Die Schnalle des Chou Chu (250-313 n. Chr.)

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(bb) Bei der archäologischen Öffnung des Grabhügels Chou Chus, eines chinesischen Feldherrn (vermutl. Chin-Periode), stießen die Wissenschaftler im Jahr 1956 unter anderem auch auf eine mehrteilige Gürtelschnalle aus Silber. (Abb. 1) Dies alleine wäre aus krypto-archäologischem oder alternativ-historischem Blickwinkel kaum bemerkenswert, hätten sich nicht herausgestellt, das eines der Schnallen-Glieder aus Aluminium bestand. Produkte aus Aluminium jedoch dürften im dritten und vierten nachchristlichen Jahrhundert nach Meinung der Schulwissenschaft weder in China, noch an einem andere Ort auf diesem Planeten existiert haben.

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Abb. 1 Die Einzelteile der mysteriösen Gürtelschnalle des Chou Chu

In der Neuzeit gelang es 1827 erstmalig dem Chemiker Friedrich Wöhler, auf chemischem Weg aus Aluminiumchlorid kleine Mengen reinen Aluminiums herzustellen. Schon zwei Jahre zuvor soll der dänische Physiker Hans Christian Ørstedt der Königlich Dänischen Akademie berichtet haben, dass ihm die Gewinnung metallischen Aluminiums von geringer Reinheit aus Aluminiumoxid gelungen sei. [1] Heute wird dieses Metall industriell in großen Mengen hergestellt. Die Produktion erfolgt auf elektrolytischem Weg aus Aluminiumoxid, wobei zunächst der Rohstoff Bauxit einem komplizierten Aufbereitungsverfahren unterzogen wird:

"Das dabei gewonnene reine Aluminiumoxid wird anschließend in großen Schmelzwannen mit Hilfe einer Gleichspannung von rund sechs Volt bei einer Stromstärke von 25000 bis 40000 Ampere in Aluminium und Sauerstoff zerlegt. Wer elektrische Ströme dieser Stärke erzeugen will, muß über eine hochentwickelte Elektrotechnik verfügen. Große Generatoren und Gleichrichteranlagen sind eine unabdingbare Voraussetzung dafür. Eine genaue chemische Analyse des Gürtelglieds ergab zudem, daß es nicht aus reinem Aluminium bestand, sondern aus einer hochwertigen Aluminiumlegierung mit fünfundachtzig Prozent Aluminium, zehn Prozent Kupfer und fünf Prozent Mangan angefertigt war." [2]

Weder Metallurgen und Schmiede der Chin-Dynastie, noch einer anderen bekannten Zivilisation ihrer Zeit wären also - nach derzeitigem Wissensstand - in der Lage gewesen, das Material dieses Schnallenteils herzustellen. Der deutsche Alternativ-Historiker und Atlantisforscher Klaus Aschenbrenner bemerkt weiter dazu: "Zahlreiche Metalle wie Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Blei und Eisen waren bereits im Altertum verschiedenen Kulturen bekannt. Diese Metalle zeichnen sich durch ein hohes spezifisches Gewicht aus.

Gold, Silber und Kupfer treten sogar in der Natur in reiner Form auf. Die Erze jener Metalle verraten sich durch ihr hohes Gewicht. Dadurch sind sie leicht von anderem Gestein zu unterscheiden. Durch diese Eigenschaften vielen sie den Menschen schon früh auf. Aluminium hat dagegen als sogenanntes Leichtmetall ein sehr niedriges spezifisches Gewicht. Seine Erze unterscheiden sich gewichtsmäßig nicht von durchschnittlichen Gesteinen. Außerdem sehen sie völlig unscheinbar aus. Nur eine Kultur mit hervorragenden mineralogischen und chemischen Kenntnissen vermag daher Aluminiumerze oder gar das Metall selbst zu entdecken." [3]


Anmerkungen und Quellen

  1. Quelle: David Hatcher Childress, Technology of the Gods, Kempton, USA, 2000, Seite 82
  2. Quelle: Klaus Aschenbrenner, Das neue Bild von Atlantis, König 2001, Seite 98,99
  3. Quelle: ebd., Seite 98


Bild-Quelle

(1) http://www.efodon.de/html/archiv/sonstiges/krassa/china.htm