Die Amazonen (Teil 1)

Aus Atlantisforschung.de
Wechseln zu:Navigation, Suche

Leseprobe aus: Die Deltagöttin-Kultur

1. Der Stammvater

von Eire Rautenberg

Abb. 1 Karte zur geographischenn Verteilung der Söhne Noahs nach Flavius Josephus, ca. 100 AD; Japhets Söhne sind hier in Rot dargestellt.

Noah zeugte den Sohn Japhet, dieser hatte zwei Söhne, Gomer und Magog. Die Söhne Gomers stehen in der Bibel, doch von den Söhnen Magogs steht in der Moses-Genesis nichts.

Stattdessen sprechen die irischen Quellen von den Söhnen Magogs. Das >Leabhar dhroma Sneachta< erzählt von den drei Söhnen des Magog: >Jobhath, Baath und Fathochta<.

Von Noahs Urenkel Jobhath sollen die Amazonen, die Baktrier und die Parther abstammen, die dadurch miteinander verwandt wären, durch eben den gleichen Stammvater.

Die Baktrier (chinesisch: Ta-Hia) waren ein iranisches Volk der Antike in Baktrien zwischen dem uns bekannten Fluss Amu-Darya („Paradiesfluss“) und dem Hindukusch-Gebirge, im heutigen nördlichen Afghanistan. Es verwundert kaum, dass jenes Volk erwähnt wird, denn Baktrien liegt unweit der Gebiete des Frühvolkes der Aryanam, die ich im Buch >Volk des Lichts< als Arya und Ariana beschrieb. Die Aryanam lebten vermutlich als frühe Vorfahren des „Teu/Tio-Zweiges“, bevor sie nach langen Wanderungen und genetischen Vermischungen nach Mitteleuropa bzw. ins heutige Deutschland kamen, um den Kult weiterzuführen. Wir können davon ausgehen, dass „teut-sche“ Ahnen mit dem autarken Frauenvolk frühzeitlich verwandt waren! Ja, man könnte sogar die These wagen, dass der Stammvater der aus dem Osten kommenden skythischen Keltogermanen Jobhath hieß!

Die vorgenannten Baktrier sind Teil der indogermanischen Völker im zweiten Jahrtausend vor Christus. In dieser Zeit existierte auch die trojanische Hochkultur (Troja VI-VII). Die heutige Stadt Balch gilt als eine Wiege der iranischen Zivilisation. In der Antike war sie unter dem Namen Baktra bekannt, Hauptstadt der Baktrier. Altiranisch-arisch hieß der uralte Wiegenort Zariaspa, „Goldenes Pferd“.

Laut der irischen Quellen soll vom zweiten Sohn BaathFenius Farsa“ abstammen, skythischer König und der legendäre Stammvater der Gälen in Irland und Schottland. Von Fathochta soll „Partholon“ abstammen, der gemäß den Überlieferungen die erste Kolonie in Irland nach der Noah-Sintflut begründete. Die irischen Nemediens, die Firbolgs, die >de Danann< (= Dana), die Amazonen und andere wie die Langobarden, Hunnen und Goten sowie viele andere Nationen sollen von Magog abstammen, und „sie alle kamen ursprünglich aus Skythien“.

Die Amazonen entstammen, genauso wie die Sauromaten (Sarmaten), in denen sie später aufgingen und die ebenfalls zur (vor-)kelto-skythischen Geschichte gehören und einer ursprünglich iranisch-aryanamischen Genese.


Fortsetzung:

2) Die Amazonen (Teil 2) - Verbreitung des Frauenvolkes
3) Die Amazonen (Teil 3) - Was heißt >Amazone<?
4) Die Amazonen (Teil 4) - Die Amazonenaxt


Anmerkungen und Quellen

Rautenberg-cover-1.jpeg
Dieser Beitrag von Eire Rautenberg (©) ist ein Auszug aus ihrem Werk "Die Deltagöttin-Kultur – Atlantis und die Vorfahren der Deutschen" (ohne die im Buch enthaltenen Quellenangaben), das im August 2017 bei epubli erschienen ist. Die Veröffentlichung bei Atlantisforschung.de erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Autorin.

Bild-Quelle: