Elias Stergakos

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Forscher- und Autorenportrait

Abb. 1 Das Frontcover von E.P. Stargakos´ Atlantis-Buch aus dem Jahr 2014

(red) Elias P. Stergakos ist ein in Griechenland geborener, aber seit seiner Jugend in den USA lebender Wissenschaftler mit den akademischen Graden eines Bachelors der Physik, Masters der Hochenergiephysik, sowie Doktors (PhD) der Kernphysik (nuclear science) und Ingenieurwissenschaften. Seit seiner Pensionierung widmet Stergakos sich verstärkt seinem Interesse an der Archäologie, was auch zu seiner näheren Beschäftigung mit dem Atlantis-Problem und seiner Hinwendung zu den Kretominoischen Atlantis-Hypothesen führte. [1]

Ausschlaggebend dafür sowie für die Veröffentlichung seines 2014 erschienenen, nur 68 Seiten starken Büchleins mit dem Titel "ATLANTIS - AN AEGEAN ISLAND" (Abb. 1) [2] war eine zwei Jahre zuvor erfolgte Reise zur Vulkaninsel Thera / Santorin, wozu er selber notierte:

Abb. 2 Ein 3D-Panorama der Vulkaninsel Santorin

"Während des Sommers 2012 besuchte ich die Ägäis-Insel Santorin. Ihre ehrfurchtgebietend inspirierende Topographie, eigentümliche Geologie, vulkanische Natur und Nähe zu Athen bewirkten, dass ich an Platos Verweis auf Atlantis in seinen Dialogen Timaios und Kritias, die ich in der Vergangenheit mehr als einmal gelesen hatte. Nachdem ich viele Stunden im Museum in Fira, der Insel-Hauptstadt, verbracht hatte, aber auch in Akrotiri, der freigelegten bronzezeitlichen Siedlung auf der Insel, und nachdem ich dort all die beeindruckenden Ausstellungsstücke gesehen hatte, entschied ich, dass ich eine gründliche Erforschung der Atlantis-Legende durchführen sollte.

Das Ergebnis dieser Forschung ist das vorliegende Buch, dessen Schlussfolgerungen auf Platos Texten, in Verbindung mit geographischen, geologischen und archäologischen Daten, basieren. Dieses Buch ist all jenen gewidmet, die nach der Entdeckung der Wahrheit durch logisches Denken und konkrete Beweise suchen." [3]

Tatsächlich verstärkt ein Blick in die via Google books online frei zugänglichen Teile des Buchs bei uns jedoch genau jenen Eindruck, der schon beim obigen Zitat aufkommen muss: dass nämlich Stergakos - der ja immerhin bei der Publikation dieses schmalen Bändchens seinen PhD in die Waagschale geworfen hat, letztlich höchst unwissenschaftliches jumping to conclusion betreibt, was bedeutet, dass das Ergebnis seiner Studien schon zu Beginn derselben feststand. Immerhin erscheint es vielsagend, dass er (im Kapitel "Atlantis - An Aegean Island") "Objektivität" bei der "Annäherung an die Atlantislegende" ausdrücklich nur denjenigen Forschern zubilligt, die mit seiner Atlantis-Lokalisierung übereinstimmen.

Eine Renaissance der Kretominoischen Atlantis-Hypothesen wird Dr. Elias Stergakos mit seinem Büchlein wohl kaum einleiten, und wer sich für diesen atlantologischen Hypothesen-, Thesen- oder Theorien-Komplex interessiert, ist mit den älteren Werken von Angelos G. Galanopulos, J.V. Luce oder James W. Mavor allemal besser bedient.


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: Tony O’Connell, "Stergakos, Elias (N)", 24. Sept. 2014, bei: Atlantipedia.ie (abgerufen: 18. Nov. 2015)
  2. Siehe: Elias P. Stergakos, PhD, "ATLANTIS – AN AEGEAN ISLAND", Xlibris Corporation, Juli 2014
  3. Quelle: Elias P. Stergakos, PhD, op. cit. (2014), Klappentext (Überetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)

Bild-Quellen:

1) Xlibris Corporation / Bild-Archiv Atlantisforschung.de
2) NASA und World Imagery / Asybaris01 bei Wikimedia Commons, unter: File:Santorini 3D version 1.gif