Mário Saa

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Forscher- und Autorenportrait

von Stelios Grant Pavlou

Abb. 1 Der Schriftsteller Mário Saa (1893-1971)

Mario Paes da Cunha e Sá (Abb. 1) (* am 18. Juni 1893 in Caldas da Rainha; † 23. Januar 1971 in Ervedal) war ein portuguiesisccher Schriftsteller mir dem Pseudonym Mário Saa. Seine Interessen-Gebiete schlossen Philosophe, Genealogie, altertümliche Geographie, Dichtkunst, Archäologie, Astrologie und Graphologie ein.

Saa studierte Mathematik an der Universität Lissabon, und 1930 schrieb er sich an der medizinischen Hochschule ein, führte seine Studien aber nicht vollständig durch. Er teilte seine Zeit zwischen der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung des Grundbesitzes seiner Familie und seiner Forschung sowie dem Schreiben auf.

Sein wichtigstes Buch war das sechsbändige Werk As grandes vias da Lusitania, ein Produkt von mehr als 20 Jahren Forschung und archäologischen Untersuchungen, welches noch immer eine Referenz-Arbeit ist. Allerdings ist er wohl vor allem in Erinnerung geblieben wegen seiner antisemitischen Tiraden in seinem Buch A Invasão Dos Judeus (Invasion der Juden) aus dem Jahr 1925, welches ein wichtiges Werk in der portugiesischen nationalistischen Bewegung wurde.

Im Jahr 1936 schrieb Saa Erridânia: geografia antiquíssima, in welchem er vorschlug, dass Atlantis sich einst zwischen Italien und Tunesien befand und Sizilien und Malta einschloss, was das Mittelmeer faktisch in zwei Hälften teilte. Die westliche Hälfte bezeichnete er als Atlantische See.


Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von Stelios Grant Pavlou wurde seiner Webseite Atlantipedia.com entnommen, wo er mit der Original-Überschrift Mário Saa" (Lizenz: CC0 1.0 Universal) erstveröffentlicht wurde. Übersetzung ins Deutsche und redaktionelle Bearbeitung durch Atlantisforschung.de im Dezember 2016.


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