Antonis Kontaratos

Aus Atlantisforschung
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Abb. 1 Prof. Dr. Antonis Kontaratos (1933 - 2009)

(red) Prof. Dr. Antonis N. Kontaratos (1933 - 2009) (Abb. 1) war ein vormaliger NASA-Mitarbeiter [1], der später an der Universität Patras lehrte und "sich um eine erweiterte wissenschaftliche Analyse und somit um eine größere Akzeptanz des Atlantis Enigmas in der wissenschaftlichen Gemeinschaft verdient gemacht hat." [2]

Außerdem gehörte A.N. Kontaratos als Vize-Präsident des International Program Committee of the Conference zum Organisatoren-Kreis der ersten beiden Internationalen Atlantis-Konferenzen (2005 auf der Insel Milos und 2008 in Athen). Die 3. Internationale Atlantis-Konferenz (2011 auf Thera/Santorin), die er nicht mehr miterleben und -gestalten konnte, war seinem Angedenken gewidmet. [3]

Anlässlich der beiden ersten Konferenzen legte Prof. Kontaratos eine Reihe von Papieren vor, darunter eines [4] in welchem er die Tatsache hervorhob, dass Platon insgesamt - entweder direkt oder auch indirekt - zweiundzwanzig mal angab, die Geschichte über Atlantis sei wahr. Schließlich kam er zu dem Ergebnis, "dass Platos Atlantis-Erzählung auf einem wahren Kern [orig: "kernel of truth"; d.Ü.] basiert." Dabei war Kontaratos durchaus der Auffassung, der Atlantisbericht beinhalte auch eine ganze Reihe von Übertreibungen. Die besondere Schwierigkeit der Trennung von Fakten und Fiktion habe zur Entwicklung eines breiten Spektrums im Wettstreit befindlicher Theorien geführt. [5]

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Abb. 2 Die Erdwerke von Poverty Point in Louisiana betrachtete Prof. Antonis Kontaratos als historisches Vorbild für Platos Atlantis.

Als Atlantisforscher - bzw. in Bezug auf seine Atlantisforschung - darf man Prof. Kontaratos wohl zweifellos dem Lager der wissenschaftlichen 'Nonnkonformisten' zurechnen. Immerhin gehörte er zu den vergleichsweise wenigen modernen Forschern, die das Zentrum von Platons versunkenem Inselreich nicht nur in der (angeblich!) 'Neuen Welt', sondern explizit in Nordamerika verorten. Ähnlich wie Henriette Mertz, Christine Pellech und Enrico Mattievich Kucich, war er ebenfalls der festen Überzeugung, "es gebe auch solide Beweise dafür, dass die Griechen [bereits] in prähistorischen Zeiten nach Amerika reisten", wobei er sich u.a. auf Aussagen Plutarchs berief. Die Metropolis von Atlantis platzierte Kontaratos bei Poverty Point in Louisiana. Zumindest sei Platon bei seiner Beschreibung durch Berichte jener protohellenischen Weltreisenden über die dortigen, beeindruckenden Ring-Erdwerke (Abb. 2) inspiriert worden, die ihn noch in Form einer verblassten Legende errreicht haben könnten. [6]

Seine atlantologischen Überzeugungen vertrat A.N. Kontaratos auch in den Medien. So trat er z.B. 1997 in der TV-Dokumentation "Atlantis: In Search of a Lost Continent" (mit Richard Crenna als Moderator) sowie im Jahr 2007 in einer Folge der Fernsehserie "Digging for the Truth" des History Channel auf. [7]


Anmerkungen und Quellen

Einzelverweise:

  1. Quelle; ZOOMINFO, unter: Prof. Antonis Kontaratos (abgerufen: 06.12.2012)
  2. Quelle: Michael Hübner, Atlantis 2011 - The Atlantis Hypothesis – Searching for a Lost Land 25-26 June, 2011, Santorini, Greece (Kurzreport als PDF-Datei, 120,45 KB; abgerufen: 06.12.2012)
  3. Quelle: Atlantis 2011 - The Atlantis Hypothesis - 3rd International Conference, 25-26 June 2011, Santorini, Greece (abgerufen: 06.12.2012)
  4. Siehe: A.N. Kontaratos, "Atlantis: Fact or Fiction?", in: Proceedings of the 2005 Conference, Heliotopos, Athens, 2007, S.79/80
  5. Quelle: Tony O’Connell, Kontaratos, Prof. Antonis N. (A,i), in: Atlantipedia.ie (abgerufen: 06.12.2012)
  6. Quelle: ebd.
  7. Quelle: ebd.


Bild-Quellen:

(1) Atlantis 2011 - The Atlantis Hypothesis - 3rd International Conference, 25-26 June 2011, Santorini, Greece (Bildbearbeitung durch Atlantisforschung.de)

(2) William R. Corliss, "Astronomy At Poverty Point", aus: Science Frontiers #23, SEP-OCT 1982