Googleatlantis – Die angebliche "Lokalisierung" des Bernie Bamford

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Über einen zeitgeschichtlichen Treppenwitz in Sachen Atlantis - und ein journalistisches Armutszeugnis der Extraklasse

Abb. 1 Die mysteriöse Struktur 'am Grunde des Atlantiks', die Bernie Bamford im Februar 2009 bei Google Earth entdeckte

(bb) Eine der skurrilsten Randnotizen in der modernen Geschichte der Suche nach Atlantis wurde im Februar 2009 geschrieben. Die wohl kurzlebigste aller 'Atlantis-Entdeckungen', um die es dabei geht, macht nicht nur deutlich, dass die Suche nach dem von Platon (Abb. 2) vor ca. 2400 Jahren beschriebenen, versunkenen Inselreich auch heute, im frühen 21. Jahrhundert, ein nach wie vor höchst publikumswirksames Thema darstellt; sie zeigt jedoch auch exemplarisch, dass Atlantisforschung keineswegs 'kinderleicht' und eine Spielwiese für Laien ist, sondern ein ernsthaftes Forschungsgebiet darstellt, das nur im Rahmen interdisziplinärer und sorgfältiger Studien seriös betrieben werden kann. Für journalistische 'Schnellschüsse' und Sensationshascherei bleibt dabei kein Raum, sondern sie führen allenfalls zu 'Treppenwitzen der Forschungs- und Atlantologie-Geschichte' - wie jenem, mit dem wir es hier zu tun haben.

Ins Rollen brachte die Story von 'Googleatlantis' der - damals 38jährige - Brite Bernie Bamford, ein Luftfahrtingenieur aus Chester, der im Internet auf Google Earth bei den Koordinaten 31°22'39.71"N 24°25'28.68"W auf eine seltsame, rechteckige, augenscheinlich von einem Gitternetz von Kanälen durchzogene, Struktur (Abb. 1) gestoßen war. Das vermeintlich gewaltige Etwas - mit einer geschätzten Fläche von ca. 20.000 Quadratkilometern größenmäßig in etwa dem deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz entsprechend -, das auf der digitalen Google-Karte einwandfrei zu erkennen war, schien sich ca. 620 Meilen (ca. 1000 km) vor der heutigen Atlantikküste Nordwest-Afrikas am Meeresgrund zu befinden.

Diese scheinbar sensationelle Entdeckung elektrisierte den Briten, denn um ein Geofakt konnte es sich bei der erwähnten Anomalie in der Tat nicht handeln, und ein 'Fake' war in diesem Fall auch auszuschließen. Bamford, anscheinend vom Entdeckerfieber gepackt, wollte nun offenbar verhindern, dass ihm irgendjemand zuvorkam und den zu erwartenden Nachruhm streitig machte, 'verschwendete' also keine Zeit mit weiteren Nachforschungen, sondern setzte sich mit der Boulevard-Zeitung The Sun in Verbindung. Deren Online-Ausgabe vom 20. Februar 2009 löste mit dem Artikel "Was this Atlantis?" [1] einen kleinen - äußerst kurzfristigen! - Atlantis-Hype in den Medien und der Internet-Gemeinde aus. Obwohl Bamford selber dort NICHT - und offenbar auch in keiner anderen Publikation - mit der Behauptung zitiert wurde, er habe die Überreste von Atlantis entdeckt (er erklärte zu dem Phänomen lediglich: "Es muss von Menschen gemacht sein"), scheint das 'Zauberwort Atlantis' jedoch der entscheidende 'Türöffner' gewesen zu sein, welcher ihm und seinem ominösen Fund die Aufmerksamkeit zahlreicher weiterer Online-Publikationen und einer breiten Öffentlichkeit bescherte.

Dazu mag weiter beigetragen haben, dass sich The Sun gegenüber auch zumindest ein universitärer Fachwissenschaftler beeindruckt zeigte, und das 'A-Wort' ins Spiel zu bringen half. Als "faszinierend" bezeichnete nämlich, wie das Boulevard-Blatt schrieb, Dr. Charles Orser, Kurator für historische Archäologie an der New York State Universität, die Google-Karte, und fügte hinzu: "Die Fundstelle ist einer der Orte, an denen Atlantis vermutet wird, so wie Plato es beschrieb. Das verdient eine genauere Untersuchung". So war es kein Wunder, dass auch viele andere Publikationen ein Stück von diesem publikumsträchtigen 'Kuchen' abbekommen wollten - im deutschsprachigen Raum z.B. 20 Minuten (Schweiz) [2], die Berliner Zeitung (BZ) [3], Bild [4] und EXPRESS [5], aber auch der stern [6] sowie Die Welt [7], die alle auf den 'fahrenden Zug' aufsprangen, und unter Bezugnahme auf The Sun berichteten.

Abb. 2 Was hätte wohl Platon, der Autor des Atlantisberichts, zu dem ganzen Brimborium im Zusammenhang mit 'Googleatlantis' gesagt?

Dass die ganze Geschichte 'einen Haken' hatte, wie es so schön heißt, deutete sich eigentlich schon bei der Veröffentlichung der meisten Online-Artikel an. Bereits dort wurde nämlich häufig darauf verwiesen, dass man bei Google umgehend auf die Angelegenheit reagiert hatte, und auf technische Probleme bei der Erstellung der Bilder bei Google Earth hinwies. [8] So hieß es etwa bei der britischen Daily Mail unter Bezugnahme auf ein Google-Statement: "Bathymetrische Daten (des Meeresbodens) werden häufig von Schiffen gesammelt, die Sonar benutzen, um Vermessungen des Meeresbodens vorzunehmen. >Die Linien [auf der Karte von Google Earth; d. Red.] geben den Weg des Schiffa wieder, auf dem es die Daten sammelt.<" [9]

Was Die Welt Online betrifft, ist dem betreffenden Autor und der Redaktion also keineswegs vozuwerfen, dies auch in ihrer Berichterstattung hervorgehoben zu haben, wohl aber die Tatsache, dass man dort aus dem bedauernswerten Archäologen Dr. Orser, der sich The Sun gegenüber interessiert, aber immerhin recht umsichtig geäußert und auf die Notwendigkeit weiterer Studien verwiesen hatte, kurzerhand einen "Experte[n] für Archäologie im Allgemeinen und Atlantis im Besonderen" machte - was entweder ungeprüft von den Kollegen der Daily Mail [10] oder direkt bei The Sun abgeschrieben wurde, wo man Orser gänzlich substanzlos als "one of the world’s leading authorities on Atlantis" ("eine der weltweit führenden Autoritäten in Sachen Atlantis") 'verkauft' hatte. Somit war es auch schlichtweg unzutreffend, dass man bei WELT ONLINE erklärte: "Ein Experte will den Ort ausgemacht haben, wo die legendäre versunkene Stadt Atlantis zu finden sein soll". Ebenso unrichtig und irreführend waren natürlich auch die entsprechenden Behauptungen bei Bild.de, "Forscher vermutet versunkenes Inselreich in 3000 Meter Tiefe" und "Wissenschaftler sind elektrisiert". Dort wurde der US-amerikanische Historiker ebenfalls als "führender Atlantis-Experte" vorgestellt. Der EXPRESS machte das eigentlich Unmögliche möglich und 'toppte' die genannten Fehlinformationen noch: bei dem Kölner Boulevard-Blatt wurde aus Dr. Orser online nämlich "[e]iner der berühmtesten Atlantis-Forscher", und nur bezüglich solch blühenden Unsinns [11] ist es - aus atlantologischem Blickwinkel - zutreffend, wenn es im EXPRESS-Beitrag zudem heißt: "Die Fachwelt staunt"! Beim stern dagegen schien man den Vorgang ohnehin nur dazu nutzen zu wollen, um in oberlehrerhaftem Tonfall das Thema Atlantisforschung 'durch den Kakao zu ziehen' - und den 'Wissenschaftsmythos Atlantis' zu perpetuieren. [12] Vielleicht hätten die betreffenden Journalisten besser alle, bevor sie ihre Artikel schrieben, den Online-Beitrag von The Daily Telegraph gelesen, wo man sich streng an die Tatsachen hielt und ohne Übertreibungen und Verdrehungen auskam. [13]

