Dominique Jongbloed

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Forscher- und Autorenportrait

Abb. 1 Dominique Jongbloed, der französische 'Indiana Jones'

(red) Wenn es im frankophonen Raum jemanden gibt, auf den das Prädikat "Indiana Jones" tatsächlich zutrifft, dann ist es der am 21. April 1958 in Brüssel geborene und seit seinem 8. Lebensjahr in Frankreich lebende [1] Schriftsteller, Abenteurer, Forschungsreisende sowie Jäger verlorener Schätze und Kultur-Relikte, Dominique Jongbloed. (Abb. 1)

Ähnlich wie der Filmheld bewegt sich auch Jongbloed - ein vormaliger Unteroffizier der französischen Marine [2] - im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und der randständigen, außenseiterischen Erforschung 'versunkener' Kulturen, deren vormalige Existenz der akademische Mainstream und insbesondere die "traditionelle Archäologie", wie Jongbloed sie wertungsfrei bezeichnet, entschieden in Abrede stellen. Sein wissenschaftliches 'Standbein' ist die Geographie - er ist Mitglied der Société de Géographie in Paris und der Royal Geographical Society in London [3] -, und aus grenzwissenschaftlichem Blickwinkel kann man ihn durchaus als Primhistoriker bezeichnen, da er sich auch mit vermuteten Urzeit-Kulturen befasst, die möglicherweise vor mehr als 100.000 Jahren existiert haben. [4]

Abb. 2 Das Cover von D. Jongbloeds Magnum opus aus dem Jahr 2007

Im Jahr 2007 publizierte er zu diesem Themenbereich sein 585 Seiten starkes Magnum opus "Civilisations Antediluviennes: Bilan de 2500 ans de recherches" (Abb. 2), das er als aktualisiertes und erweitertes Nachfolgewerk zu Ignatius Donnellys Klassiker [5] in Sachen Atlantis versteht. Jongbloeds Buch geht jedoch weit über eine rein atlantologische Studie zu Platons versunkenem Inselreich - dessen einstige geographische Lage der Autor im Gebiet der Bahamas vermutet - hinaus. Vielmehr begibt er sich auf eine primhistorische Forschungsreise rund um den Globus, um nach Evidenzen für Hyperborea, Shambala, Mu und andere sagenumwobene Uralt-Zivilisationen in aller Welt zu suchen. Dieses ungemein erfolgreiche Werk erschien 2012 erneut, diesmal allerdings in einer zweibändigen Ausgabe.

Dominique Jongbloed ist Ehrenpräsident [6] des von ihm und seinem Freund, Erick Surcouf (einem Nachfahren des berühmten Korsaren Robert Surcouf) gegründeten, in Toulon ansässigen NordSud INSTITUTE, einer Gesellschaft zur "Förderung von Abenteuer, Exploration und der Geschichte der Zivilisationen..." [7]. Im Internet präsentiert er seine Arbeit auf seiner französischsprachigen Homepage "DOMINIQUE JONGBLOED - SITE OFFICIEL". Eine bereits vor längerer Zeit angekündigte und höchst wünschenswerte englischsprachige Version seiner Webseite wurde augenscheinlich leider noch nicht bereitgestellt.


Bibliographie (Auswahl)



Jongbloed 2015.jpg
Vallée de Visoko-Bosnie - a la Recherche de la Vérité, Terres Aventure, 2015


Jongbloed - 2014.jpg
Shambala Tome IV :"Il Est un Temps pour la Découverte...", Terres Aventure, 2014


Civilisations Antediluviennes - Band 1.jpg
Civilisations antédiluviennes (Band 1), Pascal Galodé Editions, 2012, 303 Seiten


Civilisations Antediluviennes - Band 2.jpg
Civilisations antédiluviennes (Band 2), Pascal Galodé Editions, 2012


Jongbloed - 2011.jpg
Trésors engloutis et cités perdues (mit Erick Surcouf), ABM Editions, 2011, 364 Seiten




Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: Stelios Grant Pavlou, "Dominique Jongbloed", bei Atlantipedia.com - THE SEARCH FOR ATLANTIS (abgerufen: 1. Mai 2015)
  2. Quelle: ebd.
  3. Quelle: Tony O’Connell, "Jongbloed, Dominique (a)", 8. Juni 2010, bei Atlantipedia.ie (abgerufen: 1. Mai 2015)
  4. Quelle: Chasses-au-tresor, unter: Faudra-t-il réécrire l’histoire? (abgerufen: 1. Mai 2015)
  5. Siehe: Ignatius Donnelly, "Atlantis: The Antediluvian World", New York (Harper & Row), 1882
  6. Quelle: nordsud-institute.com, unter: Administration (abgerufen: 1. Mai 2015)
  7. Im französischsprachigen Originaltext vollständig: "La promotion de l’Aventure, de l’Exploration et de l’histoire des Civilisations - qu’elles soient passées, présentes ou à venir - terrestre, marine, sous-marine et même spatiale." (Quelle: nordsud-institute.com, unter Presentation; abgerufen: 1. Mai 2015)

Bild-Quellen:

1) Chasses-au-tresor, unter: Faudra-t-il réécrire l’histoire?
2) Pascal Galodé éditeurs / Bildarchiv Atlantisforschung.de