Gerald Wells

Aus Atlantisforschung
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...und Atlantis in Algerien

Abb. 1 Gerald 'Jerry' Wells

(red) Gerald 'Jerry' Wells (Abb. 1) ist ein US-amerikanischer Privatforscher und Gründer sowie Präsident des nicht kommerziell arbeitenden Wells Research Laboratory, Inc. (WRL), einer "Nonprofit-Organisation, die ausschließlich zu gemeinnützigen, edukativen, literarischen und wissenschaftlichen Zwecken gebildet wurde. Die Korporation betreibt und unterstützt integrierte multidisziplinäre Forschungen zu Geschichte, Literatur und den Natur- & Sozialwissenschaften. Auch untersucht sie die potentiellen wissenschaftlichen und historischen Fundamente von Mythologie im Bestreben, die Ursprünge von Mythen zu verstehen." [1]

Im Bereich der Geo-Mythologie stellt die Beschäftigung mit dem Atlantis-Problem einen wichtigen Aspekt der Arbeit von Jerry Wells und des WRL dar. Dazu präsentiert Wells auch eine in geologischer Hinsicht überraschende Theorie mit einer Atlantis-Lokalisierung in Nordafrika, genauer gesagt in der westalgerischen Provinz El Bayadh. (Abb. 2)

Abb. 2 Die algeriscche Provinz El Bayadh (rot eingezeichnet), wo Jerry Wells Atlantis vermutet

Tony O’Connell hebt dazu in seiner Atlantipedia hervor, dass Wells "die radikale Idee vorlegt, Atlantis sei durch ein tektonisches Abkippen und eine kontinentale Anhebung am Ende des Jüngeren Dryas vernichtet worden. [2] In einem anderen Papier [3] offeriert Wells weitere geologische Evidenzen dafür, dass Atlantis nicht versank, sondern nur diesen Anschein erweckte, während es tatsächlich emporstieg. [...]

Wells hat zehn wichtige Übereinstimmungen zwischen Platos Beschreibung und den physischen Evidenzen vorgestellt, die an der von ihm gewählten Örtlichkeit am westlichen Rand der Sahara vorhanden sind. Dies schließt ein ausgedehntes Kanalsystem, rote, weiße und schwarze Steine, einen Komplex von Meteoriten-Kratern (die 'Ringe von Atlantis') und hydrothermale Quellen ein.

Des Weiteren bringt Wells vor, Atlantis sei im prädynastischen Ägypten als Bakhu bekannt gewesen. Unter Gelehrten gibt es allerdings einen Konsens, dass Bakhu ein Berg im OSTEN gewesen sei, während Wells´ Atlantis/Bakhu im WESTEN liegt. Wells´ Ideen wurden auf der Atlantis-Konferenz 2008 in Athen präsentiert und sind [...] auch im Internet zu finden. Jetzt, nachdem ihm in den USA ein steuerbefreiter Status gewährt wurde, hofft er, 250.000 Dollar an Spenden zusammenzubringen, um eine erste zweiwöchige Feldbegehung zu finanzieren." [4] [5]


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: Gerald Wells, "About", bei WRL - Wells Research Laboratory (abgerufen: 11. Nov. 2015; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  2. Siehe: G. J. Wells, "Atlantis-Bakhu Presentation"; sowie: Derselbe, "Atlantis-Bakhu". Beide bei: Wells Research Laboratory, Inc. (WRL) (abgerufen: 11. Nov. 2015)
  3. Siehe: G. J. Wells (Wells Research Laboratory), "A Focus on the Geologic Sciences Related to Atlantis-Bakhu" (online als PDF-Datei; abgerufen 11. Nov. 2015)
  4. Siehe: G. J. Wells, "Wells Research Laboratory, Inc. (WRL)" (abgerufen: 11. nov. 2015)
  5. Quelle: Tony O’Connell, "Wells, Gerald (I)", 27. Mai 2010, bei: Atlantipedia.ie (abgerufen: 11. Nov. 2015; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)

Bild-Quellen:

1) G. J. Wells, "Atlantis-Bakhu Presentation", bei: Wells Research Laboratory, Inc. (WRL) (Bild-Bearbeitng durch Atlantisforschung.de)
2) TUBS, bei Wikimedia Commons, unter: File:El Bayadh in Algeria.svg (Lizenz: Creative-Commons - „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“)