Antonino Zichichi

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Forscher- und Autorenportrait

Auf einen Blick

Abb. 1 Prof. Antonino Zichichi

(red) Antonino Zichichi (Abb. 1) (* 15. Oktober 1929 in Trapani, Sizilien) ist ein italienischer Physiker, der auf dem Gebiet der Kernphysik gearbeitet hat. Er war Präsident der World Federation of Scientists sowie Professor an der Universität Bologna, und er ist mit der konservativen amerikanischen Denkfabrik Heartland Institute verbunden. [1] Zudem ist er bekannt als Gründer des Wissenschaftszentrums „Centro di Cultura Scientifica Ettore Majorana“ in Erice auf Sizilien (1963). Zudem gilt er als Kritiker der heute gängigen Thesen zur Natur des Klimawandels. [2] In der ersten Hälfte der 1990er Jahre befasste Prof. Zichichi sich auch mit dem Atlantis-Problem.

Biographische Notizen

Über das Lebenswerk des Wissenschaftlers heißt es kurz gefasst in der englischsprachigen Wikipedia: "Zichichi [...] hat an mehreren Entdeckungen auf dem Gebiet der subnuklearen Physik mitgearbeitet und in zahlreichen Forschungslabors wie Fermilab in Chicago und CERN in Genf gearbeitet. 1963 gründete er das Centro Ettore Majorana in Erice, das sich der wissenschaftlichen Kultur widmet. Er war von 1977 bis 1982 Präsident des Istituto Nazionale di Fisica Nucleare und unterstützte 1980 nachdrücklich die Gründung der Laboratori Nazionali del Gran Sasso. [Er] ist emeritierter Professor für Physik an der Universität Bologna. [Zudem] ist [er] Präsident der World Federation of Scientists, einer Organisation, die sich mit der Bekämpfung planetarischer Notfälle befasst. [3] Er ist ein beim ISI viel zitierter Forscher." [4]

Antonino Zichichi und Atlantis

Tony O’Connell bemerkt dazu in seiner Atlantipedia einführend, als "rationaler Wissenschaftler" lehne Prof. Zichichi "jede Form von Aberglauben, insbesondere die Astrologie und die Numerologie, entschieden ab" und sei "sicherlich nicht auf phantastische Eskapaden [orig.: "flights of fancy"]; d.Ü.] eingestellt." [5] Dem Atlantis-Problem und seiner Lösung billigt der Physiker jedenfalls eine wissenschaftliche Natur zu. Bei O’Connell erfahren wir zudem nämlich: "Laut Roberto Pinottis Liste [6] platzierte Zichichi 1993 Atlantis im Atlantik. In einem Interview [7] ging er auf die Möglichkeit ein, dass dessen Untergang durch den Einschlag eines Kometen oder Asteroiden verursacht worden sein könnte. Zichichi hatte [zudem] geplant, Federico Fellini kurz vor dem frühen Tod des berühmten Regisseurs bei einem Film über Atlantis zu unterstützen!" [8]



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Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: Wikipedia - The Free Encyclopedia, unter: "Antonino Zichichi" (abgerufen: 04. November 2019)
  2. Quelle: Wikipedia, die freie Enzyklopädie, unter: "Antonino Zichichi" (abgerufen: 04. November 2019)
  3. Quelle: World Federation of Scientists (Homepage; abgerufen: 04. November 2019)
  4. Quelle: Wikipedia - The Free Encyclopedia, unter: "Antonino Zichichi" (abgerufen: 04. November 2019)
  5. Quelle: Tony O’Connell, "Zichichi, Professor Antonino (L)", 13. Juni 2010, bei Atlantipedia.ie (abgerufen: 04. November 2019; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  6. Red. Anmerkung: Gemeint ist hier ein Katalog von Atlantisforschern und den von ihnen verfochenen Lokalisierungs-Hypothesen, die von Roberto Pinotti in seinem Buch "Atlantide: il mistero dei continenti perduti" (Mailand, 2001) vorgestellt wurde.Diese Auflistung, welche z.T. auf den von Lyon Sprague de Camp in "Lost Continents..." publizierten Recherche-Ergebnissen beruht, fand sich über einige Jahre hinweg als Anhang ("CATALOGO ATLANTOLOGI") zu einem Internet-Artikel von Roberto Pinotti mit der Überschrift "ATLANTIDE: REALTÀ, FANTASIA E PROIEZIONE DI UN MITO" bei edicolaweb.net (inzwischen leider offline).
  7. Siehe: Icarius, "Atlantide, Il continente perduto"; unter: Post vom 25. 11. 2008, bei GoNagai.Net (abgerufen: 04. November)
  8. Quelle: Tony O’Connell, op. cit. (2010)

Bild-Quelle: