Brasilien - Wiege der amerikanischen Zivilisationen? - Teil II

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Die "unanständig" alten Hochkulturen Brasiliens

Abb. 1 Ein Dschungeldorf heutiger "Xinguanos" in Amazonien. Sind diese "Primitiven" Abkömmlinge einer altamerikanischen Hochkultur?

(bb) Die paläolithischen Astronomen der Serra Negra führen uns geradewegs zu der Frage nach dem kulturellen und zivilisatorischen Niveau der eiszeitlichen Bewohner Brasiliens. So muss uns zunächst die recht "jungsteinzeitlich" anmutende Marotte der Menschen aus der "Grotte des Kosmos" ins Auge fallen, die Winter-Sonnenwende zu bestimmen (was nahelegt, dass ihnen die Sommer-Sonnenwende ebenfalls bekannt war). Wenn wir der Logik der "Fachleute" folgen, dann ist dies doch ein deutlicher Hinweis auf landwirtschaftliche Aktivitäten, denn "Jäger und Sammler" benötigen solches Wissen nicht zu ihrer Lebensführung.

Landwirtschaft und Astronomie - vor 10 000 Jahren und mehr - wollen jedenfalls nicht Recht in das primitive Bild der späten "Altsteinzeit" passen, das sich die Fachwelt zurechtgelegt hat, und von dem sie scheinbar auch nicht durch noch so viele harte Evidenzen abzubringen ist, die ganz andere Rückschlüsse nötig machen. Als alternativer Prähistoriker kann man häufig nur ungläubig den Kopf schütteln, wenn "professionelle" Kollegen einmal mehr den "irrationalen", in einer "magischen Weltsicht" befangenen Steinzeitmenschen beschwören, der zu keiner größeren inellektuellen Leistung fähig gewesen sein soll.

Um uns vom Gegenteil zu überzeugen, verlassen wir nun den Nordwesten Brasiliens und wenden uns den fast undurchdringlichen Regenwäldern Amazoniens in Zentral-Brasilien zu, wo wir auf weitere Spuren spät-paläolithischer und neolithischer Zivilisationen stoßen, die ihrer Zeit weit voraus gewesen sein müssen - wenn wir die morsche Messlatte der Mainstream-Anthropologie anlegen.

Zu den undurchdringlichsten und noch heute von der modernen Zivilisation abgeschnittenen Gebieten Amazoniens gehört die Urwald-Region im Gebiet des Xingu-Flusses. Nach den mündlichen Überlieferungen dort einheimischer Indianer-Völker waren die ersten Europäer, die sich um 1750 dorthin wagten, Sklavenjäger. Damals lebten in der Region noch zehntausende von Eingeborenen, aber nach der Versklavung eines Großteils der Bevölkerung und in Folge von epidemischen Krankheiten, die von den weißen Eindringlingen dort eingeschleppt wurden, sank ihre Zahl stetig und unaufhaltsam.

Heute gibt es in dem zig-tausende von Quadratkilometern großen Gebiet nach aktuellen Schätzungen nur noch einige hundert Indios, aber genau kann dies niemand sagen, da viele - wer sollte ihnen das verübeln? - den Kontakt mit Weißen konsequent meiden. Jedenfalls haben Historiker nur wenige gesicherte Daten über die Ereignisse, die sich in Zentral-Amazonien seit dem Eintreffen der ersten Weißen abgespielt haben. Wie es VOR dem 16. Jahrhundert dort aussah, welche Völker damals dort lebten und wie ihre Kulturen aussahen, darüber war der Wissenschaft bis vor wenigen Jahren rein gar nichts bekannt. Allgemein war man jedoch unter Wissenschaftlern der Auffassung, das es sich bei den "Xinguanos" seit jeher um kleine und "primitive" Stammeskulturen gehandelt habe.

Abb. 2 Die Überreste einer der befestigten Straßen, die in den Urwäldern Amazoniens die Städte, Siedlungen und Heiligtümer einer verschollenen Zivilisation miteinander verbanden.

Außerhalb der Universitäten und Institute war dies allerdings schon immer anders gewesen. Dort "irrlichterten die Schatzstädte der brasilianischen Eingeborenen schon seit den Tagen durch die spekulative Altertumskunde, da die 'Conquistadores' das riesige Land der Länge und Breite nach auf der vergeblichen Suche nach dem Eldorado durchzogen." [1] Die Gier nach Gold war neben dem Sklavenhandel (und später der Kautschuk-Gewinnung) eine wesentliche Triebfeder, die in postkolumbischen Zeiten immer wieder Weiße in diese "gottverlassene" Gegend getrieben hatte. Reichtümer hatten freilich nur die wenigsten erlangt, die in die malariaverseuchten, feucht-heißen Dschungel Amazoniens vorgedrungen waren.

In aller Regel konnten sich diejenigen glücklich schätzen, die Raubtieren, Moskitos und den mit Kurare [2] getränkten Giftpfeilen der Indios entkamen und ihren Weg zurück in die Zivilisation fanden. Trotzdem - oder gerade deshalb - rankten sich zahlreiche Sagen und Legenden um die mysteriösen Metropolen einer verlorenen Zivilisation, die vor Jahrtausenden das heutige Zentral-Brasilien beherrscht haben soll. Einer der Forscher, die sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufmachten, um nach Spuren dieser Zivilisation zu suchen, war der Brite Colonel Percy Harrison Fawcett (siehe dazu: Colonel P.H. Fawcett, "Manoa" und Atlanter in Brasilien).

Fawcett (1867-1925?), ein ehemaliger Artillerie-Offizier und Landvermesser, war in Rio de Janeiro auf eine alte Chronik aus dem Jahr 1753 gestoßen, in der von einer "verborgenen und großartigen altertümlichen Stadt ohne Bewohner" die Rede war, die damals im Amazonasgebiet in einer Gegend namens Serra do Roncador, am Rio Xingu im Nordosten Brasiliens, entdeckt worden sein soll. Diese Ruinen-Stadt namens "Manoa" oder "Z" und eine weitere Metropole namens "Sieben Städte", die er beide mit der legendären Zivilisation von Atlantis in Verbindung brachte, wollte der Brite unbedingt wiederentdecken, koste es, was es wolle.

Mit seinem ältesten Sohn Jack und dem Presse-Fotographen Raleigh Rimmel brach der Colonel zu diesem Zweck im Frühjahr 1925 zu einer Expedition ins Gebiet des Xingu auf. Vor seiner Abreise schrieb er: "Ich erwarte Ruinen von monolithischem Charakter, älter selbst als die ältesten ägyptischen Entdeckungen. Den Inschriften nach, die in vielen Teilen Brasiliens gefunden wurden, verwendeten die Einwohner eine alphabetische Schrift, die in Verbindung mit vielen europäischen und asiatischen Schriften steht. Auch gibt es Gerüchte von einer seltsamen Lichtquelle in den Gebäuden, einem Phänomen, das den Indianern Entsetzen einflößte, die behaupteten, es gesehen zu haben..." [3]

Abb. 3 Skizze einer der alten, vom Urwald überwucherten, Siedlungen in der Xingu-Region Amazoniens, die erst vor wenigen Jahren von Wissenschaftlern entdeckt wurden.
(Grafik: Michael Heckenberger & Jim Railey)

