Atlantis in Bolivien - die Theorie des Jim Allen

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Lokalisierung

Abb. 1 Atlantis auf dem Altiplano? Jim Allen vermutet die von Platon beschriebene Ebene (Pfeil) mit der atlantischen Hauptstadt im heutigen Bolivien.

(bb) In Lateinamerika, genauer gesagt, auf dem Gebiet des heutigen Staates Bolivien (Abb. 1), vermutet der britische Atlantologe Jim Allen in seinem Buch "Atlantis: The Andes Solution" das legendäre Inselreich. Auch Allen legt seinen Überlegungen den platonischen Atlantisbericht zu Grunde und übernimmt die klassische Interpretation, Platon habe im Timaios (24e - 25d) von einer Zivilisation gesprochen die, JENSEITS der 'Säulen des Herakles' auf einer Großinsel/einem Kontinent im Atlantischen Ozean beheimatet gewesen sei. Diese 'Kontinentalinsel' mit Namen Atlantis solle, laut Platon, innerhalb eines Tages und einer Nacht im Meer versunken sein.

Hier stellt sich Jim Allen auf den Standpunkt der Schulwissenschaft, und konstatiert zunächst: "Die moderne Geologie erklärt, dass ein Kontinent nicht innerhalb eines Tages im Meer versinken kann und dass im Atlantischen Ozean auch kein solcher Kontinent versunken sei." [1] Dem folgend, spekuliert er, dass womöglich nicht der gesamte Kontinent, sondern nur die gleichnamige Inselhauptstadt damals untergegangen sei und kommt zu dem Schluss, dass es sich bei dem atlantischen Kontinent um Südamerika gehandelt habe. Dabei beruft er sich auf eine Übersetzung des altgriechischen Oirginaltexts (Kritias 117e) durch Desmond Lee, in welcher es heißt."In der Mitte der Insel, nahe der See, gab es eine Ebene, welche von Bergen umschlossen wurde, und die Region lag insgesamt hoch über dem Meeresspiegel. Die Ebene war gleichförmig flach, von rechteckiger Form, und lag auf halbem Weg entlang der längsten Seite des Kontinents." [2]

Mit dieser Übersetzung [3] 'im Rücken' entwickelt Allen dann seine persönliche Lokalisierungstheorie: "Platon’s Beschreibung passt exakt auf Südamerika, schließlich beschreibt er eine gleichmäßig flache, rechteckig geformte Ebene, die, wie er sagte, in der Mitte des Kontinents, nahe bei der See und auf halbem Weg entlang der längsten Seite des Kontinents gelegen war. Zudem beschrieb er die Hauptstadt von Atlantis, welche auf einer kleinen Vulkaninsel errichtet worden sei, und ebenfalls Atlantis genannt wurde. Diese Stadt befand sich auf der flachen, rechteckigen Ebene, fünf Meilen von der See entfernt, und nach Platon lag die gesamte Region hoch über dem Meeresspiegel, wuchs an dieser Seite des Kontinents schier aus dem Ozean bis in große Höhe hinauf. Damit haben wir beides, sowohl eine verlorene Stadt Atlantis, als auch einen verlorenen Kontinent Atlantis." [4]

Abb. 2 Jim Allen´s bolivianisches Hochland-Atlantis in einer Darstellung des Künstlers Lee Smart

Konsequent Lee´s - und nicht Platons - Beschreibung der atlantischen Geographie folgend, macht Allen schließlich den Hügel Pampa Aullagas am Lake Poopo als historischen Standort der atlantischen Hauptstadt (Abb. 2) aus. "Die Atlantis-Stätte bei Pampa Aullagas auf dem bolivianischen Altiplano mit ihrem äußeren Landring und einem inneren Ring aus Wasser liegt heute eine beachtliche Zahl von Fuß über dem Bodenniveau der Umgebung und oberhalb des Niveaus des nahe gelegenen Lake Poopo. Damit die kreisförmigen Wasserringe ihre Funktion als Hafen mit Zugang zum See erfüllen können, muss der See bemerkenswert höher gewesen sein, und ein höheres Level würde auch nötig gewesen sein, um den Perimeter-Kanal und das Bewässerungs-System zu speisen, von dem es hieß, es sei um die angrenzende [...] rechteckige Ebene herum verlaufen." [5]

