Roberto Rengifo

Aus Atlantisforschung
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Forscher- und Autorenportrait

Abb. 1 Prof. Roberto Rengifo auf einem der raren, erhalten gebliebenen Fotos von ihm

(red) Der chilenische Ingenieur und Selfmade-Archäologe Roberto Rengifo (Abb. 1) (* ?; ✝ ?) gehört zu jenen, etwas skurril erscheinenden Persönlichkeiten der jüngeren Atlantologie-Geschichte, die ebenso unermüdlich wie unbeirrt gegen den Strom der etablierten Mainstrem-Wissenschaft geschwommen sind, sodass sie es schon aus diesem Grund verdienen, nicht völlig in Vergessenheit zu geraten - ganz gleich, was man von ihren Ideen und Forschungsergenissen halten mag. Was über diesen Mann, der in allen derzeit zugänglichen Quellen ohne nähere Angaben als "Professor" bezeichnet wird, bisher in Erfahrung zu bringen war, hat Tony O’Connell in seiner Atlantipedia wie folgt zusammengefasst:

"Robert Rengifo war ein wenig bekannter chilenischer Professor, der seine Blütezeit in den ersten Jahrzehnten ds 20. Jahrhunderts erlebte. Er hatte ein immenses Interesse an der Vorgeschichte Amerikas und präsentierte seine Ansichten in den Berichtsbänden der renommierten Société scientifique du Chili von 1904 bis 1935. Den Schwerpunkt legte er auf die uransässigen Völker Chiles und insbesondere Patagoniens im äußersten Süden. Sein Augenmerk richtete sich noch weiter nach Süden gen Antarktika, wo, wie er kontrovers schlussfolgerte, der Mensch herstammte [...] Dann waren die Menschen nach einer katastrophischen Verlagerung der Erdachse, die Atlantis zerstörte, welches er dort ausmachte, zur Abwanderung gezwungen, wobei sie [zunächst] das übrige Amerika und dann die Welt bevölkerten. [...]

Obwohl viele seiner Folgerungen heute rein spekulativ erscheinen, dachte Rengifo in der Tat, dass seine Ansichten letztendlich durch die Archäologie Bestätigung finden würden. Immerhin wurde die Fundstätte von Monte Verde im südlichen Chile auf etwa 11.000 v.Chr. datiert. Des Weiteren werfen die enormen bearbeiteten Steine von El Enladrillado, ebenfalls in Chile, Fragen nach den technologischen Fähigkeiten der frühen Bewohner dieser Region auf."

Die Annahme einer Migration uramerikanischer Völker "von Süden nach Norden wurde auch von Arthur Posnansky in seinem Buch 'La Hora Futura' aus dem Jahr 1919 befürwortet. Die nachfolgende Hälfte des Jahrhunderts sah mehr von [Rengifos] Schlussfolgerungen durch Forscher wie Charles Hapgood, die Flem-Aths, Hugh Auchincloss Brown und Robert Argod wiederholt. Sein Werk wurde erst vor nicht langer Zeit in einem Buch von Rafael Videla Eissmann aus dem Jahr 2008 [1] sowie mit einer Reihe von Artikeln auf seiner Webseite [2] schlaglichtartig beleuchtet. Eine weitere Übersicht über Rengifos Theorien [3] ist ebenfalls online abrufbar." [4]


Anmerungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Siehe: Rafael Videla Eissmann, "ROBERTO RENGIFO Y EL SECRETO DE LA AMERICA ABORIGEN", Buenos Aires (Puerto de Palos), 2008
  2. Red. Anmerkung: Diese Artikel scheinen nicht mehr online zu sein.
  3. Siehe: Rafael Videla Eissmann, "Roberto Rengifo y el Secreto de la América Aboriguen", bei Alerta Austral.cl (abgerufen: 1. April 2017)
  4. Quelle: Tony O’Connell, "Rengifo, Robert (L)", 8. Feb. 2012, bei Atlantipedia.ie (abgerufen: 1. April 2017; Übersetzung ins Deutsche und redaktionelle Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)

Bild-Quelle: