A.F.R. Knötel

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Historisches Forscher- und Autorenportrait

Abb. 1 Das Titelblatt von A.F.R. Knötels Buch "Atlantis und das Volk der Atlanten" aus dem Jahr 1893

(red) August F.R. Knötel - er publizierte als A.F.R. Knötel und August Knötel - war ein deutscher Geograph [1] und Mythologe, über dessen Vita wir bisher nichts in Erfahrung bringen konnten.

1893 - also ein Jahr, nachdem Ignatius Donnellys epochales magnum opus "Atlantis, the Antediluvian World" erschienen war - veröffentlichte Knötel sein Buch "Atlantis und das Volk der Atlanten" [2] (Abb. 1), mit dem er quasi unausgesprochen einen Gegenentwurf zum Werk des Amerikaners vorlegte. Für Knötel waren die Atlantier eine Art Priesterkaste, deren Angehörige und Gefolgsleute während der Bronzezeit von Mesopotamien aus nach Westen migrierten, um dort schließlich Tartessos zu gründen und im nordwestafrikanischen Libyen die von Platon beschriebene Metropole zu errichten.

Dieses fast in Vergessenheit geratene - heute eher skurril wirkende, aber nichtsdestotrotz interessante - Buch ist inzwischen online frei abrufbar. Eine Zusammenfassung von Knötels Atlantis-Theorie, die im Jahr 1932 von Alexander Bessmertny vorgestellt wurde [3], präsentieren wir bei Atlantisforschung.de. [4]

Weitere Bücher von August Knötel:

  • Cheops der Pyramidenerbauer und seine Nachfolger - Nochmalige gründliche und allseitige Erörterung der Fragen; was es mit dem Einfalle der Hirten in Aegypten, dem Pyramidenbau, der Glauwürdigkeit Manetho's u.s.w. für eine Bewandtniss habe, Leipzig (Dyk'sche Buchhandlung), 1861





Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

Bild-Quelle: