Alt-Chinesen als Pyramiden-Bauer

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Die Weiße Pyramide

Abb. 3 Die gewaltige 'Weiße Pyramide', deren Lokalisierung am Fuße des Qin-Ling-Shan-Gebirges Forschern noch heute Kopfzerbrechen bereitet.

(bb) Wer an Pyramiden denkt, dem fallen sicherlich zunächst die monumentalen Bauten der alten Kulturen Ägyptens und Mittelamerikas ein. Dass die alten Chinesen ebenfalls ein Volk von Pyramidenbauern waren, deren Produkte durchaus mit denen Yucatáns oder vom Gizeh-Plateau zu vergleichen sind, ist tatsächlich eine relativ neue Erkenntnis. "50 Jahre lang war", wie der Paläo-SETI Forscher und alternativ-historische Fach-Autor Hartwig Hausdorf in seinem Bericht 'Pyramiden im Reich der Mitte' erläutert, "ihre Existenz umstritten". Erst 1994 gelang es dem Grenzwissenschaftler, die Authentizität der Berichte von Pyramiden im Herzen Chinas zweifelsfrei zu beweisen, "über die seit dem Ende des II. Weltkriegs zwar gemunkelt wurde, jedoch mangels Möglichkeit fundierter Nachforschungen selbst von Archäologen kein Statement zu bekommen war" [1]

Die ersten Berichte über eine gewaltige Pyramide (Abb. 3) in China, die in der westlichen Welt bekannt wurden, stammen offenbar von James Gaussman, einem Piloten der U.S. Air Force, der im Frühjahr 1945 bei einem Aufklärungsflug über dem Qin-Ling-Shan-Gebirge, südwestlich von Xian, ein "phantastisches Bauwerk" entdeckte, "das in seinen Militärkarten nicht eingezeichnet war: Eine gigantische Pyramide - und das mitten in China! Ihm wird sofort klar, dass ihm dies mit Sicherheit niemand glauben würde und so macht er aus der Flugzeugkabine heraus ein Foto. Als es nach seiner Rückkehr zum Stützpunkt entwickelt wird, setzt es einen gewaltigen Schock." [2]

Es erscheint keineswegs verwunderlich, dass man - nicht bloß - bei der Air Force angesichts dieses mysteriösen Fundes mehr als nur 'große Augen' bekam. Schließlich präsentierte sich das Objekt mit einer "Höhe von etwa 300 Metern, bei einer Seitenlänge an der Basis von fast einem halben Kilometer! So verschwindet das Foto für die nächsten Jahrzehnte in den Archiven des amerikanischen Militärs, doch Gerüchte über Pyramiden im Reich der Mitte wollen seither nicht mehr verstummen", wie Hausdorf bemerkt. "Aus der Luft", schrieb 1947 in weiterer Augenzeuge, der Pilot Maurice Sheahan, "scheint diese Pyramide jene aus dem alten Ägypten in den Schatten zu stellen." [3]

Auch Sheahan schätzte die Höhe des Bauwerks auf etwa 300 Meter mit einer Ausdehnung an der Basis von etwa 450 Metern. Befinden soll sie sich am Fuße der ca. 3000 m hohen Qin-Ling-Shan-Berge: "Ihre Lage gab er mit 40 Meilen (etwa 65 Kilometer) südwestlich der Provinz-Hauptstadt Xian an, die während der Han-Dynastie (200 v. bis 220 n. Chr.) auch die erste Hauptstadt des Reiches der Mitte war. Sie steht am Ende eines lang gezogenen Gebirgstales, das auf dem Landweg nur äußerst schwer zu erreichen ist. Am anderen Ende des Tales, so Sheahan, habe er hunderte kleinerer, wie Grabhügel wirkender Pyramiden gesehen." [4]

Im März 1994 reiste Hausdorf gemeinsam mit seinem Forscher- und Autoren-Kollegen Peter Krassa nach China und durfte als erster Ausländer seinen "Fuß in die gleichermaßen für Touristen wie auch für >Normalchinesen< gesperrte Region setzen. Ein weiteres Mal im Oktober desselben Jahres, als ich eine erste Gruppe meiner Leser an die geheimnisumwobenen Pyramiden Chinas führte." Von seinen beiden Exkursionen hat Hausdorf neben faszinierendem Bildmaterial auch Erkenntnisse über die chinesischen Pyramiden mitgebracht, die diffusionistische Konzepte (vergl. dazu: Stichwort: Diffusionismus;d. Red.) zur Zivilisations-Geschichte der Menschheit stützen.

Dazu schreibt er: "Es sind zumeist Pyramiden von jenem Typ, wie man sie in Mittelamerika antrifft - also oben abgeflacht. Auch sind sie oft von Gras und Pflanzen überwuchert, doch dürfen wir eines nicht außer Acht lassen: Als man nämlich in den Urwäldern der mittelamerikanischen Halbinsel Yucatán die so zahlreich vorhandenen Maya-Pyramiden ausgrub, sahen deren Überreste, als man sie vom üppigen Pflanzen­bewuchs des Regenwaldes befreite, kaum anders aus als die hier beschriebenen Pyramiden Chinas. Angesichts der Ähnlichkeiten in der Bauweise ist sogar die Frage nach möglichen Kontakten zwischen den beiden Hochkulturen erlaubt." [5]


Fortsetzung: 'Europäer' im prähistorischen China


Anmerkungen und Quellen

  1. Quelle: Hartwig Hausdorf, Pyramiden im Reich der Mitte, Atlantisforschung.de, 2003
  2. Quelle: ebd.
  3. Quelle: ebd.
  4. Quelle: ebd.
  5. Quelle: ebd.


Bild-Quelle

(3) Archiv Hartwig Hausdorf