Der Rest ist Geschichte. Auf dem Weg durch unbekanntes Gebiet verschwand Fawcetts letzte Expedition spurlos in der Grünen Hölle - und bis heute ist es nicht gelungen, ihr Schicksal völlig aufzuklären. Zumindest schaffte es Fawcetts jüngerer Sohn Brian in den 1950er Jahren, auf der Suche nach Spuren der Expedition, bis zu den vermeintlichen Urzeit-Metropolen "Manoa" und "Sieben Städte" vorzustoßen, wo er zu einer enttäuschenden Erkenntnis gelangte: "Ja, es war alles hier, genau wie beschrieben - von den strategisch platzierten Forts am Fluss bis zu den kammförmigen Gipfeln der Klippen war alles hier - aber unser Aussichtspunkt zeigte uns deutlich genug, dass der Mensch keinen Anteil an seiner Entstehung hatte ... Dreißig Jahre sind eine lange Zeit. Wären nicht seit dem Verschwinden meines Vaters so viele Jahre vergangen, wäre es mir womöglich noch bitterer zumute gewesen als es mir ob der Sinnlosigkeit seines und der anderen Schicksale war - drei Leben, verloren oder ruiniert auf der Suche nach einem Gegenstand, der tatsächlich niemals existiert hat..." [4]

War Fawcett, der sich u.a. auch auf esoterische "Informationsquellen" verlassen hatte, tatsächlich das Opfer von Märchen und Hirngespinsten geworden? Lange Zeit hat es ganz danach ausgesehen, und niemand - auch nicht in Kreisen empirischer Atlantisforscher und Alternativ-Historiker - hätte bis vor etwa zwei Jahren auch nur einen Pfifferling darauf gewettet, dass der spleenige Colonel grundsätzlich garnicht so Unrecht gehabt und lediglich AM FALSCHEN ORT gesucht haben könnte.

Spätestens am 18. September 2003 änderte sich die Bewertungs-Grundlage des Fawcett´schen Theorems einer amazonischen Uralt-Zivilisation jedenfalls grundlegend! [5] An diesem Tag hielt der Archäologe Michael Heckenberger von der University of Florida in Washington D.C. eine Pressekonferenz ab, auf der er die Ergebnisse seiner mehrjährigen Forschungsarbeit in der Xingu-Region präsentierte - und die hatten es in sich! Bei ihren Expeditionen waren die Wissenschaftler auf zahlreiche und unumstößliche Evidenzen gestoßen, die dazu beitragen dürften, Fawcetts vergebliche Suche in einem neuen Licht erscheinen zu lassen.

Der Alternativ-Historiker und Autor Doug Yurchey bemerkte dazu: "Neuentdeckte Spuren alter Straßen, Brücken und Plazas in Brasilens tropischem Regenwald könnte dazu beitragen, die einst populäre Vorstellung zu zerstreuen, Amazonien sei vor der Ankunft der Europäer >unberührt< von Menschen gewesen. Im südlichen Brasilien haben Archäologen die Überreste eines Netzwerks urbaner Gemeinden entdeckt, die augenscheinlich eine Bevölkerung von vielen tausend Menschen beheimatete. In einem Report zu ihren Funden im Journal Science, herausgegeben von der AAAS [...], sagten die Forscher, dass die Menschen, die dort siedelten, ihre örtliche Landschaft dramatisch veränderten." [6]

Abb. 4 Auf dieser Satellitenaufnahme wurden einige der neu entdeckten Strukturen in der Xingu-Region zur besseren Erkennbarkeit von den Wissenschaftlern nachgezeichnet.

Heckenberger und seine Kollegen waren einer Gegend fündig geworden, die man lange Zeit als viel zu menschenfeindlich für Städte-Gründungen betrachtet hatte, und kamen zu dem überraschenden Schluss, dass: "kein Teil dieses Landes [ursprünglich] wild und unberührt war. Die Abschnitte mit Hoch-Vegetation ähnelten eher 'großen Parks' als undurchdringlichen Wäldern." Gleichzeitig war die Qualität des Bodens viel "zu armselig, um irgendeine Art landwirtschaftlicher Gemeinschaft zuzulassen." Trotzdem wurde anhand des Umfangs der entdeckten Strukturen unzweifelhaft deutlich, dass einst zig-tausende Amazonier in diesen komplexen Siedlungen gelebt haben müssen. Wie und wovon sollten sich diese Menschenmassen ernährt haben?

Eine mögliche Lösung des Problems bot William R. Corliss - in anderem Zusammenhang - 1998 an. In seinem Magazin SCIENCE FRONTIERS zitierte er dazu aus einem Zeitungsbericht: "Die üppigen Dschungel des tropischen Süd-Amerika wachsen zumeist auf einer sehr dünnen Erdschicht, die sich fortwährend durch verrottende Vegetation erneuert. Holze den Dschungel ab, und das landwirtschaftliche Potential entspricht etwa demjenigen deiner nächstgelegenen Bundes-Autobahn. Aber die sogenannten >Terras pretas< stellen kuriose Ausnahmefälle dar. Verstreut entlang des brasilianischen Aripuana River liegen kleine Gebiete mit tiefreichender schwarzer Erde, die zwischen 7 und 17 Fuß in den Boden hinabreichen."

Diese "Terras pretas" oder "Schwarze Böden" sind keineswegs auf natürlichem Wege entstanden: "Wissenschaftler glauben, dass diese fabelhaft ertragreichen >Inseln< in einem Meer ansonsten armseligen Bodens vor etwa 10 000 Jahren von einheimischen Völkern angelegt wurden. Niemand hat eine Ahnung, wie diese alten Farmer die Terras pretas geschaffen haben. Die Brandrodungs-Landwirschaft der jetzigen Bewohner ist damit verglichen primitiv." [7] Und schon im Oktober 1990 hatte Corliss festgestellt: "In anderen Teilen Amazoniens entdeckten Expeditionen zehntausende Morgen erhöhter Felder, die durch Dämme miteinander verbunden waren." [8]

Möglicherweise läßt sich so erklären, wie die alten Amazonier ihre Versorgung mit Nahrungsmitteln bewerkstelligten. Das zivilisatorische Niveau dieser "Steinzeitmenschen" muss jedenfalls hoch genug für eine derartige Agrikultur gewesen sein, wenn wir die aktuellen Ergebnisse des Wissenschaftler-Teams der University of Florida betrachten. MSNBC News berichtete darüber, laut Yurchey, folgendermaßen: "Heckenbergers Team hat bis dato 19 Siedlungen entdeckt, von denen wenigstens vier größere urbane Niederlassungen waren. Diese Siedlungen (Abb. 3) waren um große runde Plazas herum gebaut worden, mit Straßen, die von ihnen aus in spezifischen Winkeln auswärts verliefen, was sich von einer Plaza zur nächsten wiederholte." [9]

Gerade die ingenieur-technischen Elemente alt-amazonischer Bauweise (zu paläolithischen 'Siedlungen vom Reißbrett' siehe auch: Die unmögliche Siedlung von Starveco in Jugoslawien) machen deutlich, dass wir es hier tatsächlich mit den Überresten einer noch weitgehend unbekannten Hochkultur zu tun haben: "Die Anlage der indianischen Strukturen und die Richtungen der Straßen sind auf Sonne und Sterne ausgerichtet. Heckenberger bezeichnet diesen Bezug auf den Himmel als >Ethnokartographie<. Die alten Straßen (Abb. 2) waren bis zu 165 Fuß breit, was der Breite moderner, vierspuriger Highways entspricht. An beiden Straßen-Seiten befanden sich große Randsteine. Diese Verkehrswege verbanden Siedlungen, alle in zwei bis drei Meilen Entfernung voneinander, entlang eines ausgedehnten Gitter-Netzes. Diese Art von Städte-Planung hätte eine >hochentwickelte Fähigkeit zur Übertragung von Winkeln über große Distanzen erfordert<." [10]

Abb. 5 War Amazonien einst Teil einer weltumspannenden Hochkultur? Der Alternativ-Historiker Doug Yurchey nimmt an, dass auch die Amazonier Kenntnis von einem vermuteten, globalen Gitternetzwerk von "Kraftlinien" hatten, das sich in ihrer Städte- und Straßenplanung widerspiegelt. (Graphik: D. Yurchey)

Also müssen die mysteriösen Amazonier der Vorzeit nicht nur Astronomen und Landwirte, sondern auch brilliante Geometer und Mathematiker gewesen sein, um eine derart komplexe sowie akkurate Landschaftsgestaltung bewerkstelligen zu können: "Wo die Straßen und Dörfer sich in Feuchtgebieten befanden, entdeckten die Forscher Überreste alter Brücken und Kanäle. Ganze Areale zwischen den Ortschaften waren sorgsam bebaut und bearbeitet. Die Kuikuro nutzen noch bis zum heutigen Tag viele dieser alten Strukturen. Es gibt Evidenzen dafür, dass die Amazonier Ernten kultivierten und bestimmte Areale für diesen Zweck bestimmt waren. Satelliten-Bilder (Abb. 4) legen >komplexe regionale Siedlungs-Muster und großmaßstäbliche Veränderungen während des jüngsten Jahrtausends< [11] nahe." [12]

Es bleiben also, um mit Corliss zu sprechen, "kaum Zweifel, dass eine fortgeschrittene, komplexe Zivilisation Jahrtausende lang in Amazonien beheimatet war. Archäologen fragen sich nun, woher diese Menschen kamen und in welchem Verhältnis sie zu den Inka im Westen und den Zivilisationen im Norden in Mittelamerika standen". [13] Kontakte nach Mittelamerika - oder transatlantischer Natur (wir erinnern uns an die Atlantis-Hypothese) - hätten natürlich die Fähigkeit der Amazonier zur Seefahrt vorausgesetzt, aber wenn wir überlegen, dass ihre Urahnen schon vierzigtausend Jahre zuvor auf Booten oder Flößen über den Pazifik nach Amerika gelangt sein sollen (s.o.), dann erscheint dies keineswegs unwahrscheinlich.

Einen Schlüssel zur Beantwortung dieser Frage finden wir möglicherweise an der Nordküste Brasiliens, in der Mündung des Amazonas, wo sich auf der 15 000 Quadratmeilen großen Fluss-Insel Marajo (siehe: Große alte Zivilisationen in Amazonien - unmöglich? von William R. Corliss) weitere Spuren der alten amazonischen Kulturen finden: "Hier wurden etwa 400 riesige Erd-Mounds entdeckt, darunter einer mit einer Grundfläche von 50 Morgen und einem Volumen von einer Million Kubik-Yards. Radiokarbon-Daten legen nahe, dass Marajo mehr als tausend Jahre bewohnt worden ist. Ganz in der Nähe, am Fluss Tapajos [...], fand A. Roosevelt hochentwickeltes Töpfergut, fein gravierte Jade und eine Kultur, die möglicherweise 7000 Jahre zurückreicht." [14] War Marajo einst das Tor der Amazonier zum Nordatlantik?

Doug Yurchey steuert nun eine gewagte, aber interessante Hypothese bei, die das von der Amazonas-Zivilisation verwendete, architektonische Gitternetz in Zusammenhang mit einem vermuteten, weltumspannenden Netz aus "Orten der Kraft" (krypto-energetische Knotenpunkte) bringt (vergl. dazu z.B.: Die "ganzheitliche Atlantisforschung" des Prof. Heinz Kaminski, Abschnitt: Das megalithische >Stonehenge/Wormbach-System<). Dieses Gitternetz betrachtet er als vergessene Energie-Quelle primhistorischer Zivilisationen, wobei er sich explizit auf die Forschungsergebnisse Nikola Teslas (Abb. 6) zur "drahtlosen" Energie-Versorgung bezieht.

Abb. 6 Nikola Tesla (1856 - 1943) Könnte sein Konzept drahtloser Energieübertragung (Wireless World) in Zusammenhang mit dem vermuteten, weltumspannenden Netz aus "Orten der Kraft" stehen?

Yurchey schreibt: "TESLA kommt aufgrund des Gitternetz-Konzepts der alten Architektur ins Spiel." Auf seinen Webseiten [15] stellt Yurchey dazu in dem Artikel 'Wireless World' das Szenario einer einstigen 'Verlinkung' aller bedeutenden prähistorischen Fundstätten auf dem Globus vor. "Zu oft", resümiert er dabei bedauernd, "verhalten sich Forscher myopisch [16]; sie studieren eine bestimmte Fundstätte und treten nie einen Schritt zurück um den Gesamt-Zusammenhang zu betrachten. [...] Der Schlüssel zum Verständnis der Vergangenheit liegt jedoch in der Betrachtung unerwarteter Ähnlichkeiten zwischen diesen alten mysteriösen Stätten." [17]

Die Gleichförmigkeit, mit der alle alten Kulturen sich bei der Errichtung ihrer Bauwerke an diesem energetischen Gitter-Netz orientiert haben sollen, bringt Yurchey zu der Annahme, das überall "die selbe Baufirma" am Werk gewesen sein müsse, oder anders gesagt, dass sich das Wissen um dieses Energie-Gitter von einem Ursprungsort um die ganze Welt verbreitet habe und genutzt worden sei - von Atlantis aus. "Der wichtigste Faktor ist dieses weltweite MUSTER" in welchem "Monolithen, Stein-Kreise, Mounds, Pyramiden und andere Beispiele für prähistorische Wunder von besonderer Bedeutung positioniert sind. Die hochentwickelten Kenntnisse der Altvorderen lassen sich verstehen, wenn man das Konzept der Tesla-Technologie zugrunde legt. Eine Gesellschaft, die auf Teslas Prinzipien drahtloser Energieübertragung basiert, würde uns als ein Gitternetz erscheinen, das eine große Landmasse überspannt." [18]

Bezüglich der alten Amazonier kommt Yurchey zu dem Schluss: "Wenn Sie die 13-Punkte-Karte (Abb. 5) betrachten, werden Sie sehen, dass einer der Gitter-Punkte tatsächlich in Brasilien liegt. Diese spezielle Karte irdischer >Ley-Linien< gibt es seit den 1970er Jahren. Nun ist die amazonische Entdeckung ein neuer Fund und erst in den wissenschaftlichen Journalen des Jahres 2003 zu finden. In einem Tesla-System, oder auch in einem verdrahteten System, verteilt ein zentraler Kraft-Pol die elektrische Energie an kleinere (lokale) Stationen. Die neue Fund [-Stelle im Gebiet] des Oberen Xingu ist nicht der primäre, brasilianische Receiver... Sie ist [lediglich] eine der örtlichen Stationen. Der >Theorie< zufolge (oder in Bezug auf die 13-Punkte-Karte), müsste die Haupt-Station nordöstlich des Xingu liegen, und mehr in Richtung der Küste..." [19]


Teil III


Quellen und Anmerkungen

  1. Quelle: Lyon Sprague de Camp, Versunkene Kontinente, Verlag Heyne, 1977, S. 88
  2. Erklärung: KURARE "[indian. - span.]; das [...]; zu [tödlichen] Lähmungen führendes indian. Pfeilgift, das in niedrigen Dosierungen als Narkosehilfsmittel verwendet wird..." Quelle: DUDEN, Fremdwörterbuch (Duden Band 5), 4. Aufl., Dudenverlag, 1982, S. 435
  3. Quelle: Larry Orcutt, "The Continuing Chronicles of Colonel Fawcett - Factual and Fabulous", online unter: http://home.earthlink.net/~larryorcutt/fawcett.ht
  4. Quelle: Brian Fawcett, "Ruins in the Sky", Hutchinson Ltd., London, 1957, S. 300, 301, zitiert nach: Larry Orcutt, "The Continuing Chronicles of Colonel Fawcett - Factual and Fabulous", online unter: http://home.earthlink.net/~larryorcutt/fawcett.html
  5. Anmerkung: Bereits im Jahr 2000 erschien in Science (287:786) ein Bericht über A.C. Roosevelt, der Nachweise für die vormalige Existenz einer Jahrtausende alten Moundbauer-Zivilisation im Amazonasbecken erbracht hatte. Siehe dazu bei Atlantisforschung.de Das Geheimnis der Chachapoya oder "Earthmovers of the Amazon" bei Science Frontiers, online unter http://www.science-frontiers.com/sf132/sf132p02.htm
  6. Quelle: Doug Yurchey, ANCIENT AMAZONS USED TESLA'S PRINCIPLES (2002), online onter http://www.world-mysteries.com/doug_amazon.htm
  7. Quelle: Anonymus, "Fertile Soil of Ancient Tribes Poses Puzzle", Columbus Dispatch, 11. Januar 1998 (Cr. J. Fry via COUD-I), nach: William R. Corliss, "THE MYSTERIOUS TERRAS PRETAS", in Science Frontiers Nr. 118, Juli / Aug. 1998, online unter http://www.science-frontiers.com/sf118/sf118p03.htm
  8. Quelle: Ann Gibbons; "New View of Early Amazonia," Science, 248:1488, 1990; nach William R. Corliss, "GREAT ANCIENT CIVILIZATIONS IN AMAZONIA? RIDICULOUS!", Science Frontiers Nr. 71, Sept. / Okt. 1990, online unter http://www.science-frontiers.com/sf071/sf071a02.htm
  9. Quelle: Doug Yurchey, ANCIENT AMAZONS USED TESLA'S PRINCIPLES (2002), online onter http://www.world-mysteries.com/doug_amazon.htm
  10. Quelle: ebd.
  11. Anmerkung: Uns erscheint unverständlich, warum Heckenberger et al. lediglich massive Veränderungen der anazonischen Ökosphäre während des vergangenen Millenniums ins Auge fassen, obwohl die Amazonas-Kultur offensichtlich WEITAUS älter ist. Für viel wahrscheinlicher halten wir wiederholte Klima- und Umwelt-Veränderungen seit dem Ende der jüngsten Eiszeit infolge aktualistischer UND kataklysmischer Vorgänge.
  12. Quelle: Doug Yurchey, ANCIENT AMAZONS USED TESLA'S PRINCIPLES (2002), online onter http://www.world-mysteries.com/doug_amazon.htm
  13. Quelle: William R. Corliss, "GREAT ANCIENT CIVILIZATIONS IN AMAZONIA? RIDICULOUS!", Science Frontiers Nr. 71, Sept. / Okt. 1990, online unter http://www.science-frontiers.com/sf071/sf071a02.htm
  14. Quelle: ebd.
  15. siehe: Doug Yurchey, ANCIENT AMAZONS USED TESLA'S PRINCIPLES, online unter http://www.world-mysteries.com/doug_amazon.htm
  16. Erklärung: "myop u. myopisch [gr.]: kurzsichtig..." Quelle: DUDEN, Fremdwörterbuch (Duden Band 5), 4. Aufl., Dudenverlag, 1982, S. 512
  17. Quelle: Doug Yurchey, ANCIENT AMAZONS USED TESLA'S PRINCIPLES (2002), online onter http://www.world-mysteries.com/doug_amazon.htm
  18. Quelle: ebd.
  19. Quelle: ebd.


Bildquellen

(1) http://www.ngo.grida.no/ngo/nomijour/projects/caju/xinguvillage.jpg (nicht mehr online)

(2) http://www.eco.tur.br/ecoguias/goias/ecopontos/paisagens/estradareal.htm

(3) http://www.world-mysteries.com/doug_amazon.htm

(4) ebd.

(5) ebd.

(6) http://www.facade.com/celebrity/Nikola_Tesla/