Was ist eigentlich Krypto-Archäologie?

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Definition

Abb. 1 Beispiel für ein extremes krypto-archäologisches Spezimen: Die Skizze einer der legendären, seit Jahrzehnten 'unauffindbaren' Metallröhren von Saint-Jean de Livet, die 1968 von zwei französischen Wissenschaftlern in einer Kreideformation entdeckt wurden, die ein Alter von ca. 65 Millionen Jahren aufweist. Artefakt oder Geofakt?

(red) Der Begriff Krypto-Archäologie lässt sich aus den altgriechischen Teilbegriffen κρύπτος ("kryptos" = verborgen, versteckt, geheimnisvoll) und "Archäologie" (aus: ἀρχαῖος "archaios" = 'alt'; sowie: -logie von: "lógos" = Lehre) [1] ableiten. Er bezeichnet also ein Forschungsgebiet oder -feld, das sich mit 'geheimnisvollen' archäologischen Gegenständen, so genannten 'Anomalien' [2] befasst, vor allem mit solchen 'out of place'-Objekten, deren Entstehungsgeschichte sich nicht im Rahmen schulwissenschaftlicher Paradigmen oder Lehrmeinungen erklären lässt.

Insofern handelt es sich bei der Krypto-Archäologie um ein typisches Feld alternativer oder auch grenzwissenschaftlicher Aussenseiter-Forschung ("Schatten-Archäologie"), das an keiner Universität gelehrt wird und studiert werden kann, wo die archäologische 'Fachwelt' alles belächelt, nicht selten wütend angreift, meistens jedoch schlicht ignoriert, was geeignet sein könnte, die herrschenden Lehrmeinungen und Paradigmen infrage zu stellen. Nur selten finden sich Fachwissenschaftler, die es wagen, gegen den Strom zu schwimmen und vorurteilsfreie Untersuchungen an den umstrittenen "out of place"-Objekten vorzunehmen, um dann im Einzelfall sogar Karriere und Reputation zu riskieren, weil sie zu den bisweilen überraschenden Ergebnissen ihrer diesbezüglichen Studien stehen - und ihre Schlüsse daraus ziehen. [3]

Im, zur 'Neo-Scholastik' [4] neigenden, Real existierenden Wissenschaftsbetrieb weisen Berufs-Archäologen daher zumeist einen geradezu erschreckenden Mangel an anomalistischem Fachwissen auf, da dieser gesamte Bereich in ihrer Ausbildung offenbar nur unter einem einzigen Gesichtspunkt abgehandelt wird: Woran erkenne ich eine Fälschung? [5] So wird man bisher z.B. vergeblich nach einem "offiziellen Gesamt-Katalog" krypto-archäologischer Funde suchen, den man in Kreisen akademischer Geschichtsforscher und Archäologen offenbar nach wie vor als überflüssig oder sogar als gefährlich betrachtet.

Bei Atlantisforschung.de stellen wir Ihnen die derzeit wohl umfangreichste Online-Präsentation solcher krypto-archäologischer Objekte aus der ganzen Welt vor. Dabei handelt es sich sowohl um Mikrofakte, wie z.B. die Nano-Spiralen vom Ural, um Gebrauchs- und Schmuck-Gegenstände wie den Tiegel von Wilburton (siehe dazu: Krypto-archäologische Funde in Nordamerika), den Dolch des Tut-Ench-Amun als auch um riesige Bauwerke wie die megalthische Nekropole auf dem Marsberg (bei Würzburg, Deutschland), die nordwesteuropäischen Keltenschanzen, den Sphinx von Gizeh, die versunkenen Strukturen von und die riesigen Erdwall-Strukturen des möglicherweise paläo-indianischen Observatoriums von Poverty Point im US-Bundesstaat Louisiana.

Team Atlantisforschung.de


Beiträge zum Thema 'Krypto-Archäologie

Theorie und Diskussion

Krypto-archäologische Funde

  • Die Ousdal-Schale - Ein bisher kaum bekanntes krypto-archäologisches Artefakt aus Kalifornien (red)
  • High-Tech in vergangenen Zeiten? - Präkolumbische Riss-Zeichnungen von Raumschiffen in Mittelamerika und historische Raketen-Flüge vor dem 20. Jahrhundert in der Alten Welt (bb)


Weitere Beiträge auf unserem Portal 'Theorien'

  • Die 'Andros Road' - Gewaltige Stein-Plattform ungeklärter Herkunft vor der Küste der Bahama-Insel entdeckt (red)


Außerdem bei Atlantisforschung.de


Externa

  • Ancient Archeology - A SCIENTIFIC SELECTION OF WEB INFORMATION ON ANCIENT UNDERWATER RUINS AND OTHER REMARKABLE FINDS


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Anmerkung: ARCHÄOLOGIE = Nach dem DUDEN: "Altertumskunde, Wissenschaft von den sichtbaren Überresten alter Kulturen, die durch Ausgrabungen od. mit Hilfe literarischer Überlieferung erschlossen werden können."
  2. Anmerkung: Insofern lässt sich die 'Krypto-Archäologie' auch als Teilgebiet der Anomalistik definieren.
  3. Anmerkung: Zu diesem Kreis der 'Unbestechlichen' dürfen wir in jüngerer Vergangenheit etwa den US-amerikanischen Professor James Shertz (Universität von Wisconsin) zählen, der z.B. 1985 die Authentizität der versunkenen Strukturen im Rock Lake bestätigte, oder sich mit der Erforschung von Hinterlassenschaften der mysteriösen, prähistorischen Astronomen von Wisconsin beschäftigte.
  4. Anmerkung: NEO-SCHOLASTIK = Der Begriff 'Neo-Scholastik' wurde gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts von dem Wissenschafts-Historiker und -Kritiker Dr. Horst Friedrich zur Bezeichnung einer dogmatischen Tendenz im modernen Wissenschaftsbetrieb eingeführt, über die er 1990 schrieb: "Die Methode der Neo-Scholastik ist es, die Welt durch die Brille der Paradigmata zu betrachten, für eine gewisse Zeit gültige Lehrmeinungskomplexe, zu denen sie - da dies prinzipiell nicht anders möglich ist - nur durch eine selektive Betrachtung der Phänomene gelangen kann. Die Neo-Scholastik mißversteht die Wissenschaft quasi als Schrank mit schon vor langer Zeit beschrifteten Schubfächern, worin mehr oder weniger fixiertes >Wissen< ruht. Vor der zugrundeliegenden Einheit aller Wissenschaft und interdisziplinärer Forschung hat man dort de facto einen Horror [...] Die wahre Wissenschaft wird immer wieder die der Neo-Scholastik so teuren Paradigmata in Frage stellen und versuchen, zu einer besseren Annäherung an die Wahrheit zu gelangen."
  5. Anmerkung: Damit hier kein falscher Eindruck entsteht, möchten die Verfasser betonen: Natürlich ist die Frage von zentraler Wichtigkeit, ob es sich bei einem derartigen Objekt um eine Fälschung bzw. Fehlinterpretation handelt, oder nicht. Ein krypto-archäologisches Specimen nur deshalb zur "Fälschung" zu erklären oder als "fehlinterpretiert" zu klassifizieren, weil seine Existenz den herrschenden Lehrmeinungen zuwiderläuft - wie es derzeit allgemein praktiziert wird -, betrachten sie jedoch als ausgesprochen unwissenschaftlich.

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