Alewyn J. Raubenheimer

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Abb. 1 Der Privatforscher und Sachbuch-Autor Alewyn J. Raubenheimer

(red) Der Privatforscher und Autor Alewyn J. Raubenheimer (Abb. 1), ein pensionierter südafrikanischer Ingenieur und Mitglied der South African Archaeological Society [1], gehört neben seinem Landsmann Adriaan Snyman [2] und Robert Scrutton [3] zu den exponiertesten Verfechtern der Authentizität des umstrittenen Oera Linda Buches.

Im Jahr 2010 veröffentlichte Raubenheimer sein Buch "Survivors of the Great Tsunami", in dem er ein katastrophistisches Impakt- und Polverschiebungs-Szenario während der späten Bronzezeit postuliert: "Der Burckle Asteroid, einer von vielen, schlug 1500 Kilometer südöstlich von Madagaskar mit der Gewalt von mehreren Millionen Nuklear-Sprengköpfen in den Indischen Ozean ein.

Der Planet Erde erzitterte und seine Achse verschob sich. Tektonische Platten bebten und schaukelten heftig auf dem eingebauten 'Stoßdämpfer' des Planeten - dem darunter liegende Magma. Rund um den Globus brachen Vulkane aus. Durch den Impakt und tausende von Erdbeben verursachte Tsunamis rasten in einem Taumel der Vernichtung um die Welt, während sich die Rotations-Achse der Erde neu ausrichtete. Trillionen Tonnen von Meereswasser und hocherhitztem Dampf wurden in die Sreatosphäre geschleudert. Die durch den Einschlag verursachte Wasserwand türmte sich hunderte von Metern über dem Ozean auf, während sie auf das Land zuraste." [4]

Abb. 2 Eine schematische Darstellung des von Alewyn J. Raubenheimer vertretenen kataklysmischen Szenarios

Die durch diesen kataklysmischen Auslöser bewirkten globalen Flutkatastrophen haben laut Raubenheimer ihren kulturellen 'Niederschlag' u.a. in der alttestamentarischen Überlieferung von der noachischen Sintflut gefunden, aber auch in dem Bericht aus dem Oera Linda Buch, in dem diese Mega-Katastrophe auf das Jahr 2193 v.d.Z. datiert wird.

Zum Inhalt des Buches von Alewyn J. Raubenheimer, das inzwischen unter dem Titel "Chronicles from Pre-Celtic Europe" (Abb. 4) neu aufgelegt wurde, heißt es in einem Verlagstext: Es liefert "...die sachgerechte Beschreibung einer vergessenen westeuropäischen Zivilisation des frühen Altertums. Dieses mehr als 4000 Jahre alte Reich ist den Historikern unbekannt, oder wurde von ihnen bis heute verleugnet. Ein altes Manuskript wurde 1876 in den Niederlanden entdeckt und von Sprachwissenschaftlern und Historikern als Fälschung bezeichnet." Andere Forscher, insbesondere Raubenheimer, halten dagegen: "Duch den Vergleich dieses Manuskripts mit [Texten] zahlreicher Autoren des Altertums, aber auch im Abgleich mit modernen Wissenschaften, wie der Archäologie, Paläoklimatologie, Genetik, Linguistik und Ozeanographie, wurde das Manuskript in allen Bereichen für echt befunden. Europas Rosetta-Stein war entdeckt worden.

Abb. 2 Das Frontcover der 2. Auflage von Alewyn J. Raubenheimers Buch, das auch mit dem alternativen Titel 'Chronicles from Pre- Celtic Europe' erscheint

Der Leser wird auf eine Reise mitgenommen, um die Lebenserinnerungen von Männern und Frauen aus Westeuropa zu untersuchen, welche unter der größten Katastrophe in der Geschichte des Menschen litten; der Katastrophe, die Millionen tötete und als Sintflut bekannt wurde. Das Manuskript spiegelt die Erlebnisse dieser Leute wider, während sie andere Überlebende aus dem Desaster in die Eisenzeit führten.

Die Pioniere von Europas westlicher Meeresküste begründeten die alten Zivilisationen von Griechenland bis Persien. Sie führten aufgekohlten Stahl, Kriegsführung mit Streitwagen, Kavallerie-Kommandos, Astronomie und Mathematik in der Welt ein. Sie brachten der Menschheit das griechische Alphabet, die indo-arabischen Ziffern, Demokratie, freie Wirtschaft und Monotheismus. Vor viertausend Jahren bemühten sie sich um Rüstungskontrolle und Naturschutz.

Der Autor stellt Landkarten und Satellitenbilder zu dieser vergessenen Zivilisation zur Verfügung, deren Ausdehnung größer war als jene der Europäischen Union. Dem Leser werden zudem mit altertümlichen Karten und unabweisbaren fotographischen Aufnahmen Evidenzen für ein bewohntes Land (Atland; d. Red.) von der Größe Britanniens präsentiert, welches heute mehr als 1000 Meter tief in den kalten Wassern des Nordatlantik liegt. Die gut fundierten Enthüllungen in 'Survivors of the Great Tsunami' legen nahe, dass die hierzu akzeptierte europäische, asiatische und Weltgeschichte in der Vergangenheit gravierend manipuliert wurde. Zu lange schon haben Historiker und andere die Schlüsselrolle abgestritten, die Westeuropa im Altertum gespielt hat. Sein Vermächtnis ist unschätzbar." [5]

Angesichts dieser - in so manchen Punkten sicherlich diskussionsbedürftigen - Sichtweise zur Prähistorie mag Raubenheimers kategorische Feststellung erstaunen, dass in seinem Buch "kein Versuch unternommen wird, Atland mit Atlantis gleichzusetzen, auch wenn es einen Zusammenhang geben mag." [6] Es wird interessant sein, von ihm mehr über die Gründe für diese Zurückhaltung zu erfahren.


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

Abb. 4 Das Frontcover von Chronicles from Pre-Celtic Europe aus dem Jahr 2014
  1. Quelle: Tony O’Connell, "Raubenheimer, Alewyn J.", 09. November 2011 bei Atlantipedia.ie (abgerufen: 06. Oktober 2014)
  2. Siehe: Adriaan Snyman et al., "Die Oera Linda boek: die verstommende verhaal van Atlantis waar Afrikaans 4 000 jaar gelede sy ontstaan gehad het, Vaandel-Uitgewers, 01.01.1998
  3. Siehe: Robert Scrutton, "The Other Atlantis", Neville Spearman sowie Sphere, 1977; sowie: Ders., "Secrets of Lost Atland", Neville Spearman, 1978
  4. Quelle: Alewyn J. Raubenheimer, "Survivors of the Great Tsunami (Homepage; abgerufen: 05. Oktober 2014)
  5. Quelle: Amazon.de, unter: Survivors of the Great Tsunami (Englisch) Taschenbuch – 26. April 2010 (abgerufen: 06. Oktober 2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  6. Quelle: Alewyn J. Raubenheimer, "Survivors of the Great Tsunami", Createspace Independent Pub., 2010, S. 49; zit. nach: Tony O’Connell, "Oera Linda Book (l)", 30. Mai 2010, bei Atlantipedia.ie (abgerufen: 04. Oktober 2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)

Bild-Quellen:

1) Alewyn J. Raubenheimer, "Survivors of the Great Tsunami" (Homepage, unter "About the Author"; Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)
2) Alewyn J. Raubenheimer, "Survivors of the Great Tsunami" (Homepage, unter "Prologue")
3) Amazon.de, unter: Survivors of the Great Tsunami (Englisch) Taschenbuch – 26. April 2010
4) Tower Books, unter: Chronicles from pre-Celtic Europe: (Survivors of the Great Tsunami) (Paperback)