Theorien

Aus Atlantisforschung
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Zur Grundidee dieses Portals und seiner konzeptionellen Umsetzung

(red) Das Portal 'Theorien' stellt in gewisser Weise das konzeptionelle Rückgrat von Atlantisforschung.de dar, was u.a. an seinem stattlichen Umfang von derzeit mehr als dreihundert Beiträgen deutlich wird. Sein Charakter ist betont populärwissenschaftlich, u.a. weil davon auszugehen ist, dass ein laienhafter Zugang zur Atlantologie nach wie vor über die etwas simplistische Frage "Wo lag Atlantis?" erfolgt. Also haben wir sie aufgegriffen und - da wir nicht nur Platons versunkenem Reich, sondern allen verschollenen Zivilisationen auf der Spur sind - erweitert und modifiziert.

In den meisten Betrachtungen zur Atlantisforschung wird zwar mit Nachdruck auf die ungeheure Vielfalt der geographischen Lokalisierungs-Versuche hingewiesen, mit der die Frage nach dem 'WO' des vermuteten Atlanter-Reichs beantwortet werden soll; die Autoren sind jedoch kaum in der Lage, einen wirklichen Überblick zu verschaffen, und von einer ausführlichen Dokumentation all jener Hypothesen, Thesen oder Theorien, die auf diesem Gebiet im Wettstreit liegen, konnte bisher gar keine Rede sein.

Abb. 1 Atlantis, Platons versunkenes Reich der Vorzeit wurde bereits an unzähligen Orten "wieder entdeckt". Hier bei Atlantisforschung.de finden Sie erstmals eine umfassende Übersicht über diese Vielfalt an Atlantis-Lokalisierungen sowie z.T. ausführliche Hintergrund-Informationen dazu. (Graphik: © Wolter Smit)

Eine der zentralen Aufgaben dieses Projekts besteht deshalb darin, im Rahmen unserer Präsentation moderner Atlantisforschung einen aktuellen und möglichst umfassenden Überblick über alle bekannten Lokalisierungs-Theorien zu Atlantis zu erarbeiten und dieses Material im Internet sowohl einer 'laienhaften' als auch einer 'professionellen' Betrachtung zugänglich zu machen. Mit derzeit bereits mehr als SECHZIG verschiedenen Modellen zur Lokalisierung des vermuteten Atlanter-Reichs [1], die bei uns z.T. sehr ausführlich vorgestellt und besprochen werden, legen wir nun einen soliden Grundstock vor, auf dem künftig aufgebaut werden kann.

Dazu sei die Bemerkung angefügt, dass bisher lediglich Literatur und Online-Veröffentlichungen des deutschen und angelsächsischen Raums in weiten Teilen - aber keineswegs vollständig - von uns erfasst bzw. berücksichtigt werden konnten. Der gesamte Bereich der Atlantologie im romanischen Sprachraum muss erst noch erschlossen werden. Dies gilt auch für die Forschung in den Staaten der ehemaligen UdSSR und Osteuropas, die aus hiesiger Sicht ebenfalls atlantologie-historisches [2] 'Neuland' bedeuten.

Die Grundidee des Portals 'Theorien' besteht darin, sowohl einen spielerischen und 'leichten' Zugang zur Atlantologie und zur 'grenzwissenschaftlichen' Suche nach verschollenen Zivilisationen zu ermöglichen als auch dem Leser das nötige 'Rüstzeug' zu liefern, um die Fülle unterschiedliche Positionen verarbeiten und jede einzelne Atlantis-Konzeption in ihrem atlantologie- und wissenschafts-historischen Kontext einordnen zu könnten. Genau darin sehen wir nämlich - neben der nötigen Kompetenz zur Bewertung ihrer Inhalte - einen Schlüssel zu ihrer objektiven Würdigung.

Von wenigen Ausnahme abgesehen (z.B. Ignatius Donnelly, der hier aufgrund seiner Bedeutung für die grenzwissenschaftliche Atlantologie der Gegenwart Erwähnung findet), beschränken wir uns bei unserer Beschau der Atlantis-Lokalisierungen auf die Ergebnisse der Atlantisforschung des 20. und 21. Jahrhunderts. Ältere Atlantis-Theorien werden im Portal Forschung (in der Sektion: Atlantologie-Historik - Beschäftigung mit der Geschichte der Atlantisforschung) erfasst. Auch esoterische und politisch-weltanschauliche Atlantis-Szenarien finden hier keine Berücksichtigung (sie werden separat im Portal Esoterik behandelt), und dies gilt auch für offen fiktionale Atlantis-Modelle (siehe dazu das Portal Basar). In einigen Fällen liefern wir komplexe Besprechungen, in anderen geben wir Presse-Meldungen zu Atlantis-Lokalisierungen wieder. In der Regel wird aber versucht, die betreffenden Forscher und Autoren selbst zu Wort kommen zu lassen, aktuell z.T. auch schon in Form von Online-Interviews.


Eine virtuelle Reise um die Welt - und durch die Jahrtausende

Wer diese Web-Seiten zu 'durchforsten' beginnt, findet sich auf einer atlantologischen, alternativ- und primhistorischen Forschungs-Expedition wieder, die ihn rund um den Globus und durch die Jahrtausende führt. Er besucht dabei nicht nur die Orte, an denen Atlantis vermutet wurde, und wird mit den betreffenden Atlantis-Theorien bekannt gemacht; er kann auch anderen versunkenen Kulturen weltweit nachspüren und lernt rätselhafte krypto-archäologische Entdeckungen kennen, die keineswegs im Zusammenhang mit Atlantis stehen müssen, z.T. heiß umstritten sind, bisweilen aber auch ganz unspektakulär erscheinen, in toto jedoch das derzeit herrschende Bild unserer mehr oder weniger fernen Vergangenheit in Frage stellen.

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Abb. 2 Gehen Sie mit Atlantisforschung.de auf eine virtuelle Reise rund um die Welt - und auf eine Suche nach verschollenen Zivilisationen der Ur- und Frühgeschichte!

Auf eine solche 'Mammut-Exkursion' sollte man gut vorbereitet sein, und so haben virtuelle Forschungsreisende vor Anbruch seiner Expedition noch die Gelegenheit, einen Abstecher ins 'atlantologische Trainingslager' zu machen. Im Portal Einführung werden ihnen einige grundlegende Hinweise mit auf den Weg gegeben, die sie davor bewahren sollen, unterwegs im Gewirr geographischer Lokalisierungs-Ansätze die Übersicht zu verlieren. Sie lernen dort die Bedeutung der Frage "WANN existierte Atlantis?" für die typologische Einordnung atlantologischer 'Theorien' kennen, und werden mit den lediglich VIER identifizierbaren Hauptgruppen rationaler Lokalisierungs-Theorien [3] über Atlantis vertraut gemacht.

Damit wird die Leserinnen und Leser nicht nur darüber informiert, warum sie sich auf ihrer bevorstehenden Atlantis-Expedition durch einen Zeitraum bewegen müssen, der vom späten Paläolithikum ("Altsteinzeit") bis in die Antike und noch jüngere Epochen hinein reicht; zudem erfahren sie, vor welchem atlantologie-historischen Hintergrund diese Hauptgruppen zu betrachten sind, die sich zwingend aus einer vergleichenden Betrachtung aller bekannten, Lokalisierungs-Modelle bezüglich Atlantis ergeben.

Die eigentliche Weltreise beginnt dann quasi vor der eigenen Haustür, nämlich in Deutschland. Mit einigen grundsätzlichen Hinweisen zur westeuropäischen Prä- und Primhistorie im Gepäck, lernen wir nicht nur Atlantis-Lokalisierungen in der heutigen Nord- und Ostsee kennen, sondern wir stellen staunend fest, dass es auch hierzulande eine ganze Reihe von prähistorischen Relikten, z.B. Pyramiden [4] und Megalith-Anlagen, gibt, die für eine Revision der 'schulwissenschaftlichen' Lehrmeinungen zur nordwesteuropäischen Prähistorie sprechen. Die virtuelle, alternativ-historische Expedition führt den Leser von hier aus über Britannien, Frankreich, Iberien, den Mittelmeer-Raum, Kleinasien und Osteuropa [5] nach Afrika [6], von wo aus er über den Orient [7] bis auf den Indischen Subkontinent [8], durch Asien [9] gelangen kann.

Sogar zu den beiden Polen [10] unseres Planeten führt die Reise, und neben den Weiten des Pazifik kann der Leser natürlich auch den amerikanischen Doppelkontinent [11] nach Spuren von Atlantis, Lemuria und anderen verschollener Kulturen absuchen und zahlreiche Geheimnisse seiner präkolumbischen Vergangenheit kennenlernen. Und der Atlantik? Neben dem westatlantischen, karibo-amerikanischen Großraum mit dem östlichen Mittelamerika, Kuba [12], Hispaniola [13] und den Bahamas [14] wird auch der Mittelatlantik als Ort der 'klassischen' Atlantis-Lokalisierung [15] bei Atlantisforschung.de so umfassend wie noch nie abgehandelt.

Team Atlantisforschung.de


Die Sektionen dieses Portals

sowie:


Siehe auch:


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

Bild-Quellen:

1) Bild-Archiv Wolter Smit
2) NASA / Marvel (GFDL) bei Wikimedia Commons, unter: File:Rotating earth (large).gif