Vor etwa 11 000 Jahren: Impaktkatastrophe erschüttert Nordamerika

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Die Carolina-Buchten und das Ende des Goldenen Zeitalters in Amerika

von unserem Gastautor Peter Marsh

Abb. 1 Die sogenannten 'Carolina-Buchten' zeugen von einer entsetzlichen Impaktkatastrophe, die sich erst in erd- und menschheits-geschichtlich jüngster Zeit ereignet hat. Diese Katastrophe muss den Großraum völlig verwüstet und darüber hinaus globale Auswirkungen gehabt haben.

Vor ungefähr 11 000 Jahren wurde in ganz Nordamerika eine Vielzahl von Tierarten ausgelöscht. Dabei handelte es sich hauptsächlich um Säugetiere, die schwerer als etwa 44 kg waren. Einige der damals ausgestorbenen Tiere sind wohlbekannt (wie Säbelzahn-Tiger, Mammut und Mastodon). Bei anderen handelte es sich um weniger bekannte Tiere (wie das Flachschnauzen-Stinktier [orig.: "short-faced skunk"; d. Ü.], das Riesen-Faultier und den Riesen-Biber). Einige Tierarten starben in Nordamerika aus, überlebten jedoch an anderen Orten (wie Pferde und Tapire).

Vor dieser Ausrottung war die Vielfalt großer Säugetiere in Nordamerika ähnlich ausgeprägt wie im modernen Afrika. Als Resultat dieser Vernichtung findet man heute nur noch relativ wenige Groß-Säuger in Nordamerika. Die Möglichkeit, dass ein Komet die Megafauna und menschliche Bevölkerung Nordamerikas ausgelöscht hat, ist von hoher Wahrscheinlichkeit.

Von den, Carolina-Buchten genannten, geologischen Formationen oval geformter Einbuchtungen sind etwa 500 000 [Exemplare] über die südwestliche Ecke Nordamerikas verstreut. Ihre Ausrichtung in der Landschaft ist von Nordwesten nach Südosten orientiert, mit bis zu 25 Fuß hohen Erdaufschüttungen am südöstlichen Rand. Carolina-Buchten tendieren dazu, mit zunehmender Größe - bis zu 10 km lang - immer elliptischer zu werden. Dies passt zu einem großen Körper aus Wasser, der länger braucht um sich aufzulösen, während er sich mit hoher Geschwindigkeit durch die Landschaft pflügt. Große Buchten tendieren dazu, tiefer als kleine Buchten zu sein und sie neigen dazu, entweder in linearen Reihen oder in komplexen Clustern aufzutreten. Die zusammen passende [...] Form und Ausrichtung kann nur eines bedeuten: einen Kometen-Impakt.

Man nimmt an, dass diese Einbuchtungen nicht von einem felsigen Kometen verursacht wurden, da in den Kratern keine Schwermetalle gefunden wurden, sondern von Geschossen aus dem Wasser eines sich auflösenden Kometen, die in den Boden einschlugen. Es hat einige Ungläubigkeit dazu gegeben, dass solch ein katastrophisches Ereignis sich zu Zeiten des Menschen ereignet haben könnte, und Leute haben verzweifelt versucht, irgend eine andere Weise zu erdenken, wie diese Mulden entstanden sind. Fakt ist, dass diese Einbuchtungen in Sand, Schlamm, Erde und Hochland-Kies vorkommen, aber nicht auf felsigen Ausläufern. Der einzig mögliche Auslöser für ähnlich geformte Einbuchtungen in diversen Bereichen von Sedimenten ist ein massiver Körper aus Wasser, der mit hoher Reise-Geschwindigkeit in einer flachen Flugbahn auf die Erde trifft. All die Krater weisen einen ähnlichen Grad an Verwitterung und Auffüllung auf, weshalb sie alle das gleiche Alter haben müssen.

Man hat festgestellt, dass es auch auf dem Meeresgrund zwei ovale Krater gibt, gerade nördlich von den Großen Bahama-Bänken. Ihre Ausrichtung stimmt mit einem erfolgten Kometen-Impakt mit einer Flugbahn von Nordwesten nach Südosten überein. Man nimmt an, dass diese Impakt-Stätten zu den Carolina-Buchten gehören. Doch Krater [-Entdeckungen] am Meeresboden hin oder her, es liegt in der Natur eines in Auflösung begriffenen Kometen, dass beim Eintritt in die Atmosphäre zunächst kleine Stücke von Schutt abbrechen, das größte Stück, oder die größten verbleibenden Fragmente, bewegen sich am weitesten. Da es 500 000 kleine Krater entlang der Atlantik-Küste gibt, muss man annehmen, dass ein Körper von signifikanter Größe in den Atlantischen Ozean einschlug, was zu einem massiven Tsunami führte.

