Atlantis - die erste Hochkultur der Menschheit

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von unserem Gastautor Klaus Aschenbrenner

Abb. 1 Eine kilometerhohe Flutwelle infolge eines massiven Planetoiden-Impakts vernichtete am Ende der jüngsten Eiszeit in sämtlichen Küstenregionen bis weit ins Binnenland hinein den größten Teil der damaligen Menschheit.

Atlantis, lange Zeit von vielen als Legende belächelt, erscheint heute mehr denn je als greifbare Realität. Selbst der von ägyptischen Priestern über Solon und Platon überlieferte Untergangszeitpunkt erweist sich dank zahlreicher naturwissenschaftlicher Befunde als zutreffend. Alles spricht dafür, daß vor elfeinhalb Jahrtausenden der Einschlag eines Kometen oder Planetoiden in den Atlantik eine Katastrophe auslöste. Dabei versank die auf dem Atlantischen Rücken gelegene Großinsel Atlantis in den Fluten. Eine kilometerhohe Flutwelle vernichtete in sämtlichen Küstenregionen bis weit ins Binnenland hinein den größten Teil der damaligen Menschheit. (Abb. 1)

Die Spuren dieses gigantischen Tsunami lassen sich heute noch in Gizeh zu Füßen der großen Pyramiden entdecken. Dort fand man eine mehrere Meter hohe Schlammschicht, die Meeresmuscheln mit einem Alter von 11 600 Jahren enthält. Die nach einem derartigen Großimpakt zu erwartenden Klimaänderungen sind deutlich erkennbar: ein plötzlicher starker Temperaturanstieg um 9500 v. Chr. Die Folgen des wochenlangen sauren Regens nach dem [Impakte und Atlantisforschung[Impakt]] sind ebenfalls nicht zu übersehen. So führte die in den extremen Niederschlägen enthaltene Säure zu den auffälligen Erosionserscheinungen an Sphinx, Taltempel und Sphinxtempel. Weitere Belege für den Untergang von Atlantis enthält mein Buch "Das neue Bild von Atlantis". (Abb. 2)

Abb. 2 Das Front-Cover von Klaus Aschenbrenners Buch Das neue Bild von Atlantis aus dem Jahr 2001

Auch für die technische Leistungsfähigkeit der weltweit agierenden Atlantisbewohner lassen sich erstaunliche Beispiele finden. Sämtliche bekannten Hochkulturen wie Ägypter, Griechen und Römer errichteten ihre Bauwerke aus Steinquadern von maximal einigen Tonnen Gewicht. Die Megalithkultur verwendete zwar noch schwerere Gesteinsblöcke, jedoch waren diese im wesentlichen unbearbeitet. Der Sphinxtempel und der Taltempel in Gizeh dagegen besteht aus neun Meter langen und drei Meter hohen Kalksteinquadern von rund 200 Tonnen Gewicht. Sie wurden in drei Lagen bis zu einer Höhe von zwölf Metern aufeinandergetürmt. Von wem? Die Ägypter waren jedenfalls vor 4500 Jahren zu diesem technischen Gigantismus nicht befähigt. Ganz abgesehen davon, daß Prof. Robert Schoch auf Grund der von ihm nachgewiesenen Wassererosionen für ein Alter der Bauwerke von mindestens 7 000 Jahren plädiert. John Anthony West vermutet sogar ein Alter von 10 000 bis 15 000 Jahren. Schließlich weisen die astronomischen Untersuchungen von Robert Bauval auf ein Alter von 12 500 Jahren hin.

Bliebe noch die Frage: Gab es bereits in der Eiszeit erste Seefahrer? Nun, auch hier bahnt sich ein Erkenntniswandel an. So wird beispielsweise die Erstbesiedlung des amerikanischen Doppelkontinents auf dem Wege über die Behringstraße von verschiedenen Wissenschaftlern angezweifelt. [1] Nachdem 30 000 bis 50 000 Jahre alte Siedlungsspuren in Südamerika nicht mehr wegzudiskutieren sind, dürften die ersten Siedler auf dem Seeweg von Australien oder direkt von Afrika angelangt sein.

Leider ist eine Altersdatierung von Kalkstein und damit der Bauwerke in Gizeh vorläufig nicht möglich. Anders sieht es dagegen aus, wenn Granit als Baumaterial verwendet wurde, wie bei dem Osireion in Abydos. Hier vermag das von Prof. Günther Wagner am Max-Planck-Institut in Heidelberg entwickelte Lumineszenz-Verfahren weiter zu helfen: Werden feldspathaltige Gesteinsproben, die längere Zeit im Dunkeln lagen, mit Infrarot-Licht bestrahlt, so reagieren diese mit einem kalten Leuchten, das heißt mit einer Lumineszenzstrahlung. Je länger die Feldspatkristalle der Dunkelheit ausgesetzt waren, desto stärker ist ihre Lumineszenz. Der mit dieser Methode erfassbare Zeitraum reicht von einigen Hundert bis zu rund 100 000 Jahren.

Zahlreiche Forscher sind der Auffassung, daß das Osireion zur gleichen Zeit wie der Sphinxtempel in Gizeh entstand. Prof. E. Naville hielt diese Anlage sogar für den ältesten Steinbau ganz Ägyptens. Seine fast vier Meter hohen Granitblöcke enthalten reichlich Feldspat. Mit Kernbohrungen an ihrer Grenzschicht zwischen Blockunterseite und Untergrund ließe sich Gesteinsmaterial entnehmen, das seit der Errichtung des Osireions keinem einzigen Lichtstrahl ausgesetzt war. Anschließend wäre es für die Forscher im Heidelberger Max-Planck-Institut kein Problem, an Hand der Bohrproben das Alter des Osireions zu ermitteln. Ihr Untersuchungsergebnis könnte einen ganz wesentlichen Beweis für das Vorhandensein einer extrem frühen Hochkultur liefern.


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Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von Klaus Aschenbrenner © 2005 erscheint als Erstveröffentlichung bei Atlantisforschung.de

Fußnote:

Bild-Quellen:

1) Links: http://www.carleton.ca/~tpatters/teaching/climatechange/catastrophe/catastrophe39.html (nicht mehr online)
1) Rechts: http://www.carleton.ca/~tpatters/teaching/climatechange/catastrophe/catastrophe43.html (nicht mehr online)
2) Bild-Archiv Atlantsforschung.de