Die Insel Ponza - Ein Überrest der Tyrrhenide?

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Abb. 1 Die Gruppe der Pontischen Inseln im Tyrrhenischen Meer vor der Westküste Italiens

(red) Ponza ist, wie wir bei einem schnellen Blick in die deutschsprachige Wikipedia erfahren, "eine der Pontinischen Inseln (Abb. 1) im Tyrrhenischen Meer [,] rund 50 km südwestlich von Terracina. Sie gehört zur italienischen Region Latium und ist Teil der Gemeinde Ponza in der Provinz Latina.

Die Insel hat die Form einer Sichel, die sich von Süden über sieben Kilometer in nordöstliche Richtung erstreckt. Die zwischen 200 und 2300 Meter breite Insel hat eine Fläche von 7,3 Quadratkilometern. Auf der Insel leben etwa 3300 Menschen, die meisten davon im Hauptort Ponza im Südosten der Insel und in Le Forna an der Westseite." [1]

Der Atlantologie-Enzyklopädist Stelios Grant Pavlou stieß bei seinen Recherchen in einem vulkanologischen Fachjournal auf einen 1997 erschienenen Artikel über Ponza von F. Bellucci et al. [2], in welchem die Insel am Rande kurz mit Platons Atlantis, vor allem aber mit der sagenhaften westmediterranen Tyrrhenia in Verbindung gebracht wird. Darin heißt es:

"Ponza weist viele Ähnlichkeiten mit der Sage von Atlantis auf. Legenden besagen, Ponza sei die verschollene Insel Tyrrhenia gewesen, die groß war und eine Stadt an ihrem Rande hatte. Sie war durch Land mit dem italienischen Festland in der Nähe von Neapel verbunden. Ein Vulkan explodierte und die Insel versank. Es blieb nur die Bergspitze übrig, die heute Ponza heißt. In der Nähe von Neapel liegt Pozzuoli, wo [versunkene] römischen Tempel im Hafen Ende der 1960er Jahre aufgrund vulkanischer Prozesse wieder aus dem Wasser emporstiegen." [3]



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Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: Wikipedia - Die freie Enzyklopädie, unter: "Ponza (Insel)" (abgerufen: 21. Mai 2019)
  2. Siehe: F. Bellucci et al. "Structure and geological evolution of the island of Ponza, Italy: inferences from geological and gravimetric data", Journal of Volcanology and Geothermal Research, Vol. 79, Issues 1-2, October 1997, pp. 87-96
  3. Quelle: F. Bellucci et al. (1997); zit. nach: Stelios Grant Pavlou, "Ponza" bei Atlantipedia.org (abgerufen: 21. Mai 2019; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)

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