Abb. 2 Diese Fotomontage aus zahlreichen Einzelaufnahmen zeigt die Komplexität des Impakt-Szenarios von Carolina. Doch auch hier ist nur ein Bruchteil der insgesamt ca. 500000 Impaktoren unterschiedlicher Größe zu sehen.

Bohrkern-Proben indizieren eine Bildung der Carolina-Buchten vor zwischen 11.000 bis 15.000 Jahren, eine genauere Datierung war bisher nicht möglich. Pollen-Proben sprechen dafür, dass es vor ihrer Entstehung dort einen Pinien-Wald gegeben hat, während danach ein Mischwald entstand. Dieser Wandel zeigt sich in Bohrkern-Proben beiderseits einer Schicht aus sandigem blauen Lehm, die frei von Pollen war. Sie markiert die Zeit, als die Seen entstanden, und die Ablagerung des Staubs, der aus dem Impakt resultierte. Die Veränderung des Wald-Typus, nachdem diese Mulden geschaffen wurden, zeigt an, dass ein radikaler Klimawandel stattfand. Wer auch immer zu dieser Zeit in Amerika lebte, muss dieses Ereignis als absolut vernichtend erlebt haben, wie die folgenden Stammes-Berichte aus dem Großraum zeigen. Ob es dieses oder ein späteres Ereignis war, das Atlantis zerstörte, muss noch herausgefunden werden.

Bei den Anasazi [1] gab es eine Legende über eine feurige Himmels-Schlange, welche die Zivilisationen der Karibischen Inseln vernichtete, genauer gesagt Tulapin (die 'Schildkröten-Insel'), ihr Heimatland. Man kann sich einen verlängerten Meteor vorstellen, der bei seinem Eintritt in die Atmosphäre rotiert, wobei er eine gewundene, schlangengleiche Spur hinterlässt. Die Geschwindigkeit, mit welcher ein Meteor in die Atmosphäre eintritt, erzeugt ebenfalls den visuellen Eindruck einer zustoßenden Schlange.

Andrew Collins´ Buch "Gateway to Atlantis" entnehmen wir die folgenden interessanten Information. Viele Überlieferungen der Native Americans sprechen von: " … einem Mond, der vom Himmel auf die Erde fiel. Während er über den Himmel zog, sah er wie eine gleißenden Schlange aus, es gab schreckliche Erdbeben und der Tag wurde zur Nacht, es gab eine gigantische Flut und einen formidablen Regen, der viele Tage andauerte, und viele Menschen starben."

Dies beschreibt höchstwahrscheinlich den Impakt des Kometen, der die Carolina-Buchten verursachte. "Als die Wasser das Land überschwemmten (2 km dicke Eis-Schollen sackten ins Meer), verschwanden die menschlichen Siedlungen. Der Wind trug sie davon. Sie banden mehrere Boote zusammen. Die Wogen überwanden die Rocky Mountains. Ein großer Wind trieb sie. Bald verschwanden der Mond und die Sonne (atmosphärischer Staub nach dem Impakt). Die Menschen starben durch eine schreckliche Hitze (Feuerstürme nach dem Impakt). Sie vergingen auch in den Wellen. Die Menschen beklagten, was geschah. Entwurzelte Bäume trieben auf den Wellen. Die Menschen, die ihre Boote aneinander gebunden hatten, zitterten von Kälte."

Obige Übersetzung wird dem Native-Stamm aus Kanada zugeschrieben, der Eskimo [die Inuit; d. Red.] genannt wird. Es ist nur eine aus Hunderten von Flut-Überlieferungen, die viele Gelehrte gesammelt haben. Auch von weiter südlich der Carolinas finden wir die folgende höchst interessante Überlieferung: "Ein Stern fiel auf die Erde, und alsbald folgte Regen (ozeanischer Impakt, der zu einer Verdampfung enormer Wassermengen führt). Nächte und Tage des Regens löschten das Feuer. Große Löcher, die durch das Feuer in die Erde gebrannt waren, füllten sich und bildeten einen großen Binnensee."

Abb. 3 Diese Skizze zeigt unter anderem auch die vermuteten Anflug-Richtungen einiger größerer Carolina-Impaktoren. Es wird deutlich, dass es mehrere, in kurzer Folge einschlagende "Schrotschüsse" gegeben haben muss.

Eine Reihe von Kulturen bewahren Geschichten von einem durch den Impakt verursachten Winter. Die mit den meisten solcher Legenden, die der Autor gelesen hat, finden sich in den erstaunlich informativen Geschichten der Yakut, die sagen: "... es sei >die Tochter des Teufels< gewesen, und sie habe in den frühen Tagen einen Schwanz gehabt. Wenn sie sich der Erde nähere, bedeute dies Zerstörung, Sturm und Frost, auch im Sommer; ... , die Tochter of des Teufels ist ein schönes Mädchen ... sie ist die Braut und das Liebchen von Satans Sohn ÜRGEL (Plejaden). Wenn diese zwei Sterne einander nahe kommen, ist es ein schlechtes Omen; ihr begieriges Zittern und ihr zusammenhangloses Keuchen verursachen große Desaster: Stürme, Blizzards, Orkane. Wenn sie sich vereinigen, wird der Schnee selbst im Sommer fadentief fallen, und alle lebenden Wesen, Menschen, Tiere und Bäume werden vergehen ... fünf Planeten gerieten aus ihren Bahnen. In der Nacht fielen die Sterne wie Regen. Die Erde schüttelte sich. Das E und Loh [?; d. Ü.] fielen trocken."

Bemerkenswert an diesen speziellen Erzählungen ist die Verbindung zwischen verschiedenen Informations-Stücken. Aus diesen Linien fassen wir zusammen, dass ein Komet mit einem Schweif der Erde nahe genug kam, um das Wetter auf der Erde zu beeinflussen - d.h. mit tödlichen Stürmen, Frost und Tiefschnee im Sommer. Man berichtet uns zudem, dass dies vor allem dann eintrete, wenn der Komet nahe bei den Plejaden erscheint. Kurz gefasst, beschreiben diese Legenden akkurat, was man heute aus astronomischen Daten über den Kometen Encke und den Ring von Bruchstücken weiß, den sein ursprünglicher Körper um die Sonne verstreute; nach obiger Information [zerbrach er scheinbar] in fünf signifikante Brocken. "Sterne, die wie Regen fallen" indiziert eine große Menge von Schutt, der in die Atmosphäre eintritt, "die Erde schwankte" legt einen großmaßstäblichen Impakt nahe.

Wie obiges Beispiel nahelegt, müssen zeitgenössische Forscher Acht geben, denn es ist anzunehmen, dass die volkstümlichen Erinnerungen unserer Vorfahren an kosmische Ereignisse sich auf Körper beziehen, wie wir sie auch heute gut kennen. Es gibt beträchtlichen Grund zur Annahme, dass die Mehrheit der so genannten Planeten Kometen waren - möglicherweise aus der Encke-Gruppe. Menschliche Glaubens-Systeme wurden wesentlich von den Phänomenen beeinflusst, die bei der fortschreitenden Fragmentierung dieses großen Kometen über tausende von Jahren hinweg auftraten. Die Vorstellung eines schrecklichen Himmels-Gottes oder vom Einfluss der Sternen-Positionen auf irdische Ereignisse sind ein Vermächtnis dieses Einflusses.

Jüngere Studien an Eis-Bohrkernen aus der Antarktis [2] haben für die jüngsten 100 000 Jahre zahlreiche Iridium-Schichten nachgewiesen. Häufig sind diese Iridium-Schichten mit vulkanischer Asche vermischt, was den Ursprung des Iridium verschleiert. Iridium wird üblicherweise in Meteoren gefunden, ist auf der Erde jedoch ein extrem rares Mineral. Diese Vermischung legt nahe, dass der Impakt eines Kometen oder Meteors vulkanische Aktivität erzeugte. Wissenschaftler sind zudem auf eine direkte Korrelation zwischen Iridium [-haltigen] Schichten und dem Beginn vieler eiszeitlicher Ereignisse gestoßen, was nahelegt, dass der kombinierte Effekt eines Kometen-Impakts und den daraus resultierenden Vulkanausbrüchen an den Wendepunkten menschlicher Geschichte eine wesentliche Rolle gespielt hat.

Kometen sind während der vergangenen 15 000 Jahre nicht die einzige Ursache für größere Veränderungen in der Erd-Bevölkerung gewesen. Es scheint, dass der Anstieg der Meeresspiegel seit dem Ende der jüngsten Eiszeit nicht so allmählich erfolgt ist wie es bisher angenommen wurde. Mehrfach scheint es in der Vergangenheit plötzliche Anstiege der Pegel gegeben zu haben, die zur Vernichtung der Handelshäfen an den Küsten und zu einer Verschiebung der überlebenden Bevölkerung führten.


Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von Peter Marsh © wurde weinen Webseiten "Polynesian Pathways" (Kapitel: "Catastrophes and Prehistory, USA showered by a watery comet ~11,000 years ago, ending the Golden Age of man in America" entnommen. Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de, nach: http://users.on.net/~mkfenn/Catastrophes.htm

Fußnoten:

  1. Siehe zum Verschwinden dieses Volkes auch: "Vernichteten Kannibalen die Anasazi-Zivilisation?" von Julie Cart
  2. Red. Anmerkung: Vergl. dazu: "Antarktischer Schlamm enthüllt alte Evidenzen für globale Klima-Veränderungen" von Mark Shwartz

Bild-Quelle:

1-3) Peter Marsh, unter: http://users.on.net/~mkfenn/Catastrophes.htm