Dzilke (Dimlahamid)

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von unserem Gastautor Frank Joseph

Abb. 1 Britisch Kolumbien (rot markiert) in Kanada

Die Geschichte von Dzilke, auch als Dimlahamid [bzw. Damelahamid; d. Red.] bekannt [1], ist jedem einheimischen Stamm in ganz Kanada ein Begriff. Zu den detailliertesten Versionen gehören die der We’suwet’en und Gitksan im Norden von Britisch Kolumbien (Abb. 1). Sie und andere indianische Völker behaupten, von einer verschollenen Rasse von Zivilisatoren abzustammen, die eine große Stadt errichteten, von der aus sie in sehr ferner Vergangenheit einen Großteil der Welt beherrschten.

Über viele Generationen hinweg blühten die Einwohner von Dzilke auf und verbreiteten ihre hohe Spiritualität bis in die entlegensten Winkel der Erde. Mit der Zeit gaben sie jedoch einer egoistischen Korruption nach und führten ungerechte Kriege. Beleidigt von der Entartung dieses einstmals wackeren Volkes bestraften die Götter Dzilke mit tödlichen Erdbeben. Die prächtige „Straße der Häuptlinge“ stürzte ins Verderben, als der Ozean in einem mächtigen Schwall emporstieg, um die Stadt und die meisten ihrer Bewohner zu überwältigen. Einige Überlebende kamen zuerst auf Vancouver Island an, wo sie die verschiedenen kanadischen Stämme zeugten. [2]

Der Forscher Terry Glavin, der sich auf einheimische Quellen stützt [3], schätzte, dass Dzilke vor etwa 3.500 Jahren zugrunde ging, also in der selben Ära der Bronzezeit, in welcher Mu um 1500 v. Chr. zerstört wurde, und Atlantis 300 Jahre später. [4]


Anmerkungen und Quellen

Frank Joseph - The Atlantis Encyclopedia.jpg
Dieser Beitrag von Frank Joseph (©) wurde seinem Buch The Atlantis Encyplopedia entnommen (Lemma 'Dzilke', S. 203), das 2005 bei Career Press, Inc. erschienen ist. Übersetzung ins Deutsche und redaktionelle Bearbeitung durch Atlantisforschung.de.

Fußnoten:

  1. Siehe dazu auch: David Hatcher Childress, "Lost Cities of North & Central America", Kempton, Illinois (Adventures Unlimited Press), 1992, S. 558-559
  2. Red. Anmerkung: Während F. Joseph - bzw. die von ihm wiedergegebene Version der Legende - eine außerkanadische, maritime Herkunft der Vorfahren besagter Völker nahezulegen scheint, heißt es bei Hatcher Childress (op. cit., S. 558): "Die Völker der We’suwet’en und Gitksan erklären, dass sie über zehntausende von Jahren hinweg entlang der Flüsse Bulkley und Skeena lebten. Sie sagen, dass ihre altertümliche Hauptstadt Dimlahamid genannt wurde, eine große Stadt, die sich über Meilen hinweg entlang der Flüsse erstreckte. Örtlichen Überlieferungen zufolge, musste die Metropole nach einer Reihe von Kriegen und ökologischen Umwälzungen aufgegeben werden. Bisher ist jedoch keine Spur von der großen Stadt gefunden worden."
  3. Siehe: Terry Glavin, "A Death Feast in Dimlahamid", Vancouver, British Columbia (New Star Books), 1990/91 (Neuauflage 1998)
  4. Red. Anmerkung: Die Datierungen für den Untergang von Mu und Atlantis stammen selbstredend nicht von Terry Glavin. Sie entsprechen den von Frank Joseph vertretenen Ansichten und stehen natürlich zur Disposition.

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