José Viera y Clavijo

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Historisches Kurzportrait

Abb. 1 José Viera y Clavijo (1731-1813)

(red) José Viera y Clavijo (Abb. 1) (* 1731 in Realejo Alto auf Teneriffa; † 21. Februar 1813 in Las Palmas de Gran Canaria) war ein spanischer römisch-katholischer Kleriker und Universalgelehrter, der zudem als ein bedeutender Dichter der spanischen Aufklärung gilt. Im Bereich der Forschung erwarb er sich vor allem durch seine Arbeiten auf den Gebieten Allgemeine Geschichte, Naturgeschichte und Botanik der Kanarischen Inseln Meriten. [1]

Im Jahr 1772 veröffentlichte Viera y Clavijo den ersten von insgesamt vier Bänden seiner Noticias de la historia general de las islas de Canaria (Abb. 2) („Nachrichten über die allgemeine Geschichte der Kanarischen Inseln“) [2], an der er bereits seit 1763 gearbeitet hatte. [3] In diesem wohl bekanntesten seiner Werke "legte er", so Thorwald C. Franke, "auf etwa 15 Seiten gegen vier namentlich bekannte Atlantisskeptiker dar, warum Atlantis keine Erfindung ist, und dass die Kanaren ein Überrest Von Atlantis sind." [4] [5] Bei Tony O’Connell heißt es darüber hinaus, José Viera y Clavijo habe nicht nur das Kanaren-Archipel, sondern in Verbindung damit auch "die Azoren und Madeira [für] Relikte von Atlantis [gehalten], mehr als ein Jahrhundert bevor Ignatius Donnelly ähnliche Ideen vertrat." [6] Zudem besprach Viera y Clavijo in seinen Noticias auch die Frage nach den legendären Sankt-Brendan-Inseln. [7]





Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

Abb. 2 Die Titelseite des ersten Bandes von José Viera y Clavijos 'Noticias' aus dem Jahr 1772

Bild-Quellen:

1) Tony O’Connell, op. cit. (2016)
2) Bibliotecaulpgc (Urheber) bei Wikimedia Commons, unter: File:Noticias de la historia general de las Islas de Canaria (1772-1773).jp (Lizenz: Creative-Commons, "Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert")