John Townsend Trowbridge

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Historisches Autorenpotrait

Abb. 1 Der Schriftsteller und Poet John T. Trowbridge (1827-1916) im Alter von 46 Jahren

(bb) John Townsend Trowbridge (Abb. 1) (* 18. September 1827 in Ogden, New York; † 12. Februar 1916 in Arlington, Massachusetts) [1] war ein amerikanischer Schriftsteller und Poet, der - auch unter dem Pseudonym Paul Creyton - gerade mit seinen Romanen und Kinderbüchern in den USA große Popularität erlangte. Beachtung findet noch heute seine Studie "The South: A Tour of Its Battlefields and Ruined Cities", die er 1866 nach einer Rundreise durch die im Sezessionskrieg von 1861 bis 1865 besiegten, vormaligen Konföderierten Staaten von Amerika publizierte.

In Sachen Atlantis, von deren urzeitlicher Existenz als Insel im Atlantik er sich überzeugt zeigte, entschied J.T. Trowbridge sich augenscheinlich für einen weitgehend poetischen Umgang mit der Materie. So veröffentlichte er in The Independent aus New York sein Gedicht "Atlantis" mit einem kurzen einführenden Text aus seiner Feder. Dieser Beitrag wurde im März 1882 auch in The Weekly Kansas Chief abgedruckt. [2] Dort findet sich zudem - ebenfalls mit der Überschrift "Atlantis" versehen - auch ein redaktioneller Artikel (Abb. 2) als Ergänzung zu Trowbridges Beitrag, in welchem es heißt:

Abb. 2 Der Trowbridges Beitrag ergänzende Artikel aus The Weekly Kansas Chief vom 02. März 1882

"Seit Jahren hängt die Welt Spekulationen, Überlieferungen, Romantik und Poesie bezüglich des versunkenen Kontinents Atlantis nach, der einst im Atlantischen Ozean gelegen haben soll, mitten zwischen Europa und Amerika. Wenn man auf einer Landkarte Kuba und die es umgebenden Inseln betrachtet, so ist man ziemlich beeindruckt von der Vorstellung, dass sie Fragmente eines versunkenen Kontinents sind.

Auf Seite 1 [dieser Ausgabe] unserer Zeitung veröffentlichen wir einen Artikel und ein Gedicht zum Thema 'Atlantis'. Mr. Trowbridge legt in seinem Gedicht eine Theorie nahe, die plausibel erscheint. Zahlreiche Evidenzen sind auf dem amerikanischen Kontinent gefunden worden, die darauf hinweisen, dass sich hier einst ein Volk befand, das einen hohen Grad von Zivilisation hatte. Aber es gibt keine Aufzeichnungen von ihm, und die ältesten Rassen, die auf diesem Kontinent vorgefunden wurden, haben keine Überlieferungen von einem solchen Volk. Mr. Trowbridges Theorie ist, dass besagte Relikte das Werk wandernder oder kundschaftender Gruppen vom Kontinent Atlantis waren. Als sämtliche Spuren jenes Landes, Menschen, Aufzeichnungen und alles andere, im Ozean versanken, blieb nichts übrig, um diese Geschichte zu erzählen." [3]





Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: Wikipedia - The Free Encyclopdia, unter: "John Townsend Trowbridge" (abgerufen. 11. Mai 2017)
  2. Siehe: J.T. Trowbridge, "Atlantis", in The Independent; nach: The Weekly Kansas Chief, Vol. XXV / No. 38, 02. März 1882, S. 1 (Rubrik: "Choice Poetry"); online bei CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapes
  3. Quelle: o.A., "Atlantis", in The Weekly Kansas Chief, Vol. XXV / No. 38, 02. März 1882, S. 2; online bei CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapes; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de

Bild-Quellen:

1) Ineuw bei Wikimedia Commons, unter: File:John Townsend Trowbridge at age 45.jpg
2) CHRONICLING AMERICA - Historic American Newspapes, unter: The Weekly Kansas chief., March 02, 1882, Image 2 (Bild-Bearbeitung durch Atlantisforschung.de)