Zu erwartende Kritik an seiner Hochebenen-These nimmt er mit der rhetorischen Frage "Wie kann Atlantis in den Anden gelegen haben, wenn es doch vermutlich in der See versunken ist?" vorweg und kontert mit einem erneuten Lee-Zitat sowie mit der Annahme, Atlantis könne auch in einem Binnenmeer untergegangen sein. Zum bolivianischen Altiplano bemerkt er: „Tatsächlich wurde die gesamte Ebene regelmäßig [...] überschwemmt und verwandelte sich zu verschiedenen, Jahrtausende zurückliegenden, Zeiten im Wechsel mit Trockenperioden immer wieder in ein gigantisches Binnenmeer." [6]


Zeitliche Einordnung

Abb. 3 Zeigt diese Luftaufnahme der Pampa Aullagas Reste einer mehrfachen Ringstruktur, wie Allen annimmt?

Unter Heranziehung geologischer Erkenntnisse zur Vergangenheit des bolivianischen Altiplano nimmt Jim Allen auch die zeitliche Einordnung seines Atlantis vor. "Die zwei wahrscheinlichsten Zeitpunkte für das Ende von Atlantis sind (a) 9600 v. Chr., das Datum, welches von Platon angegeben wird, oder (b) 1200 v. Chr. sofern wir “Monate” für “Jahre” einsetzen. Wenn wir in der Zeit zurückgehen, dann können wir mit Sicherheit sagen, dass Atlantis nicht im Zeitraum von 30,000 - 28,000 v. Chr. existiert haben kann, weil zu dieser Zeit der gesamte Altiplano vom tiefen Minchin-Paläosee bedeckt war. Entsprechend kann es auch nicht in der Zeit der nächsten Feucht-Periode von 23000 - 13000 v.Chr. existiert haben, weil der Altiplano von 16000 - 13000 v. Chr. vom Paläo-See Tauca mit einer Tiefe von 459 Fuß bedeckt war.

Von 11000 - 9500 v. Chr. löste der Titicaca-See wiederholt Überflutungen aus. Während dieser Perioden war der zentrale Altiplano von einem seichten Paleäo-See namens “Coipasa” bedeckt. Es erscheint unwahrscheinlich, dass Atlantis zu dieser Zeit existiert hat, da der Paläo-See auch den Bereich des “Perimeter-Kanals” einnahm. Sukzessiven Feucht- und Trocken-Perioden folgte eine extreme Trockenphase, die von 4000 bis 3000 v. Chr. andauerte.

Jedenfalls bildete sich, mit der Feuchtperiode, die um 2500 - 1900 v. Chr. begann, ein Paleo-See im Tal des Flusses Desaguadero, der die Annahme rechtfertigt, dass der Wasserspiegel zu dieser Zeit korrekt ausbalanciert war, um die Kanäle von Atlantis zu speisen. Es legt zudem nahe, dass der Lake Poopo ein fast durchgehendes Binnengewässer bildete, das sich fast durchgehend bis zum Titicaca-See erstreckte.

Einer 'kurzen' Trockenphase von 400 Jahren folgend, dauerte die nächste Feucht-Periode von 1500 - 1200 v. Chr. Es erscheint wahrscheinlich, dass diese Periode das Ende von Atlantis markierte, da 1200 v. Chr. mit der Invasion Ägyptens durch die 'Seevölker' übereinstimmt, was mit dem Krieg gegen Ägypten in Verbindung stehen könnte, den Platon beschrieb." [7]

Damit übernimmt Allen weitere Grundelemente konformistischer Atlantisforschung (Kalendarische Platon-Revision, Spät-Datierung, Bezug zu den Seevölkerkriegen), und präsentiert sich - trotz seiner 'exotisch' wirkenden Lokalisierungsthese als typischer, schulwissenschaftlich orientierter 'Jungzeitler'.


Mythen und Legenden

Abb. 4 Während der Regenzeit schwillt der Lake Poopo an und Pampa Aullagas wird zeitweilig wieder zu einer Insel.

Auch die Kultur der frühen Völker Mesoamerikas, ihre Sprachen und Legenden zieht Jim Allan heran, um seine Theorie über die ur-bolivianischen Wurzeln von Atlantis zu belegen. So betont er, "das Wort ATLANTIS hat seinen Ursprung in Amerika, 'atl' bedeutet in der Nahuatl-Sprache der Azteken 'Wasser', und 'Antis' heißt im Quechua der Inka 'Kupfer'. One of the Quarters des Inka-Reiches wurde 'Antisuyo' genannt, das Königreich der Antis, be denen es sich um eine Nation wilder (ferocious) Indianer handelte, die zu Zeiten der Inkas noch still auf den östlichen Abhängen des Anden-Gebirges lebten." [8]

Von zentraler Bedeutung ist für Allen bei seiner Interpretation des platonischen Atlantis-Berichts die alt-bolivianische Desaguadero-Legende, scheinbar eine gewisse inhaltliche Nähe zu Platons mythisch-religiösen Aussagen im 'Atlanticus' (allerdings auch zu anderen Mythen) aufweist: Die Götter beschließen, eine Stadt am Rande eines Sees wegen der Machtgier ihrer Bewohner zu bestrafen, die sie innerhalb eines Tages durch Erdbeben, Fluten und furchtbaren Unwettern untergehen lassen.

Im Schöpfungsmythos der Inka heißt es: "In alten Zeiten, bevor es das Licht gab, erschuf Wiraqocha Pachayachachic (der Schöpfer aller Dinge) eine Rasse von Giganten, um zu sehen, ob es gut wäre Menschen von diesen Maßen zu machen. Er bemerkte, dass sie zu groß waren, und erschuf Menschen in seiner eigenen Größe. Sie aber waren erfüllt von Hochmut und Gier, und so verwandelte der Schöpfer einige zu Steinen, andere in diverse Formen, und wieder andere wurden vom Erdboden und von der See verschlungen. Er bewirkte auch eine große Flut, die das Land bedeckte und alles zerstörte, was darauf existierte; abgesehen von drei Menschen, die er verschonte, um die Menschheit neu erstehen zu lassen." [9]

Die Anden-Gottheit "Tunapa" (in manchen Legenden männlich, in anderen weiblicher Natur) setzt Allen in Beziehung zur Mythologie der Hellenen und zieht die Schlussfolgerung: "Zudem war Poseidon, der griechische Name für den Meeresgott, der die Wasser-und Land-Ringe in Atlantis schuf, das Äquilavent zu 'Tunapa', dem bolivianischen Namen der Gottheit der Wasserstraßen, welche die Ringformationen bei Pampa Aullagas errichtete. Somit kann kein Zweifel daran bestehen, dass der Atlantisbericht seinen Ursprung in einer bolivianischen Legende hat." [10]


Oreichalkos

Abb. 5 Oreichalkos? Dieses Blatt einer Axt (Fundort: Tiwanaku) besteht aus 'Tumbaga', einer Legierung aus Gold und Kupfer mit geringfügigen Beimischungen von Arsen.

Abschließend soll auch noch Allens These zum legendären, im Kritias-Dialog (114e, 116c und 116e) erwähnten, Oreichalkos (lat: Orichalcum) vorgestellt werden. Wie die meisten schulwissenschaftlichen Atlantisforscher interpretiert auch Allen diese mysteriöse Substanz, die (nicht nur) auf Atlantis nach dem Gold den größten Wert gehabt haben soll, als Metall, bzw. als Metall-Legierung, genauer gesagt als Mischung aus Kupfer und Gold. [11]

Dies ist eine scheinbar naheliegende Interpretation, übersetzen doch einige bekannte Altsprachler, wie etwa R. Rufener, den von Platon verwendeten Ausdruck ohnehin mit "Goldkupfererz". Mit diesem Oreichalkos soll, wie im Kritias beschrieben, u.a. Teile des Poseidon-Tempels geschmückt gewesen sein. Könnte das auch auf die vermutete "Metropole" von Pampa Aullagas zutreffen? Kannten und verwendeten die alten Mesoamerikaner überhaupt eine entsprechende Legierung?

Allen beruft sich hierbei auf neuere Erkenntnisse der Archäologie: "Objekte aus Kupfer und Kupferlegierungen wurden üblicherweise vergoldet oder versilbert, ihre Originalfarbe war offenbar nicht hoch angesehen. Vergoldete Kupfergegenstände wurden häufig aus einer Legierung hergestellt, welche für die gesamte Metallurgie in ganz Süd- und Mittelamerika äußerst bedeutsam wurde: Tumbaga. Das ist eine Gold-Kupfer Legierung, welche deutlich härter als Kupfer ist, aber ihre Flexibilität behält, wenn sie geschmiedet wird.

Somit eignet sie sich vorzüglich zur Herstellung hochentwickelter Objekte aus gehämmerten Metallstücken. Des weiteren lässt es sich gut gießen, und schmilzt bei einer niedrigeren Temperatur als Kupfer [...] Dieser Legierung konnte man das Aussehen puren Goldes verleihen, indem man die Oberfläche des fertigen Stücks mit Säure behandelte, um das Kupfer herauszulösen, und dann durch hämmern oder polieren eine gleichmäßige Goldoberfläche zu erzielen." [12]

Die Tatsache, dass im präkolumbischen Süd- und Mittelamerika tatsächlich eine Goldkupfer-Legierung verwendet wurde, stellt allerdings keinen Beweis oder auch nur Anhaltspunkt dafür dar, das 'Tumbaga' und 'Oreichalkos' tatsächlich identisch sein könnten. Auch ist nichts darüber bekannt, das irgendeine mesoamerikanische Frühkultur ihre Bauwerke mit dieser Legierung oder mit anderen Metallen überzog und verkleidete.


Fazit

Abb. 6 Die Ebene von Poseidonis in Bolivien? Allens Argumentation läßt viele Fragen offen und führt bisweilen in 'Sackgassen'.

Allens Altiplano-Theorie lässt aus atlantologischer Sicht viele Fragen unbeantwortet, wesentliche Aspekte einer umfassenden Beweisführung werden in seiner Argumentation - soweit aus seinen Websites ersehbar - nur angerissen oder gestreift. So wird dort in keiner Weise darauf eingegangen, WIE - und durch wen dieser Bericht vom prähistorischen Bolivien zu den alten Ägyptern gelangt sein soll. Allen selber spekuliert ja bei seiner zeitlichen Einordnung damit (s.o.), dass Platon sich bei seiner Schilderung des athenisch-atlantischen Krieges auf den Einfall der Seevölker, und nicht etwa auf eine tatsächliche Auseinandersetzung zwischen alten Boliviern und den Mittelmeervölkern bezogen habe.

Die Annahme transatlantischer Kontakte während der späten Bronzezeit wäre auch völlig untypisch für Allen, der stets bemüht scheint, nicht den von Fach-Historikern vorgegebenen Argumentationsrahmen zu verlassen. Anders als über solche frühen Beziehungen über den Atlantik hinweg ist jedoch nicht zu erklären, wie die Ägypter - und später Platon - dieses Wissen überhaupt erhalten haben sollen.

Andere Widersprüche zum Platonischen Originaltext scheint Allen ebenfalls zu übersehen. So heißt es im Kritias (116d) beispielsweise bei der Beschreibung des Poseidon-Tempels in der Atlanter-Hauptstadt durch Platon: "Auch stellten sie goldene Bildsäulen darin auf, und zwar den Gott selbst auf einem Wagen stehend als Lenker von sechs geflügelten Rossen..." Bei der Beschreibung des Heereswesens der Atlanter (Kritias 119a, 119b) ist von Streitwagen und Zweigespannen, von Rossen und Lenkern die Rede. Jedoch verfügte bekanntlich keine der präkolumbischen Kulturen Mesoamerikas über Fahrzeuge auf Rädern, oder über Streitwagen. Schließlich war angeblich (!) seit den katastrophalen Umwälzungen gegen Ende der jüngsten 'Eiszeit' auf den beiden Amerikas u.a. auch das Pferd ausgestorben. [13]

Schon unter diesem Gesichtspunkt muss also - zumindest auf Grundlage der Angaben Platons - entweder Allens zeitliche, oder aber seine geographische Lokalisierung fehlerhaft sein. Womöglich erstreckte sich ja zu irgendeinem (prä)historischen Zeitpunkt das vermutete Imperium der Atlanter auch auf das Gebiet des bolivianischen Altiplano - sein Zentrum, bzw. seine legendäre Metropole werden wir dort wohl kaum wiederfinden.


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: Jim Allen, auf http://www.geocities.com/webatlantis/ (nicht mehr online)
  2. Quelle: ebd.
  3. Anmerkung: Lee´s Übersetzung "in the centre of the island near the sea was a plain which was enclosed by mountains, and the region as a whole was high above the level of the sea. The plain was uniformly flat, rectangular in shape and lay midway along the longest side of the continent", erscheint entweder fehlerhaft, oder er wird von Allen falsch oder verkürzt zitiert. Aus allen dem Verfasser bekannten Übersetzungen dieser Textstelle des Kritias (117e) geht ein völlig anderer Sinnegehalt der Passage hervor. So heißt es etwa bei Rufener:
    "Zunächst einmal soll das ganze Land sehr hoch gelegen und vom Meer steil aufgestiegen sein. Nur um die Stadt herum sei eine große Ebene gewesen und habe diese rings umgeben. Sie war aber ihrerseits wieder von Bergen umkränzt, die sich bis zum Meer erstreckten; es war eine flache und gleichmäßige Ebene, als Ganzes von länglicher Form, die sich in der Länge auf beiden Seiten über 3000 Stadien, in der Breite, vom Meere aufwärts, über 2000 Stadien ausdehnte."
    Noch deutlicher wird der zweifelhafte Charakter von Lee´s Interpretation, wenn wir mit der von J. Spanuth verwendeten Übersetzung vergleichen:
    "Zuvorderst lag nach dem Bericht ein Felsen, der sehr hoch und wie mit dem Messer abgeschnitten (sphódra te hypselòs kaí aptómos ek thaláttes) aus dem Meere aufstieg. Die Umgebung der Stadt hingegen war durchweg eben (pan pedíon) Diese die Stadt umgebende Ebene war von Erhebungen umgeben, die sich am Meer entlang hinzogen. Die Ebene war glatt und flach und als ganzes ein längliches Dreieck, nach der einen Seite dreitausend Stadien lang, in der Mitte vom Meer aus zweitausend Stadien breit."
  4. Quelle: Jim Allen, in http://www.geocities.com/webatlantis/
  5. Quelle: Jim Allen, in http://www.geocities.com/myessays/datingfromlakelevels.htm
  6. Quelle: Jim Allen, in http://www.geocities.com/webatlantis/
  7. Quelle: Tim Allen, in http://www.geocities.com/myessays/datingfromlakelevels.htm
  8. Quelle: Jim Allen, in http://www.geocities.com/webatlantis/
  9. Quelle: Inca Creation Myth from "The Incas" pub Blackwell 2002, nach http://www.geocities.com/webatlantis/atlantisoriginsinlegends.htm
  10. Quelle: Jim Allen, in http://www.geocities.com/webatlantis/
  11. Anmerkung: Allen ignoriert dabei, wie alle "Legierungs-Verfechter" (z.B. Zangger = Messing), dass Platon audrucklich erwähnt (Kritias 114e), der Oreichalkos sei "an vielen Stellen der Insel aus dem Boden gegraben worden". Bekanntlich werden Legierungen - als Fertigungsprodukt - jedoch nicht nicht ausgegraben oder im Bergbau gewonnen, sondern allenfalls ihre einzelnen Komponenten. Natürlich sind die diesbezüglichen Angaben Platons keineswegs sakrosankt. Im Rahmen atlantologischer Atlantida-Exegese ist der Wahrheitsgehalt JEDER Aussage im 'Atlanticus' kritisch zu hinterfragen und gegebenfalls auf Grund stichhaltiger Argumente zur Disposition zu stellen. Gerade dies tut Allen jedoch NICHT, sondern er er übersieht einfach geflissentlich den bestehenden Widerspruch zwischen Platons Angaben und seiner eigenen These.
  12. Quelle: "Ancient South America" von Karen Olsen Bruhhs, pub. Cambridge University Press 1994, übersetzt nach http://www.geocities.com/aullagas/orichalcum.htm
  13. Anmerkung: Wir bezweifeln die Annahme eines end- bzw. postglazialen "Aussterbens" des Pferdes in Amerika ganz entschieden (siehe: Paradigmen-Killer auf vier Hufen), doch für Allen als konformistisch argumentierenden Forscher sollte diese paradigmatische Voraussetzung eigentlich Gültigkeit besitzen.

Bild-Quellen:

1) http://www.geocities.com/webatlantis/TheAtlantisTrailBolivia.htm (Bearbeitung: atlantisforschung.de)
2) http://www.geocities.com/atlantistrailgallery/atlantissmart.jpg (nicht mehr online)
3) http://www.geocities.com/webatlantis/
4) http://www.geocities.com/webatlantis/
5) http://www.geocities.com/aullagas/orichalcum.htm


Literaturhinweis

Tim Allan-Atlantis.jpg

Jim Allen, Atlantis: The Andes Solution
Windrush Press, Windrush House, 12 Main Street, Adlestrop, Moreton-in-Marsh, Glos GL56 0LL, UK