Edmund Marriage

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Forscherportrait

200pxAbb. 1 Edmund Marriage ist als unabhängiger Forscher versunkenen Kulturen auf der Spur und vermutet Platons Atlantis im Gebiet der Azoren.

(bb) Der, 1941 in Chipping Ongar (Essex) geborene, Brite Edmund Marriage, ein Neffe des 2001 verstorbenen Geologen, Alternativ-Historikers und Atlantisforschers Christian O’Brien, ist als Associate (Absolvent) der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) am Royal Agricultural College Cirencester sowie des Wye College der University of London von Beruf Grundstücksmakler. Der Natur- und Tierfreund gründete 1995 die Organisation British Wildlife Management.

Als begeisterter Erforscher der Ur- und Frühgeschichte leitet Edmund Marriage ehrenamtlich die Patrick Foundation, ein unabhängiges Forschungs-Netzwerk, das sich unter dem Motto "Revising History - Recovering Knowledge" und im Rahmen des 'Golden Age Project' für ein konsequentes Umdenken im Bereich der Zivilisations-Geschichtsforschung einsetzt. Dazu wird im Rahmen dieses Projekts z.B. Spezialliteratur erstellt und empfohlen, wissenschaftliche Papiere werden präsentiert und aufschlussreiches Studien-Material auf diversen Medien zur Verfügung gestellt.

Abb. 2 Platons Atlantis als azorische Großinsel, wie von Christian und Barbara Joy O'Brien sowie Edmund Marriage angenommen (Vergrößerung)

Einer der wesentlichen thematischen Schwerpunkte des 'Golden Age Project' liegt im Bereich der Atlantisforschung. Hier führt Edmund Marriage die bahnbrechende Arbeit des Forscherehepaars Christian und Barbara Joy O'Brien fort, die bereits beeindruckende geologische und hydrographische Evidenzen vorgelegt haben, um die vormalige Existenz einer, erst während rezenter Perioden abgesunkenen, azorischen Großinsel zu beweisen, deren Überreste die heutigen Azoreninseln darstellen. Bei dieser einstigen Großinsel, davon geht auch Marriage aus, handelt es sich um Platons Atlantis.

"Die Azoren waren", so E. Marriage, "einer der wenigen Plätze, welche während der Eiszeit ein Rückzugsgebiet für wichtige Pflanzen geboten haben können, sowie ein warmes und gemäßigtes Klima während der Kaltzeit des Großen Jüngeren Dryas, um irgendeine Art von Landwirtschaft zu ermöglichen - obgleich die Temperatur-Aufzeichnungen ein heftiges Nachpendeln um 39.000 v. Chr. anzeigen, welches, wie einige Fachleute erklärt haben, Landwirtschaft, wie wir sie heute kennen, über einen sehr langen Zeitraum hinweg unmöglich gemacht hätte." Jedenfalls legen die "Meerwasser-Temperaturen, die auf Basis der Analyse von Korallen rund um die Azoren ermittelt wurden, günstigere Bedingungen nahe, als man sie während der Periode des Jüngeren Dryas, von 10.850 v. Chr. bis 9.400 v. Chr., erwarten sollte, als etwa 40% des Planeten vereist waren." [1]

Derzeit arbeitet Edmund Marriage gemeinsam mit Adi Krdzalic an einem Buchprojekt, das auf den Forschungsergebnissen der beiden O'Briens aufbaut, aber eine Fülle ergänzender Informationen aus alten Aufzeichnungen beisteuert, welche deutlich machen: die Altvorderen wussten, dass Überlebende der Atlanter-Kultur in den Osten des Mittelmeer-Raumes (das "Eden des Ostens", wie E. Marriage es bezeichnet) wanderten, bis in die Gegend des heutigen Rachaiya, in der Nähe des Berges Hermon im Libanon.


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Edmund Marriage: Ancient Civilisation and the Golden Age


Anmerkungen und Quellen

Verwendetes Material:

  • E-Mail von Edmund Marriage an den Verfasser vom 26.08.2010

Fußnote:

  1. Quelle: Edmund Marriage, in einer E-Mail vom 26.08.2010 an den Verfasser

Bild-Quellen:

1) Tony O’Connell, Atlantipedia.ie, unter: Marriage, Edmund (Stand: 1. Juni 2010)
2) The Patrick Foundation / Golden Age Project, unter: SURVEY OF ATLANTIS