Tony O’Connell: Joining the Dots (Literaturhinweis)

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Der irische Atlantologie-Enzyklopädist und Herausgeber von Atlantipedia.ie stellt jetzt ein E-Book vor, in dem er seine eigene Lokalisierungs-Hypothese zu Platons Atlantis präsentiert

Abb. 1 Das Front-Cover von Tony O’Connells aktuellem e-Book >Joining the Dots: Plato's Atlantis in the Central Mediterranean< mit einem Vorwort von Dr. Anton Mifsud

(bb) Eigentlich kann es kaum überraschen, dass Tony O’Connell, seines Zeichens Schöpfer und Betreiber der englischsprachigen atlantologischen Internet-Enzyklopädie Atlantipedia.ie, die wir auch bei Atlantisforschung.de ausgiebig nutzen, nun auch eine längere Veröffentlichung vorstellt, in der er seine persönlichen Vorstellungen zur Atlantis-Lokalisierung präsentiert. Dazu bemerkt der Privatforscher aktuell auf der Atlantipedia-Startseite:

"Nach vielen Jahren, in denen ich die Atlantis-Theorien anderer Leute erfasst habe, habe ich nun endlich die Niederschrift meiner eigenen fertig gestellt. Der vollständige Titel [der Publikation] lautet >Joining the Dots: Plato's Atlantis in the Central Mediterranean< (Abb. 1) [zu Deutsch: Zusammenhänge herstellen: Platons Atlantis im zentralen Mittelmeer-Raum; d.Ü.], was einigermaßen selbsterläuternd ist. Ich plädiere dafür, dass Platos Atlantis eine militärische Allianz war, deren Zentrum in einer Zone lag, die sich vom südlichen Italien quer über das Mittelmeer erstreckte, einschließlich zumindest eines Teils des Nordwestens Afrikas sowie vieler der Inseln dieser Region. Ich war bestrebt, einige der vielen Fragen zu beantworten, welche die Atlantiserzählung aufwirft, wie: wann, wo, wer und wie. Insbesondere habe ich die von Plato verzeichneten unglaubwürdig großen Zahlenangaben untersucht, die lediglich Atlaniskritikern Munition geliefert haben." [1]

In einem Promotion-Text für das Buch schreibt Tony O’Connell zudem: "Das Mysterium von Platos Atlantis hat die Vorstellungskraft vieler angeregt, insbesondere seit 1882 Ignatius Donnellys bahnbrechendem Werk Atlantis: The Antediluvian World veröffentlicht wurde, das bis heute in Druck ist. Es zog die Aufmerksamkeit aller Klassen von Menschen auf sich, von Wissenschaftlern bis hin zu Fahrradmechanikern, wobei es ein atemberaubendes Spektrum an Spekulationen erzeugte. Durch das Aufkommen des Internets hat sich die Zahl der zu vermutender Bücher und Papiere zu diesem Thema noch stark vergrößert.

Obwohl ich weder Akademiker noch Fahrradmechaniker bin, habe ich die unglaubliche Bandbreite von Theorien zu Atlantis 15 Jahre lang studiert, in deren Verlauf ich die weltweit größte englischsprachige Website mit allen Aspekten des Themas 'Atlantis' zusammenstellen konnte. Mit diesen Berechtigungsnachweisen fühle ich mich jetzt befugt, meine eigenen Gedanken über den Ort und die Zeit von Platos Atlantis zu vertreten. Dieses Buch enthält einige neue Ideen und erweiterte andere, alle kombiniert mit Logik und dem, was oft vernachlässigt wird, wenn es um dieses Thema geht: gesundem Menschenverstand. Es bietet, hauptsächlich basierend auf Platos eigenen Beschreibungen, einige überzeugende Evidenzen zur Beantwortung der Fragen, wann, wo, wer und was Atlantis war." [2]

Eine umfassende Buch-Rezension zu Joining the Dots: Plato's Atlantis in the Central Mediterranean erscheint demnächst hier bei Atlantisforschung.de.


Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: Tony O’Connell, "Welcome to Atlantipedia", bei Atlantipedia.ie (abgerufen: 08. November 2018; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  2. Quelle: Tony O’Connell, "Joining The Dots (English Edition) Kindle Edition", bei Amazon.de (abgerufen: 08. November 2018; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)

Bild-Quelle: