Atlantis und die Phönizier

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von Christian da C. Karam

Abb. 1 Christian da C. Karam geht davon aus. dass die Atlantis-Katastrophe sich ca. 9500 v.Chr. als Teil eines globalen Kataklysmus ereignete, der aufgrund der Nahbegegnung eines massereichen kosmischen Körpers mit der Erde erfolgte.

Vor etwa 11.000 Jahren (ca. 9500 v. Chr.) wurde unser Planet von einer riesigen Katastrophe heimgesucht, bei der ein großer Teil der Andenkordillere angehoben wurde. Der große See, wo heute die Wüste Sahara ist, trocknete aus, die Grenzen des Mittelmeeres wurden verändert, und die sehr große Kontinental-Insel, die in der Mitte des Atlantischen Ozeans existierte, bekannt als Atlantis, versank.

Die Ursachen der Katastrophe sind noch nicht vollständig bekannt, aber es wird vermutet, dass eine ihrer wahrscheinlichen Ursachen das Erscheinen der riesigen Masse eines Himmelskörpers war, die nahe der Erde hätte vorbeigezogen sein könnte, was zu enormen Spannungen des Magmas im inneren des Planeten führte. Diese regelrechten 'Magma-Gezeiten' haben die dünne, feste Erdkruste des Planeten stärker belastet, als sie aushalten konnte. An vielen Stellen wurde der Erdboden gedehnt und an anderen runzlig. Außerdem sanken und stiegen an anderen Stellen Teile des Bodens.

Atlantis war das Hauptopfer dieser Kataklysmen, die den Sturz seiner mächtigen Zivilisation verursachten. Es genügt zu sagen, dass verschiedene antike Texte besagen, dass die Überlebenden nach dem Untergang der Kontinentalinsel nach Afrika weitergingen. [1] Plato erzählt uns von den Kämpfen, die sie mit den Ägyptern und Griechen hatten und wie sie schließlich besiegt wurden. [2] Sie hinterließen jedoch unauslöschliche Spuren in den Kulturen der alten Volker, wie etwa in der phönizischen Zivilisation, die ihr Nachfolger im Seehandel war.

Abb. 2 Künstlerische Darstellung phönizischer Kaufleute und Händler aus den frühen 1880er Jahren. Laut Karam sollen die Phönizier den Atlantern als führende Thalassokratie nachgefolgt sein.

Die Phönizier bewohnten die Mittelmeerküste [der Levante; d.Ü.], den schmalen und fruchtbaren Streifen zwischen dem Meer und den Bergen des Libanon und des Anti-Libanon. Die geringe Größe ihres Territoriums, die Präsenz mächtiger Nachbarn und die Existenz von viel Zedernholz (ziemlich gut für den Schiffsbau geeignet) in den Bergwäldern könnten die weiterführenden Elemente gewesen sein, welche die phönizische Zivilisation zur Erforschung der Meere führten.

Sie bauten zahlreiche und mächtige Flotten. Sie besuchten auch die nordafrikanischen Küsten und den gesamten europäischen Süden, wo sie in Italien Handel trieben, drangen in das Schwarze Meer vor und verließen das Mittelmeer, indem sie die Säulen des Herkules (die heutige Straße von Gibraltar, zuvor die 'Säulen des Melkart' genannt) durchquerten und die afrikanischen Atlantiks-Küsten erreichten, um schließlich bei den Zinninseln in England anzukommen.

Stets mit Handel beschäftigt, bauten die Phönizier entlang ihrer Routen Märkte und Lagerhäuser. Wenn sie konnten, stahlen sie auch ein wenig, aber sie versuchten immer, mächtige Feinde nicht zu provozieren, die sie lieber mit Goldprodukten schwächten, anstatt sie mit dem Schwert oder im Kampf zu schwächen. Die phönizischen Agenten und Diplomaten waren mit fast allen Kriegen der damaligen Zeit vertraut und nutzten sie aus. Sie haben die afrikanische Kontinentalküste befahren, um dem umgekehrten Weg zu folgen, den Vasco da Gama viel später zurückverfolgen sollte. Und weitere Evidenzen scheinen zu bestätigen, dass die Phönizier auch den Atlantik überquerten, um den "Neuen Kontinent" zu besuchen. [...]


Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von Christian da C. Karam ist ein Auszug aus seinem (undatierten) Papier "PHOENICIANS IN BRAZIL - A study researched, translated and presented by the kind courtesy of Mr. Christian da C. Karam, Student of Archaeology, Porto Alegre, Brazil" (einleitender Abschnitt: Phoenician Colonization); online bei: Bernardo Victor Biadós Yacovazzo, "TEAM BOLIVIA: ARCHEOLOGÍA" (abgerufen: 06. März 2018; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)

Fußnoten:

  1. Red. Anmerkung: Es wäre interessant zu erfahren, auf welche angeblichen antiken Quellen sich der Autor hier bezieht!
  2. Red. Anmerkung: Bei Platon findet ZUERST der Krieg und erst DANACH die Vernichtung von Atlantis statt.

Bild-Quellen:

1) Sorcha Faal (a.k.a. David Booth), "Meteor Hit on Jupiter - Prompts Russian Warning for Earth", online bei bibliotecapleyades.net
2) The illustrated history of the world for the English people. From the earliest period to the present time, ancient-mediaeval-modern. With many original high-class engravings; nach: Wikimedia Commons, unter: "File:Phoenician Merchants and Traders.jpg"