit anderen Relikten, beim Straßenbau einige bemerkenswerte Menschen-Knochen und Skelette von gigantischer Größe ausgegraben." [11]

Offenbar gab es dort einstmals nicht nur Grab- und Kult-Anlagen sowie Observatorien zur Himmels- bzw. Sonnen-Beobachtung, wie den heute noch existierenden Sonnentempel-Komplex (Abb. 1) im Norden der Gemeinde Newcastle, sondern auch massive Befestigungen und Schanz-Wälle zur Verteidigung gegen Feinde - Feinde, deren Natur heute noch genauso im Dunkel liegt, wie diejenige der alten Moundbauer aus dem Henry County selber. Bei moundbuilders.org (wo man das in diesem Beitrag präsentierte Archiv-Material recherchiert und zusammengestellt hat) lesen wir: "Eines dieser alten Forts ist auf dem Grundstück und beinahe vor dem Wohnsitz von Mr. Joseph Dorrah, etwa anderthalb Meilen nördlich von New Castle, und trennt New Castle und Northern Pike in zwei Hälften.

Dort gibt es zwei Stümpfe, Überreste von Bäumen, die offenbar mehr als einhundertfünfzig Jahre alt sind. Auch in anderen Teilen des Landkreises gibt es ähnliche Relikte, die uns alle von den Prüfungen, dem Elend und den Mühen einer Rasse künden, deren Ausrottung auf der Hand zu liegen scheint. Die Hand der >Bleichgesichter< scheint immer gegen sie zu sein, selbst in die heiligen Gründe ihrer Begräbnis-Stätten dringt man ein und lässt ihre Knochen nicht in Frieden ruhen. Beim Bau von Straßen und Mautstellen sind ihre zerkrümelnden Skelette exhumiert [...] und in alle Winde verstreut worden." [12]

Und weiter heißt es dort unter Berufung auf eine alte Quelle: "Eine andere Adena-Einfriedung gibt es auch jetzt noch in der Stadt New Castle. Sie ist am westlichen Ende des Baker Park auf der S. Main St. zu finden, direkt östlich der Chrysler High School. Obwohl ihr ursprünglicher Zweck problematisch ist, nimmt man generell an, dass dieser Typ von Anlage einer zeremoniellen Verwendung diente. Er ist ein exzellentes Beispiel der Arbeit der Adena-Kultur, obwohl er nicht so groß wie ähnliche Mounds ist, die im Mounds State Park in Anderson gefunden wurden. Die Einwohner von New Castle und Henry County werden gut daran tun, wenn sie einsehen, dass diese Werke der frühesten Bewohner für zukünftige Generationen bewahrt werden sollten." [13]

Dieser gute Wunsch ist leider nicht in Erfüllung gegangen: ein Großteil der alten Relikte wurde durch Landwirtschaft, Bauarbeiten und kommerzielle Mound-Räuberei, aber auch durch die Aktivitäten mancher Berufs-Archäologen vernichtet, die bisweilen rücksichtslos in den 'Sandhaufen' wühlten und einen Teil der hoch komplexen, über Jahrtausende hinweg entstandenen Stätten irreparabel zerstört haben (Abb. 3). Viele, nach Quellenlage zumeist noch im 19. Jahrhundert von Wissenschaftlern "sichergestellte", Objekte sind seither spurlos aus den Museen und Instituten verschwunden. Verloren gingen vor allem solche Fundstücke, die uns heute konkrete Hinweise auf jene 'Moundbauer mit Übergröße' geben könnten, deren Existenz die universitäre Forschung seit langem ignoriert und mit einem kräftigen Schuss Arroganz als "Märchen" und "reine Erfindung" abtut.


Anmerkungen und Quellen

  1. Anmerkung: Eine umfangreiche Zusammenstellung des uns vorliegenden Beleg-Materials finden Sie bei Atlantisforschung.de unter:

  2. Anmerkung: Bei der Entwicklung der frühen Theorie einer nicht-amerinden Rasse ur-amerikanischer Mound-Bauer haben rassistische Vorurteile keine geringe Rolle gespielt. Viele Forscher haben damals den "primitiven Rothäuten" schlichtweg die Fähigkeit zu solchen kulturellen Leistungen abgesprochen - was, um es noch einmal zu betonen, blanker Unsinn war.
  3. Quelle: Henry County, Past and Present: A brief History oof the County from 1821 to 1871, von Elwood Pleas, 1871 , nach http://moundbuilders.org/anitquity-gazetteer/antiquity-indiana/antiquity-indiana-henry.htm (nicht mehr online)
  4. Anmerkung: Diese Funde, die insgesamt bei ihrer Entdeckung ein verwirrendes Bild abgegeben haben müssen, stammten offenbar aus Zeiten vor, während und nach der Landnahme des Großraums durch die indigenen Adena vor etwa 4000 Jahren. In einzelnen Fällen, wie auch im Henry County, scheint es dabei eine über Jahrhunderte oder Jahrtausende währende Kulturstätten-Kontinuität gegeben zu haben.
  5. Quelle: Henry County, Past and Present: A brief History oof the County from 1821 to 1871, von Elwood Pleas, 1871 , nach http://moundbuilders.org/anitquity-gazetteer/antiquity-indiana/antiquity-indiana-henry.htm (nicht mehr online)
  6. Siehe: Brief an Frank Setzler [Frank M. Setzler war - später? - Curator of Anthropology am United States National Museum; d. Red.], vom 18. September 1929, im Archiv des Indiana Historical Bureau, County Archaeological files, Indianapolis, nach http://moundbuilders.org/anitquity-gazetteer/antiquity-indiana/antiquity-indiana-henry.htm (nicht mehr online)
  7. Siehe: Ein weiterer Brief an Frank Setzler (dat. 29. Juni 1928) im Archiv des Indiana Historical Bureau, County Archaeological files, Indianapolis, nach http://moundbuilders.org/anitquity-gazetteer/antiquity-indiana/antiquity-indiana-henry.htm (nicht mehr online)
  8. Anmerkung: Als "Adena" wird heute jenes proto-amerinde, anatomisch durch moderaten Hochwuchs und die Rundschädel-Form charakterisierte Volk bezeichnet, dessen Angehörige um 2000 v. Chr ins Ohio-Tal eingedrungen sind, und die "archaischen" Bewohner des Gebiets verdrängten, vernichteten und/oder assimiliert haben.
  9. Quelle: Henry County, Past and Present: A brief History of the County from 1821 to 1871 by Elwood Pleas, 1871 , nach http://moundbuilders.org/anitquity-gazetteer/antiquity-indiana/antiquity-indiana-henry.htm (nicht mehr online)
  10. Quelle: http://moundbuilders.org/anitquity-gazetteer/antiquity-indiana/antiquity-indiana-henry2.htm (nicht mehr online)
  11. Quelle: Historic Henry County, 1820-1849, Vol. I, nach http://moundbuilders.org/anitquity-gazetteer/antiquity-indiana/antiquity-indiana-henry2.htm (nicht mehr online)
  12. Quelle: "Artisans and Artifacts of Vanished Races", 1915, nach www.moundbuilders.org unter http://moundbuilders.org/anitquity-gazetteer/antiquity-indiana/antiquity-indiana-henry.htm (nicht mehr online)
  13. Quelle: Indiana Geological Survey (1862), nach: http://moundbuilders.org/anitquity-gazetteer/antiquity-indiana/antiquity-indiana-henry2.htm (nicht mehr online)


Bild-Quelle

(1-4) http://moundbuilders.org/anitquity-gazetteer/antiquity-indiana/antiquity-indiana-henry.htm (nicht mehr online)