Eugène Bodichon

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Historisches Forscherportrait

von Stelios Grant Pavlou

Abb. 1 Das Titelblatt der "Études sur l’Algérie et Afrique" (1847) von Eugène Bodichon

Dr. med. Eugène Bodichon (* 1810 Nantes; ✝ 28. Jan. 1885 in Algier) war ein französischer Mediziner und Anthropologe, der in der französischen Kolonie Algerien lebte und arbeitete. Als korrespondierendes Mitglied der provisiorischen Regierung in Algier setzte er sich für die Abschachaffung der Sklaverei in den französischen Kolonien Afrikas ein. In Britannien ist Bodichon lediglich als der Ehemann der Feministin, Frauenrechts-Aktivstin und Gründerin des Girton College in Cambridge, Barbara Bodichon, bekannt.

Im Jahr 1847 veröffentlichte Bodichon seine Études sur l’Algérie [1] (Abb. 1) und schrieb: "...die Atlantiden galten unter den Altvorderen als die Lieblings-Kinder Neptuns, [und] sie machten den Kult dieses Gottes bei anderen Nationen bekannt."

Robert Stacy-Judd interpretierte diese Ansicht in dem Sinne, dass die Bewohner von Atlantis die ersten bekannten Seefahrer waren. Ignatius Donnelly zitierte Bodichon dergestalt, er identifiziere die Atlantiden als Bewohner der ‘Barbarenstaaten’ oder der Berber-Küste Nord-Afrikas und der Sahara, und dass die Berber wiederum mit den Bretonen des alten Armorica (der heutigen Bretagne) verwandt seien, welche man ebenfalls als Abkömmlinge von Atlantis anzusehen habe.





Anmerkungen und Quellen

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Dieser Beitrag (Lizenz: CC0 1.0 Universal) von Stelios Grant Pavlou wurde seiner Webseite Atlantipedia.com (inzwischen leider offline) entnommen, wo er unter dem Titel "Eugene Bodichon" in englischer Sprache erstveröffentlicht wurde. Übersetzung ins Deutsche und redaktionelle Bearbeitung durch Atlantisforschung.de.

Fußnote:

  1. Siehe: Eugène Bodichon, "Etudes sur l'Algérie et l'Afrique", Algier, 1847

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