James Howard Wellard

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Forscher- und Autorenportrait

Abb. 1 James Howard Wellard als junger Mann während seiner Militärzeit
Abb. 2 Das Front-Cover einer TB-Ausgabe von "The Search for Lost Worlds" (1975)

(red) James Howard Wellard (Abb. 1) (* 01. Januar 1909, UK; † 1987) war ein produktiver britischer Schriftsteller, der von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis in die 1980er Jahre hinein als Autor von Belletistik und vor allem von Sachbüchern erfolgreich war. [1]

Zunächst als Journalist tätig, fungierte Wellard während des Zweiten Weltkriegs u.a. als Kriegskorrespondent bei der Dritten US-Armee unter General George S. Patton. Die Ereignisse dieser Zeit und ihm zugängliche Informationen aus Pattons Leben fasste er danach in einem Buch zusammen, das 1946 unter dem Titel General George S. Patton, Jr. - Man Under Mars [2] erstveröffentlicht wurde. Es gilt als erste (wenn auch unautorisierte [3]) in Buchform erschienene Biographie über General Patton. [4]

Nach dem Erfolg dieses Buches blieb Wellard der Schriftstellerei treu und veröffentlichte insgesamt ca. 30 Bücher [5], wobei zu einem seiner Schwerpunkte bei den Sachchbüchern die Beschäftigung mit alten und ältesten Kulturen der Welt wurde. Dazu erschienen von ihm im Lauf der Jahre: Lost Worlds of Africa (1967), By the Waters of Babylon (1972), The Search For The Etruscans (1973), Babylon (1974), Samarkand and Beyond: A History Of Desert Caravans (1977). The Search For Lost Cities (1980) und schließlich In Search of Unknown Britain (1983).

Mit seinem Werk The Search for Lost Worlds (Abb. 2) aus dem Jahr 1975 päsentierte James Wellard, wie schon dem Untertitel der Original-Ausgabe zu entnehmen ist, zudem auch eine "Erkundung der Länder des Mythos und der Legende, einschließlich Atlantis, Sheba und Avalon". [6] Dazu notiert der irische Atlantologie-Enzyklopädist Tony O’Connell in aller Kürze: Wellard "... widmete fast die Hälfte des Buches einem ausgewogenen Überblick über die Geschichte der Atlantis-Theorien sowie über die jüngeren Ursprünge der Geschichte von Lemuria und / oder Mu." [7]



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Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: goodreads.com, unter: "James Howard Wellard" (abgerufen: 13. Dezember 2019)
  2. Siehe: James Howard Wellard, "General George S. Patton, Jr. - Man Under Mars", New York (Dodd, Mead, & Company), 1946 (das Buch ist in digitalisierter Form frei abrufbar bei Archive.org.)
  3. Quelle: ebd.
  4. Quelle: goodreads.com, unter: "Following Patton: War Correspondent James Wellard with General George Patton and the Third Army" (abgerufen: 13. Dezember 2019)
  5. Quelle: Tony O’Connell, "Wellard, James Howard (L)", 23. Februar 2012, bei Atlantipedia.ie (abgerufen: 13. Dezember 2019)
  6. Siehe: James Howard Wellard, "The Search for Lost Worlds: An Exploration of the Lands of Myth and Legend, Including Atlantis, Sheba, and Avalon", Pan Books Ltd., 1975
  7. Quelle: Tony O’Connell (2012). Abgerufen: 13. Dezember 2019; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de.

Bild-Quellen:

1) goodreads.com, unter: James Howard Wellard > Photos > Profile Photo
2) Pan Books Ltd. via goodreads.com, unter: The Search for Lost Worlds: An Exploration of the Lands of Myth and Legend, Including Atlantis, Sheba, and Avalon