'Weiße' Ureinwohner in Nordamerika?

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Über den Umgang mit unbequemen Fakten der Menschheitsgeschichte

(bb) Die Besiedlung Amerikas stellt seit langem eines der brisantesten Themen der Anthropologie und Menschheits-Geschichtsforschung dar. Gerade in diesem Forschungs-Bereich wird wie in keinem anderen ideologisiert, werden Evidenzen 'zurecht gebogen' und Forscher, die zu missliebigen Erkenntnissen gelangen, unter Druck gesetzt, um eine grundlegende Revision lieb gewordener Vorstellungen über Ursprung, Charakter und Entwicklung der präkolumbischen Amerikaner zu verhindern.

Abb. 1 Diese Rekonstuktion des Kopfes eines Skeletts aus dem Spirit Cave in Nevada macht deutlich: Nicht alle Ur-Amerikaner waren mongoliden Ursprungs!

Wenn Anthropologen und Archäologen über Ur-Amerikaner reden, dann benutzen sie in aller Regel den Ausdruck "Paläo-Indianer". Dieser Begriff stellt allerdings nur ein Konstrukt dar, das - moderat ausgedrückt - nicht geeignet zu sein scheint, ein realistisches Bild der komplexen Umstände und Prozesse zu vermitteln, welche letztlich zur Herausbildung der späteren "Indianer"-Nationen geführt haben. Er ist lediglich dogmatischer Ausdruck der Lehrmeinung, es hätte in Amerika vor der Ankunft der Europäer in 15. Jahrhundert n. Chr. niemand außer den Nachfahren mongolider Einwanderer existiert, die gegen Ende der jüngsten Eiszeit über die Beringstraße auf den Doppelkontinent gelangt sein sollen.

Sowohl alternative Prähistoriker als auch nonkonformistische Atlantisforscher setzen dieser seit Jahrzehnten institutionalisierten Ansicht diffusionistische Konzepte und Szenarien entgegen, die wiederholte interkontinentale Immigrationen, von der Altsteinzeit bis zur Antike, - sowohl aus dem pazifischen und asiatischen Großraum als auch via Atlantik aus Europa und Afrika einschließen. Die Sammel-Begriffe "Indianer" und "Paläo-Indianer" müssen nach diesem Verständnis als unzutreffende Etiketten für eine faktisch niemals vorhandene, homogene "Rasse" zurückgewiesen werden: Nicht zuletzt das Fehlen originär indigener Bezeichnungen für die Gesamtheit aller 'roten' Nationen legt nahe, dass die Vorstellung von "den Indianern" schlichtweg eine, in den Köpfen von Europäern entstandene, kolonialistische Fiktion darstellt.

Diffusionisten gehen also einen entgegengesetzten Weg wie die schulwissenschaftliche, "isolationistische" Forschung, indem sie die vorliegenden Evidenzen im Sinne eines ein polyethnischen und multikulturellen Amerika interpretieren. Dabei stützen sie sich nicht nur auf eine euhemeristische (siehe dazu: Stichwort: Euhemerismus) Exegese alt-amerindischer Überlieferungen sowie auf krypto-archäologische [1] Artefakte, sondern auch auf eine Reihe aussagekräftiger und harter Evidenzen in Form "anomaler" Skelett-Funde in Nordamerika, die sich unmöglich mit dem herrschenden Dogma vereinbaren lassen und die Polyethnie-Hypothese massiv untermauern.


Fortsetzung:

'Weiße' Ureinwohner in Nordamerika? (II) - "Kaukasoide" Native Americans (bb)

'Weiße' Ureinwohner in Nordamerika? (III) - Die Kaukasoiden, der Isolationismus und die alternative Prähistorik


Anmerkungen und Quellen

Bild-Quelle

The Reno Gazette-Journal, a Gannett Co. Inc. newspaper, nach "Niagara´s Ancient Cemetery of Giants", online unter http://www.burlingtonnews.net/redhairedmummiesunitedstates.html