Die verschollene Zivilisation des Westens

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(bb) Unter obigem Titel (im engl. Original: "Lost Civilization of The West") veröffentlichte die Zeitung New York Observer [1] am 29. September 1898 einen längeren Artikel [2] von J.M. Bulkley über die Vorgeschichte Amerikas, in welchem er auch auf den Fund eines menschlichen Skeletts "von gewaltiger Statur" bei der Stadt Alton im Madison County (Abb. 1), Illinois, eingeht. Sein Bericht zeigt zudem einmal mehr, dass die so genannten 'Moundbauer' keineswegs nur Grabhügel und Erdwerke aufzuschütten verstanden, sondern als kundige Baumeister auch ausgezeichnet mit Stein umzugehen wussten. Hier die betreffende Text-Passage:

Abb. 1 Eine Karte zur geograpischen Lage der Stadt Alton im Madison County, Illinois

"Die insgesamt bemerkenswerteste Tatsache ist die Übereinstimmung der Hinterlassenschaften, die in den Vereinigten Staaten, in Mexiko und in Südamerika gefunden werden. Ein riesiger Mound wurde in Virginia gefunden, der viele Skelette enthielt, auf denen sich Perlenketten und Kupferbänder und Armbänder befanden, die mit Hieroglyphen bedeckt waren; andere in Ohio, an dem Fluss mit diesem Namen. Kürzlich hat Professor Wm. McAdams in Illinois, in der Nähe von Alton, eine sehr interessante Entdeckung gemacht. Es ist eine prähistorische Ruine aus Stein, auf dem höchsten Hügel dieses Countys. Der Hügel liegt dreihundert und siebenundzwanzig Fuß [ca. 99,67 m; d.Ü.] über dem Niveau des Mississippi und auf dem Gipfel ist eine Rippung aus Steinplatten. Die Platten wurden entfernt und eine Anzahl von Skeletten offenbart, denen allen der Schädel fehlte. Da der Schädel der letzte Teil des menschlichen Körpers ist, der zerfällt, ist die Tatsache offensichtlich, dass die Personen, von denen diese sterblichen Überreste zeugen, enthauptet wurden. Darunter befand sich ein Boden aus Steinplatten, welche die Decke eines Gewölbes bildeten. In diesem lag das Skelett eines Mannes von gewaltiger Statur. Um es herum verstreut waren Schmuckstücke und Utensilien aus Kupfer, Perlen und Stein, von denen viele graviert und seltsam und merkwürdig gefertigt waren." [3]

Der US-amerikanische Riesenforscher Jim Vieira bemerkt dazu: "Seltsame Hieroglyphen, Steingewölbe, riesige Skelette, Perlen, Kupfer und sehr geschickte Handwerker - diese gleichen Details werden immer und immer wieder angegeben. Selbst wenn man die riesigen Skelette aufgrund der Kontroversen beiseite lässt, welche die Profis ganz nervös, wütend und engstirnig machen, so bleibt uns hier in unserem Land eine wilde und erstaunliche alte Geschichte. Massive irdene Pyramiden, geometrische Formen, Sonnenfinsternis-Vorhersagen, steinerne Hügelfestungen und vieles mehr machen sie zu einem ziemlich unvollkommen erfassten Bestandteil der Historie. Der Erfolg von [TV-]Sendungen wie America Unearthed zeigt den Wunsch der Öffentlichkeit, unzensiert mehr über unsere Vergangenheit zu erfahren." [4]



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Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Anmerkung: Nicht zu verwechseln mit der von 1987 bis 2016 erschienenen Wochenzeitung The New York Observer!
  2. Siehe: J.M. Bulkley (Monroe, Michigan), "Lost Civilization of The West", 29. September 1898, in New York Observer
  3. Quelle: J.M. Bulkley, op. cit.; nach dem New York Observer-Sammelband Vol. 76 (Juli - Dezember 1898), S. 397 (Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  4. Quelle: Jim Vieira, "Your Daily Giant 7/29/2013", 11. März 2014, bei Stone Builders, Mound Builders and the Giants of Ancient America (abgerufen: 02. Oktober 2018; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)

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