Eine kurze paläoklimatische Beschau der jüngsten Eiszeit

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War ihr Ende ein allmähliches, graduell erfolgtes Ereignis?

von R. Cedric Leonard

Abb. 1 Ein Diagramm der 'Fieberkurve' durchschnittlicher globaler Temperaturen während der jüngsten 50.000 Jahre. Der Bereich des 'Jüngeren Dryas' ist rot markiert.

Wir sehen (Abb. 1) eine kurze warme Periode vor etwa 15.000 bis 14.000 Jahren, gefolgt von einem milderen Zeitraum (die beiden wurden durch einen plötzlichen drastischen Einbruch getrennt) und dann die deutlich stärkere Abkühlung der Periode des Jüngeren Dryas (rot markiert), die sich vor etwa 13.500 bis 11.600 Jahren ereignete.

Eine solche Kälte-Attacke sollte aufgrund des strengen Klimas Landwirtschaft [1] erheblich erschweren. Man könnte vermuten, dass der ideale Zeitraum für Landwirtschaft die relativ warmen Perioden vor 15.000 bis 13.000 Jahren seien, welchen die extrem kalte Periode von vor 13.000 Jahren bis etwa 11.600 Jahren folgte - eine Periode, in welcher Landwirtschaft sehr stark erschwert gewesen wäre.

Vor etwa 12.000 Jahren war dann die Erwärmung in vollem Gange, daher sollte die Landwirtschaft hervorstechender werden. aber tatsächlich können wir so etwas nicht beobachten. Nach einem Aufflackern der Landwirtschaft, das vor etwa 15.000 Jahren begann (und vor etwa 13.000 Jahren abflaute), scheint die landwirtschaftliche Aktivität spürbar nachgelassen zu haben (dies schließt die [für sie eigentlich] 'ideale' Pluvial-Periode ein) [...], und sie nimmt erst vor etwa 9.000 Jahren wieder zu.

Dieser signifikante Rückgang könnte die 'Erholungsphase' nach der Katastrophe darstellen, die zu einem globalen Chaos geführt hatte. Ohne die Existenz einer prähistorischen atlantischen Zivilisation und des katastrophalen Ereignisses, das mit ihrem Ende einherging, sind solche landwirtschaftlichen Anomalien schwer zu erklären.

Auf [meiner] Webseite [2] präsentiere ich geologische, ozeonographische, anthropologische und archäologische Daten [3], die zeigen, dass das Ende der jüngsten Eiszeit alles andere als graduell und durchaus turbulent war. Tatsächlich war es geradezu brachial! Die in der obigen Tabelle gezeigten extremen Temperaturschwankungen sind nur ein Hinweis auf die wissenschaftliche Realität dieser Tatsache.


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Red. Anmerkung: Siehe zum Thema Agrikultur in der der Vorzeit von R. Cedric Leonard: "Beweise für ein hohes Alter der Landwirtschaft - Wurde sie bereits zu Zeiten von Atlantis praktiziert?"
  2. Red. Anmerkung: R. Cedric Leonards Webseite Quest for Atlantis - Adventures in Science (atlantisquest.com) ist leider - laut Tony O’Connell seit März 2018 - offline. Ihr umfangreichen Inhalt ist aber zumindest in Teilen auch jetzt noch bei Archive.org abrufbar. Hier der Link zur dortigen Seite mit einer Übersicht über dieses Material. Außerdem liegen bei Atlantisforschung.de derzeit bereits Übersetzungen ins Deutsche von 14 seiner Artikel vor. Für eine Übersicht siehe: R. Cedric Leonard -Beiträge bei Atlantisforschung.de.
  3. Red. Anmerkung: Zum oben nicht erwähnten Bereich der Paläontologie siehe bei Atlantisforschung.de von R. Cedric Leonard: "Paläontologische Zeugnisse der Atlantis-Katastrophe"

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