N.S. Wetschinkin

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Kurzportrait

Abb. 1 N.S. Wetschinkin gehörte Mitte der 1950er Jahre zu den sowjetischen Forschern, die einen Asteroiden-Impakt als Ursache für den Untergang von Atlantis vermuteten.

(red) N.S. Wetschinkin war ein sowjetischer, vermutlich u.a. mit ingenieurtechnischen Problemen befasster [1] Wissenschaftler, über dessen Vita bisher nichts in Erfahrung zu bringen war. Jedenfalls gehörte er Mitte der 1950er Jahre in der UdSSR zu den akademischen Verfechtern der These eines 'Atlantis im Atlantik' sowie zu den frühen Vertretern der Annahme, die Atlantis-Katastrophe sowie die Sintflut seien durch den Impakt eines kosmischen Körpers auf der Erde ausgelöst worden.

1956 beteiligte Wetschinkin sich - neben I.A. Jefremow, N.F. Zhirov, E.F. Hagemeister und anderen - an einer publizistischen Diskussion zum Thema  »Hat die Atlantis existiert?« in der damals populären Zeitschrift »Technika Molodjozhi« [2] (in etwa: "Technik für Jugendliche"). [3] Der Grenzwissenschafts-Autor Andrew Tomas liefert aus Wetschinkins Beitrag zu dieser Diskussion folgendes Zitat: "Der Absturz eines gigantischen Meteoriten hat den Untergang von Atlantis verursacht. Auf der Oberfläche des Mondes sind die Spuren riesenhafter Meteoriten deutlich erkennbar. Man kann dort Krater von 200 Kilometer Durchmesser beobachten, während sie auf der Erde einen Durchmesser von höchstens drei Kilometern erreichen. Bei ihrem Strurz ins Meer erzeugen diese riesigen Meteoriten gewaltige Sturmfluten [4], die nicht nur die Pflanzen und Tiere, sondern auch Hügel und hohe Berge unter Wasser setzen." [5]


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Siehe: Zum Problem der Luftraupe - eJournals - Institut für Agrartechnik (PDF-Datei; abgerufen: 28. Juli 2017)
  2. Siehe: Technika Molodjozhi, No. 9-12, 1956
  3. Quelle: Alexander Voronin, "МЕТАФИЗИКА И НАУКА В ЖИЗНИ ЕКАТЕРИНЫ ХАГЕМЕЙСТЕР" (METAPHYSIK UND WISSENSCHAFT IM LEBEN VON EKATERINA F. HAGEMEISTER); abgerufen: 28. Juli 2017
  4. Red. Anmerkung: Vermutlich liegt hier ein Übersetzungsfehler vor. Korrekt formuliert, müsste an dieser Stelle nicht von Sturmfluten, sondern von Mega-Tsunamis die Rede sein.
  5. Quelle: Andrew Tomas, "Das Geheimnis der Atlantiden - Von der Mythe zur Entdeckung", Stuttgart (Hans E. Günther Verlag), 1971, S. 29

Bild-Quelle:

  • Olivia Stella, nach: gamefilia (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)