Wer schoss auf den 'Broken Hill Man'?

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Abb. 1 Schusswaffen in der Steinzeit? Ein Hominiden-Schädel mit 'Einschussloch' aus Rhodesien

(bb) Vor diese Frage sieht man sich angesichts eines Fundes gestellt, über den erstmals Rene Noorbergen in seinem 1977 erschienenen Buch "Secrets of Lost Races" berichtet: "Im Museum of Natural History in London (British Museum', d. V.) wird ein menschlicher Schädel ausgestellt, der nahe Broken Hill im Jahr 1921 entdeckt wurde. >Auf der linken Schädelhälfte befindet sich ein perfekt gerundetes Loch. Es liegen keine radialen Brüche vor, die entstanden wären, wäre das Loch durch einer Waffe, wie etwa einem Pfeil, hervorgerufen worden.

Nur ein Hochgeschwindigkeitsprojektil, wie eine Gewehrkugel, könnte ein solches Loch verursacht haben. Der dem Loch direkt gegenüberliegende Schädelteil ist zerschmettert, er wurde von innen heraus gesprengt. Die selben Muster wurden bei Opfern von Kopf-Schußverletzungen durch Hochgeschwindigkeitsmunition beobachtet. Kein langsameres Projektil könnte ein so sauberes Loch oder den zersprengenden Effekt hervorrufen. Eine deutsche Kapazität der Forensik aus Berlin hat bestätigt, dass der craniale Schaden nur von einer Kugel hervorgerufen worden sein könne." [1]

Der Schädel von Kabwe (besser bekannt als ‘Broken Hill Man’; so wurde er nach einer nahe gelegenen Sadt benannt) wurde tatsächlich am 17 Juni 1921 von Tom Zwiglaar in einer dortigen Sandsteinhöhle entdeckt. Dies war der erste Fund eines frühmenschlichen Relikts in Afrika. Man schickte das Specimen zur Untersuchung an Arthur Smith Woodward (1864-1944), der dieser neu entdeckten Spezies den Namen Homo rhodesiensis (Rhodesien-Mensch) gab. Verschieden frühe Anthropologen haben ihn als eine primitive Form des Homo sapiens betrachtet, aber alle weiteren Schlüsse über diese [Spezies und ihre genaue Herkunft sind umstritten. Sie könnte mit dem Homo heidelbergensis, dem vermuteten Vorfahren der in Europa vorherrschenden Neandertaler, verwandt gewesen sein. Möglicherweise stellt Homo rhodesiensis auch eine separate Spezies dar, die unser direkter Vorfahre gewesen sein könnte. Im Gegensatz zu Datierungsversuchen aus der Zeit des Fundes, die ihm ein Alter von etwa 38 000 Jahren zusprachen, wird er heute weitaus älter geschätzt und auf 125 000 bis 300 000 Jahre datiert. [2]

In diesem Zusammenhang muß auch ein zweiter, ähnlicher Fund aus Russland Beachtung finden, über den Rene Noorbergen ebenfalls berichtet: Westlich des Flussel Lena wurde nämlich der Schädel eines Auerochsen entdeckt, dessen Authentizität und hohes Alter (die Auerochsen starben, wie das Mammut und viele andere Tierarten, gegen Ende der jüngsten Eiszeit aus) vom Paläontologischen Museum in Moskau bestätigt wurden. "Den Kurator des Museums, Professor Constantin Flerov, machte ein kleines, rundes Loch in der Stirn neugierig. Dieses Loch erschien wie poliert; es gab keine radialen Brüche, was indiziert, dass ein Projektil den Schädel mit großer Geschwindigkeit durchschlug. Der Auerochse überlebte jedoch den Schuss, wie eine erneutes Knochenwachstum an den Rändern des Loches belegt, und starb später an anderen Ursachen." [3]

Diese Fallbeispiele lassen bei eingehender Überlegung - und sofern die vorliegenden Angaben korrekt sind - nur zwei alternative Schlußfolgerungen zu: Entweder die beiden Schädel sind weitaus jünger als die Expertisen der Wissenschaftler besagen - oder aber es gab schon vor Jahrhunderttausenden intelligente Lebewesen mit auf diesem Planeten, die 'moderne' Schusswaffen gegen Vormenschen und Tiere einsetzten.


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: Rene Noorbergen, Secrets of Lost Races, nach: Artur C. Clarke´s Mysterious World, Simon Welfare & John Fairlay, Wm. Collins & Sons, London 1980, aus: David Hatcher Childress, Technology of the Gods, Adventures Unlimited Press, 2000, Seite 83
  2. Quelle: The cyberhome of Keith Fitzpatrick-Matthews, Cult and Fringe Archaeology, ‘Neanderthal’ shot with a modern bullet
  3. Quelle: Rene Noorbergen, Secrets of Lost Races, nach: Artur C. Clarke´s Mysterious World, Simon Welfare & John Fairlay, Wm. Collins & Sons, London 1980, aus: David Hatcher Childress, Technology of the Gods, Adventures Unlimited Press, 2000, Seite 84

Bild-Quelle:

1) http://www.kmatthews.org.uk/cult_archaeology/out_of_place_artefacts_7.html