Während die meisten Journalisten also kräftig vor sich hin fabulierten, und im Internet von Laien wilde Spekulationen losgetreten wurden, gingen konkret in das Studium des Atlantis-Problems involvierte Forscher/innen sowie in technischen Fragen kompetente und/oder an grenzwissenschaftlichen Problemen interessierte Dritte gänzlich unaufgeregt und höchst sachlich mit dem zur Diskussion stehenden Phänomen um. Was die Atlantisforscher betrifft, so gaben sie mehrheitlich ÜBERHAUPT KEINE voreiligen Statements ab, oder sie äußerten sich, wie etwa Siegfried G. Schoppe, den man in verschiedenen Artikeln - ausnahmsweise einmal zu Recht! - als Experten für das Thema 'Atlantis' zu Wort kommen ließ, skeptisch und distanziert: "Laut Überlieferung ist Atlantis kreisförmig – nicht rechtwinklig, wie auf dem Bild!" [14]

Diskutiert und überprüft wurde die mysteriöse Angelegenheit auch im forum.grenzwissen.de [15], wo man den sachdienlichen Hinweisen von Google zur virtuellen Natur der Anomalie nachging, und wo der eines der Mitglieder mit Nicknamen basti 79 schließlich eine Bearbeitung (Abb. 3) des betreffenden Ausschnitts der Google-Karte veröffentlichte. Darauf hatte er akribisch die von ihm nachrecherchierten Fahrtrouten desjenigen Sonarschiffs eingezeichnet, welches an der kartographischen Erfassung des betreffenden Gebietes beteiligt war. Diese Routen bildeten - abgesehen von einigen fehlenden 'Strichen' - tatsächlich exakt das 'Gittermuster', welches auf der Google-Darstellung des Meeresbodens den Anschein eines Systems aus Gräben oder Kanälen erweckte. Wissenschaftliche Bestätigung fand dieses Untersuchungsergebnis schließlich durch Dr. Wilhelm Weinrebe, einen anerkannten Experten für Meeresbodenkartierung, der am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM GEOMAR) tätig ist, und auch eine Erklärung für die fehlenden Abschnitte des Rasters liefern konnte. Auf eine Anfrage von Atlantisforschung.de an die Universität Kiel hin, erklärte Weinrebe damals nämlich:

Abb. 3 Auf vorliegender Bearbeitung der Karte von Google Earth sind die Fahrtrouten des Schiffs rot eingezeichnet, welches das Gebiet mittels heute veralteter Sonar-Technik abgetastet hat. Diese Routen entsprechen exakt dem sichtbaren Verlauf der vermeintlichen 'Gräben' oder 'Kanäle' auf dem Meeresgrund. Abbildung: Google Earth, basti 79, forum.grenzwissen.de

Bei "...den vermeintlichen Atlantis-Strukturen handelt es sich definitiv um Artefakte, die bei der Erstellung des digitalen Geländemodells erzeugt worden sind. Solche Muster sind typisch, wenn Daten mit stark unterschiedlicher Auflösung (Echolotdaten mit hoher räumlicher Auflösung und Satelliten-Altimetriedaten mit geringer räumlicher Auflösung) auf ein reguläres Gitter gerechnet werden. Wenn die Tiefen in den Datensätzen voneinander abweichen gibt es die markanten Strich- oder Streifenmuster, die Bathymetrie in Google-Earth ist voll davon (z. B. "Strahlenmuster" aus Richtung SW vor Valparaiso, Chile, 33:30'S, 72:43'W; übrigens ein IFM-GEOMAR-Datensatz / SONNE-104, der fehlerhafte Daten enthielt und von Dave Sandwell, Scripps in seine Karten mit eingebaut wurde).

Gründe für die Abweichungen in den Tiefen gibt es viele: unterschiedliche Bezugsniveaus, Ellipsoide, normierte - nicht normierte Wassertiefen, falsche Wasserschallgeschwindigkeiten, ... Die Daten für die Atlantis-Gräben stammen von einer Fahrt britischer Kollegen aus dem Jahre 1984, das war vor der Zeit der Fächerecholote - deshalb auch nur der scharfe Strich und kein Streifen in den Daten. Auf der Fahrt wurde das GLORIA-Sidescan eingesetzt (das liefert aber keine Tiefen!), weiter Seismik und 3.5 kHz Sediment-Echolot. Von welchem dieser Geräte die Tiefen genommen wurden und in den Google-Datensatz gewandert sind, wissen wir natürlich nicht. Das nicht alle Tracks als Striche in GoogleEarth zu sehen sind kann daran liegen, dass das verwendete Gerät nicht kontinuierlich eingesetzt wurde, nicht immer Tiefendaten lieferte oder die Daten mit der Satelliten-Altimetrie übereinstimmten.

Ob es von dem Seegebiet neuere, bessere Bathymetriedaten gibt, weiß ich nicht. Wir haben keine im Haus, da könnte man in den Datenzentren recherchieren (BSH, Geomapapp, NGDC, GEBCO). Da bisher aber weltweit geschätzt erst 5 - 10% der Ozeanböden mit Fächerloten kartiert worden sind, ist die Aussicht wohl eher gering." [16]

Damit war die Geschichte von der vermeintlichen Anomalie auf dem Grund des Atlantiks fast ebenso schnell aufgeklärt, wie sie von Bernie Bamford, The Sun und Co. präsentiert worden war, auch wenn es noch bis zum Frühjahr 2012 dauern sollte, bis man bei Google Earth wirksame technische Konsequenzen aus der Darstellungsproblematik seiner Karten zog: "In einem großen Karten-Update für Google Earth hat Google zusätzlich zu den bisher genutzten Satelliten-Daten jetzt auch die Sonar-Daten von speziellen Forschungs-Schiffen integriert. Das Bild des Ozeabodens wird dadurch an vielen Stellen sehr viel genauer, dafür verschwindet Atlantis auch wieder fast komplett aus Google Earth, wie Googles eigenes Video zeigt." [17]

Was ebenfalls bis heute nachhallt - siehe z.B. auch die Überschrift des zuletzt zitierten Online-Beitrags: "Verlorene Stadt wieder aus Google Earth verschwunden", oder den späten Versuch eines 'Trittbrettfahrers', die Geschichte mit einem Fake erneut auszuschlachten [18] -, ist die unzutreffende Annahme, irgendjemand habe 2009 in diesem Zusammenhang eine Lokalisierungs-Hypothese zu Atlantis aufgestellt. Um es abschließend noch einmal zu betonen: Weder Mr. Bamford hat dies getan [19], noch Dr. Orser - und erst recht niemand mit irgendwie geartetem atlantologischem Forschungshintergrund, sei er nun akademisch-schulwissenschaftlicher oder grenzwissenschaftlicher Natur. Den Atlantis-Bezug haben in diesem Fall einzig und alleine die - völlig kompetenzfrei agierenden - Medien hergestellt - und damit einen weiteren, kleinen 'Atlantis-Mythos' in die Welt gesetzt.


Anmerkungen und Quellen

Alle in diesem Beitrag erwähnten Online-Artikel wurden am 03.07.2012 noch einmal erfolgreich abgerufen.

  1. Siehe: Virginia Wheeler und Rhodri Phillips, Is this Atlantis?, bei: The Sun.co.uk, 20. Feb 2009
  2. Siehe: dhr, Mythos Atlantis - Atlantis auf Google Earth?, bei: 20 Minuten Online, 20. Februar 2009 12:52; Akt: 20.02.2009 17:04; Anmerkung: Der Online-Artikel von 20 Minuten ist, obwohl auch dort mit der höchst diskussionsbedürftigen Begrifflichkeit 'Mythos Atlantis' operiert wird, der bei weitem beste, sachlichste und informativste deutschsprachige Beitrag zu diesem Thema. Die ansonsten in die Berichterstattung zur 'Google-Anomalie' involvierten deutschen Journalisten (siehe unten) können bei ihrem Schweizer Kollegen etwas lernen!
  3. Siehe: bz-berlin.de, BEI GOOGLE ENTDECKT - Ist das Atlantis?, 20. Februar 2009 15:56 Uhr; aktualisiert: 16:41 h
  4. Siehe: Bild.de, War DAS Atlantis? Forscher vermutet versunkenes Inselreich in 3000 Meter Tiefe (undatiert, aber hübsch unterlegt mit Donovans berühmtem Atlantis-Song)
  5. Siehe: EXPRESS.de, Mysteriöses Gitternetz - Atlantis auf Meeresgrund entdeckt?, 20.02.2009 - 00:00 Uhr
  6. Siehe: stern.de, Google Earth - Engländer will Atlantis entdeckt haben, 20. Februar 2009, 13:28 Uhr
  7. Siehe: WELT ONLINE, Versunkenes Atlantis entdeckt – oder auch nicht, 20.02.09
  8. Siehe dazu etwa: Adam Hartley, Atlantis still a lost city, says Google - Despite what The Sun says about Bernie Bamford's discovery, bei: techradar.com, February 20th 2009
  9. Quelle: David Derbyshire, Atlantis revealed at last... or just a load of old Googles?, bei: Mail Online, UPDATED: 00:29 GMT, 21 February 2009 (Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  10. Vergl. dazu: David Derbyshire's Artikel bei Mail Online (siehe oben), auf den bei WELT ONLINE auch ganz direkt Bezug genommen wurde.
  11. Anmerkung: Dass Dr. Orser "Atlantis-Experte" sein soll, gehört definitiv ins 'Reich der Fabel'. Er ist u.a. Autor von "Race and the archaeology of identity" (2001) und Herausgeber der Encyclopedia of Historical Archaeology (2002), zwei Büchern, in denen das Thema 'Atlantis' offenbar nur am Rande und in hyperkritizistischem Kontext angesprochen wird. Augenscheinlich hat er jedoch keine einzige fachlich relevante Publikation in Sachen 'Atlantis' oder 'Atlantisforschung' veröffentlicht, und wird bis dato auch nicht in der online abrufbaren, englischsprachigen Referenz-Enzyklopädie Atlantipedia.ie als Fachmann oder Experte erwähnt. Dass ihn The Sun 2009 kontaktiert hat, ist möglicherweise auf seine kurze Erwähnung in einem Online-Atikel beim National Geographic mit dem Titel Atlantis—True Story or Cautionary Tale? zurückzuführen. Dieser Artikel ist leider undatiert, soll aber 2008 'upgedated' worden sein (Quelle), stand also im Februar 2009 zur Verfügung. Wie man journalistisch verantwortungsvoll mit Dr. Orsers vermeintlicher Expertenschaft umgehen konnte, zeigte übrigens die Augsburger Allgemeine, wo man umsichtig und zutreffend formulierte: "Die Zeitung The Sun nennt Dr. Charles Orser als angeblichen Atlantis-Experten". Siehe: Aufregung um Google Earth - Gitternetz ist doch nicht Atlantis, bei: augsburger-allgemeine.de, 20. Februar 2009 16:59 Uhr
  12. Siehe dazu den, von den 'Kennern' der "weltweite[n] Atlantis-Fangemeinde" (sic!) beim stern verfassten, Beitrag: stern.de, Google Earth - Atlantis bleibt ein Mythos, 20. Februar 2009, 15:42 Uhr
  13. Siehe: Matthew Moore, Has Atlantis been found off Africa?, bei: Telegraph.co.uk, 7:18AM GMT 20 Feb 2009
  14. Red Anmerkung: Bei der Größe des in Frage kommenden Areals auf der Google-Abbildung hätte es sich dabei ohnehin nicht um die Metropolis, sondern - wenn überhaupt - um die rechteckige, von Kanälen durchzogene Ebene von Atlantis handeln können, die bei Platon beschrieben wird. Wir gehen jedenfalls davon aus, dass Dr. Schoppe seinerzeit 'aus dem Zusammenhang gerissen' zitiert wurde, da er sicherlich noch ganz andere Kritikpunkte anzubringen hatte.
  15. Siehe: forum.grenzwissen.de, unter google earth unterwasser stadt? (Atlantis?), ff.
  16. Quelle: Dr. Wilhelm Weinrebe, in einer Mitteilung der Universität Kiel an Atlantisforschung.de (auf Anfrage) vom Feb.2009; zit. nach: Posting von Acolina vom 01.03.2009, 19:08 bei: forum.grenzwissen.de
  17. Quelle: nico, Atlantis – Verlorene Stadt wieder aus Google Earth verschwunden, bei: computerhilfen.de, 11.02.2012, 09:33 Uhr
  18. Siehe: Hideaki Tailor, GOOGLE EARTH FINDS ATLANTIS!, bei: WEEKLY WORLD NEWS, February 7, 2012
  19. Anmerkung: B. Bamford verglich die Struktur lediglich mit dem Stadtplan von Milton Keynes in der südenglischen Grafschaft Buckinghamshire, einer am Reißbrett geplanten Stadt, nicht aber mit Atlantis.


Bild-Quellen

(1) Google Earth, Feb. 2009 (Bildbearbeitung durch Atlantisforschung.de)

(2) Maarten van Vliet, Wikimedia Commons, unter: File:Plato-raphael.jpg

(3) Google Earth & basti 79 (forum.grenzwissen.de), Feb. 2009