Osteuropa - aus krypto-archäologischer Sicht

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Ein lange unterschätztes Forschungsfeld

(red) Krypto-archäologische [1] und alternativ-prähistorische Fundstätten in Osteuropa? Selbst InsiderInnen im Bereich grenzwissenschaftlicher Ur- und Frühgeschichtsforschung müssen oft mit der Achsel zucken, wenn sie auf dieses Thema angesprochen werden, und auch bei Atlantisforschung.de haben wir bis vor einiger Zeit - zu Unrecht, wie wir nun wissen - angenommen, dass es in diesem Großraum nur wenig Interessantes zu finden gebe. Tatsächlich warten aber auch dort zahlreiche mysteriöse Funde darauf, enträtselt zu werden.

Abb. 1 Das rätselhafte "Objekt von Aiud" aus Rumänien. Die starke Korrosion dieses Artefakts aus einer hochkomplexen Aluminium-Legierung deutet auf ein extrem hohes Alter des Spezimens hin.

Zu diesen Funden gehört auch die paläolithische Siedlung bei der Ortschaft Starveco, die sich ebenfalls im früheren jugoslawischen Grenz-Gebiet zu Rumänien befindet (siehe: Die unmögliche Siedlung von Starveco in Jugoslawien nach Rene Noorbergen).

Wer nun auf Grund dieser Datierung die Überreste einer kruden Ansammlung bunt zusammengewürfelter, primitiver Hütten "keulenschwingender" Steinzeit-Menschen erwartet, den müssen wir enttäuschen: Das spät-paläolithische Starveco war offenbar eine am 'Reißbrett' geplante Ortschaft, bei deren Errichtung u.a. vorgefertigte Boden-Platten aus einer Art Zement verbaut wurden. Außerdem legen spezifische Konstruktions-Merkmale der einstigen Gebäude nahe, dass ihre Erbauer über entwickelte mathematische und geometrische Kenntnisse verfügt haben müssen. Damit stellt diese, 1965 von dem Archäologen Dragoslav Srejovic entdeckte, Urzeit-Siedlung eine der brisantesten archäologischen "Anomalien" in Europa dar.

Im Gegensatz zum Sensations-Fund (die Bezeichnung dürfte in diesem Fall wohl keine unziemliche Übertreibung darstellen) von Starveco, der leider kaum jemandem bekannt ist, hat es zumindest eine krypto-archäologische Entdeckung aus Rumänien zu einiger Berühmtheit gebracht: Das Objekt von Ajud. (Abb. 2) Dieses stark erodierte Artefakt aus einer hochkomplexen Aluminium-Legierung wurde 1974 von Arbeitern in einer Sandgrube am Fluss Mure aus einer Tiefe von ca. 10 Metern geborgen. Sein, aller Wahrscheinlichkeit nach, ungeheures Alter und sein offensichtlich technischer, doch ansonsten unklarer, früherer Verwendungszweck legitimieren ebenfalls alternativ-historische Überlegungen zu möglicherweise hochentwickelten Urkulturen.

Abb. 2 Wenn man, wie auf dieser topographischen Karte des Tals von Visoko, die Kuppen der Pyramiden der Sonne, des Mondes und des Drachens durch Linien verbindet, ergibt sich ein perfektes gleichseitiges Dreieck. Ein Zufall scheint hier ausgeschlossen.

Weitaus jüngeren Datums, doch keineswegs weniger geheimnisvoll, ist eine versunkene Metropole der Slawen, nach deren Überresten Schatzjäger und Forscher nun seit mehr als 1000 Jahren suchen: Vineta (siehe: Das 'Atlantis' der Ostsee - Mythos Vineta). Da man sich im alten Vineta, einem multikulturellen Handelszentrum, in dem "Barbaren, Griechen, Sla­wen und Sachsen" lebten, der Zwangs-Christianisierung offensichtlich bis zu der Zerstörung der Stadt durch eine Naturkatastrophe erfolgreich widersetzt hatte, wurden sie und ihre Einwohner später von christlichen Chronisten in der üblichen Manier dämonisiert und verteufelt, was zu ihrer Mythisierung beigetragen haben dürfte. Dass es sich bei Vineta nicht um eine märchenhafte Legende ohne historischen Hintergrund gehandelt hat, bezeugen jedoch u.a. Berichte zeitgenössi­scher Geographen und Chronisten wie z.B. Adam von Bremen und Helmold von Bosau.

Zudem präsentieren wir auch eine ganze Sektion mit Beiträgen, die sich mit den - seit ihrer Entdeckung im Jahr 2005 durch den Privatforscher Semir "Sam" Osmanagić (Engl. Schreibweise: Osmanagich) - heiß umstrittenen bosnischen Pyramiden und anderen Funden im Tal von Visoko (Bosnien) befassen. Mit einiger 'Zerknirschtheit' gestehen wir dabei ein, dass auch wir uns geraume Zeit von dem massiven, propagandistischen Sperrfeuer haben irritieren lassen, mit dem die archäologische Orthodoxie diese Entdeckungen von Anfang an zu diskreditieren getrachtet hat. [2] Doch gerade die vergangenen beiden Jahre (2008 und 2009) haben mit zahlreichen neuen Entdeckungen und Erkenntnissen gezeigt, dass der Streitfall: Bosnische Pyramiden vermutlich in nicht allzufernerner Zukunft zugunsten der "Außenseiter" um Osmanagić & Co. entschieden werden wird, die drauf und dran sind, die Existenz einer entwickelten späteiszeitlichen Kultur im Gebiet des heutigen Bosnien-Herzegowina nachzuweisen.

Aber auch noch "tiefer im Osten" Europas finden sich Relikte einer Vorzeit, die alles andere als "grau" und primitiv gewesen zu sein scheint. Dazu gehören u.a. auch die ebenso unscheinbaren wie unglaublichen Zinnperlen aus Georgien (siehe: Geheimnisvolle Winzlinge - Welches Genie durchbohrte die georgischen Zinnperlen? von Luc Bürgin, mit denen wir uns beschäftigen wollen.

Übrigens: wir sind äußerst interessiert an konkreten Hinweisen auf weitere (krypto-) archäologische Fundstätten und "anomale" Artefakte aus Osteuropa sowie an Kontakten zu ForscherInnen und interessierten Kreisen, die sich dort mit alternativ-historischen und atlantologischen Fragen beschäftigen. Sollten Sie über entsprechende Informationen oder Kontakte verfügen, so lassen Sie uns dies bitte wissen! Wir freuen uns auf Ihre Mitteilungen!

Team Atlantisforschung.de


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Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Siehe dazu bei Atlantisforschung.de: "Was ist eigentlich Krypto-Archäologie?" (red)
  2. Siehe z.B.: Mark Rose, "The Bosnia-Atlantis Connection", in: ARCHAEOLOGY, online features, 27. April 2006

Bild-Quellen:

1) Ooparts, unter: THE AIUD ARTIFACT
2) BOSNIAN VALLEY OF THE PYRAMIDS - Discovery and Road to Recognition (PDF-Datei: 1,89)